Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Homöopathie beim Hund, aber wie?
steinbock66
20.08.07, 15:43
Hallo,
hab eine Frage an alle die sich mit Homöopathie bei Hunden schon etwas auskennen.
Mein Labrador, 2 Jahre alt hat ein Ekzem ca. 5 Markstück (sagt man das noch?:confused: )groß am Rücken.
Laut Tierärztin kommt es angeblich vom Futter. Er bekommt jetzt Prednison, und es ist auch schon besser geworden. Außerdem hat er sich ständig am ganzen Körper gekratzt.Das ist auch schon besser.
Ich würde ihm gern was Homöopathisches zur Unterstützung der Heilung geben.
Kann mir jemand einen Tipp geben?
LG steinbock
Hallo Steinbock,
bei tieren bin ich leider auch nur wenig bewandert. Guck doch mal bei der DHU.
Die haben Komplexhomöopathika für Tiere.
Da ist bestimmt was dabei.
Wenn ich sonst noch ne Idee hab, schreib ich es später rein.
Liebe Grüße
Sybille
Könntest Du das Ekzem näher beschreiben?
Trocken, nässend, etc.
Sybille
steinbock66
20.08.07, 15:56
Anfangs war es nässend und es hat sich darüber ein Schorf gebildet, den hat die Tierarztin entfernt.
Jetzt ist es eher trocken, vielleicht so ähnlich wie Milchschorf beim Säugling.
Die Haare darum wurden abgeschnitten und es scheint ihn auch nicht zu stören. wenn er sich kratzt, dann überall, aber das ist ja auch besser geworden.
pn schick,,.......................................... .........
Hallo Steinbock!
Homöopathisch häng ich mich da jetzt nicht rein- Sybille hilft ja schon, kenne aber einen Schäferhund dem es genauso ging. Lag am Futter!
Vielleicht doch mal an einen Futterwechsel denken! Nachdem die Hündin ein anderes Futter erhielt, legten sich die Symptome ziemlich schnell. Vorallem das Jucken war fix verschwunden. Beim Haarverlust und dem Exzem dauerte es etwas länger- hatte damals noch keine Ahnung von der guten Homöopathie. Sonst wäre es vielleicht noch schneller verschwunden, wer weiß.
Liebe Grüße
Andrea
PS Habe meiner Katze (Ineinem anderen Bezug) mal Sepia verabreicht -hat sie damals gut vertragen, seit dem ist sie so wasservernarrt und sitzt ständig in der Spüle, damit ich mit ihr dort Wasserspiele veranstalte. In die Badewanne mag sie dann aber doch nicht mitkommen :o))
Ich würd ja mal nen Tipp geben - so ein Allrounder, da ich unseren Hund ja auch homöopathisch "behandle" wenn was anliegt, aber scheinbar darf man in diesem Bereich keine Mitteltipps geben??? Bin da immer leicht überfordert...
Liebe Grüße
Silvana
Hallo Steinbock,
ich hoffe es ist erlaubt als Neuling hier direkt zu posten.:)
Also, Ekzem hat im weitesten Sinn immer mit der Fütterung zu tun. Oft fehlen wichtige Mineralstoffe im Futter, daher ist die Wahl des Futters sehr wichtig und häufig eine Zufütterung bestimmter Mineralstoffe ebenso wichtig. Blutbild?
Als Auslöser kommen auch Allergene in Frage; Milben, Getreide usw.
Auf jeden Fall würde ich etwas zur Unterstützung der Leber geben und noch was für die Haut tun.
Wenn du sagst, der Juckreiz ist besser geworden, bist du ja auf gutem Weg.
Es gibt einige gute Komplexmittel verschiedener Hersteller, bei Interesse gerne mehr per PN.
LG Martina
Hallo Steinbock,
auch wenn eine homöopathische Behandlung oder eine mit Komplexmitteln erfolgreich ist, würde ich unbedingt über eine Futterumstellung nachdenken, dein Hund zeigt dir ja, dass ihm das aktuelle nicht guttut. Gibst du Trockenfutter? In den meisten ist leider jede Menge Müll, und allein der extrem hohe Getreideanteil ist für Hunde nicht wirklich geeignet. Schon mal was von Barf (http://www.barfers.de) gehört? Damit würdest du deinem Hundi sicherlich den größten Gefallen tun, vor allem gesundheitlich!
Liebe Grüße
Riek
Hallo Steinbock,
ich hoffe es ist erlaubt als Neuling hier direkt zu posten
ist ausdrücklich ERWÜNSCHT!!;)
Liebe Grüße
Sybille
Ich würd ja mal nen Tipp geben - so ein Allrounder, da ich unseren Hund ja auch homöopathisch "behandle" wenn was anliegt, aber scheinbar darf man in diesem Bereich keine Mitteltipps geben??? Bin da immer leicht überfordert...
Liebe Grüße
Silvana
mit den Mitteltipps is so ne Sache, weil die gerade in der Hom. selten Allgemeingültigkeit haben und von anderen dann auch falsch eingesetzt werden könnten.
Liebe Grüße
Sybille
steinbock66
21.08.07, 10:46
Hallo und DANKEan euch alle für die vielen Tipps, werde mich gleich mal weiter informieren.
Und allen einen schönen Tag.
LG steinbock
Hallo Steinbock,
sicher wäre es wichtig viele Begleitumstände zu erfahren um etwas konkreter zu werden. Interessant in jedem Fall ist die Ernährung.
Artgerechte Ernährung sollte schon sein, also kein Trofu, wir essen ja auch nicht jeden Tag die gleiche Tiefkühlpizza.
Da meine Eltern vor 65 Jahren angefangen haben Hunde zu züchten u. immer frisch gefüttert haben, habe ich einen guten Vergleich zu den anderen Fütterungen. Wir haben das also auch schon vor den Barfern gemacht :-).
Viele Bekannte haben nun mittlerweile umgestellt und es geht den Hunden wesentlich besser.
Leider muss man einfach auch wissen, dass in den Nutztieren von heute einiges an Medikamenten- u. Antibiotikarückständen vorhanden ist.
Der Fluch des Gelddruckschnellsystems.
Wenn Fragen gerne.
Die Seite von Swanie ist sehr informativ, die Fütterungspläne sehr gut.
LG Jürgen
Hallo Steinbock,
leider habe ich noch nicht genügend Beiträge ins Forum geschrieben, um private Nchrichten zu senden, kann nur empfangen.
Darf ich dir noch ein paar Fragen zu ihm stellen?
Hat dein Hund Normalgewicht, ist in letzter Zeit eine Blutuntersuchung gemacht worden, wie sehen seine Schleimhäute aus?
Ich hatte vor ein paar Monaten einen Labbi mit einer Allergie auf Grasmilben und Futtermilben in der Behandlung.
Mit einer Futterumstellung ( Futter einfrieren), einigen Kräutern, einer Entgiftung und homöopathischen Mitteln für Haut und Leber geht es ihm jetzt wieder gut.
Wir haben die Hautfunktionstabletten von Cosmochema und Heepeel Tabletten von Heel genommen.
Wäre schön nochmal von dir zu lesen.
Liebe Grüße Martina
versuche es doch einmal über einen Tierkinesiologen...vielleicht kann der Dir da weiterhelfen um das richtige Mittel zu finden und auch bestimmt herausfinden was es mit der Futterunverträglichkeit zu tun hat.
Lg
Kümmelfee
Hallo,
hab eine Frage an alle die sich mit Homöopathie bei Hunden schon etwas auskennen.
Mein Labrador, 2 Jahre alt hat ein Ekzem ca. 5 Markstück (sagt man das noch?:confused: )groß am Rücken.
Laut Tierärztin kommt es angeblich vom Futter. Er bekommt jetzt Prednison, und es ist auch schon besser geworden. Außerdem hat er sich ständig am ganzen Körper gekratzt.Das ist auch schon besser.
Ich würde ihm gern was Homöopathisches zur Unterstützung der Heilung geben.
Kann mir jemand einen Tipp geben?
LG steinbock
Laut Tierärztin kommt es angeblich vom Futter.
ahoi steinbock, martina und jürgen haben es schon gesagt: es bedarf viel mehr infos und abklärung, um köti helfen zu können - wirklich helfen zu können.
auch sybilles beitrag ist ja genauso zutreffend: is nix mit allgemeingültigkeit bei der homöopathie, seufz... ok, vielleicht wenn du jetzt auch rein symptomatisch rangehen wolltest, an juckreiz oder wundheilung etc., aber damit ist köti nicht gedient.
es gibt keine diagnose bisher und von der tä wird anscheinend rein symptomatisch und nach schema f "behandelt", zumindest liest es sich für mich aus deinem beitrag so.
die ursache schwelt somit munter weiter, grusel.
natürlich geht es momentan besser, wenn du dir anschaust, was prednison macht. kukk, googlesuche (falls du es vorher nicht wußtest):
Prednison ist ein künstlicher Abkömmling des körpereigenen Hormons Kortison und hemmt unspezifisch das gesamte Immunsystem. Dadurch unterdrückt Prednison die körpereigene Abwehrreaktionen und wirkt entzündungshemmend.
laß köti intensiv durchchecken (vor allem wie martina auch erwähnt hat das blut, aber ausführlichst, keinen test aus dem eigenen ta-praxislabor, wie es manche machen!), nötigenfalls such dir dafür eine gute adresse.
ihr braucht niemanden, der eh nach schema f vorgeht und nicht offen ist für den individuellen fall.
viel glück und lg
dagmar :)
Auch wenn der Thread schon etwas älter ist, und auch auf die Gefahr hin, daß ich mich unbeliebt mache (so ist mein Leben ;-) )
Hunde, die an EINER Stelle einen Hautausschlag haben, haben meistens ein sogenanntes Kochsalzekzem - und DAS kommt eben von einem Futter, das nicht ganz so gut ist - da hat also der TA ganz Recht.
Kinners, wo bin ich hier??? CORTISON?? Bei einem lächerlichen Kochsalzekzem?
Hallo Zausel,
wärst du so gut, das etwas näher zu erläutern? "Kochsalzekzem" habe ich noch nie gehört, und google wirft mit diesem Stichwort genau null Treffer aus.
LG
Riek
Entschuldigung, ich bin ein Depp.
Kochsalzekzem deshalb, weil es mit Natrium muriaticum behandelt wird. Die TÄin hat einen Zusammenhang mit Futtermittel vermutet - dieser Vermutung bin ich gefolgt.
Labradore haben eine Disposition dafür - wie Schäferhunde, Berner, usw... googlet unter "hotspot" - das ist EIN Ausdruck dafür: sie kommen über Nacht "angesprungen", brennen, jucken.
Lieber Gruß vom
Zausel - der manchmal zuviel voraussetzt
der manchmal zuviel voraussetzt
Danke für deine Erklärung.
auch auf die Gefahr hin, daß ich mich unbeliebt mache (so ist mein Leben ;-) )
Tja... da kam doch gerade ein Beitrag über gewaltfreie Kommunikation.............
LG
Riek
Hallo,
ich gebe meinem Labrador parallel zur TA Therapie das Hautfunktionsmittel von cosmochema Heel. Bei ihm ist leider die komplette Haut erkrankt, daher mußte er haufenweise Antibiotika schlucken.
LG
Andrea
Hallo,
was erschreckt dich daran, dass ist doch die übliche Vorgehensweise vom TA?
Leider.
Gruß Jürgen
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