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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Neue Publikationen zu Mistelpräparaten



RenateHansen
24.12.05, 00:59
Mistelpräparate gehören heute zu den meistverordneten naturheilkundlichen Arzneimitteln in der Malignomtherapie. Gesetzliche Krankenkassen müssen die Mistelpräparate der anthroposophischen Therapierichtung, wie zum Beispiel WALA Iscucin®, für den Einsatz in der Malignomtherapie in vollem Umfang erstatten. Das hat ein Urteil des Sozialgerichts Düsseldorf im März 2005 bestätigt. Drei neue Publikationen bieten weit reichende Informationen und neue Ergebnisse über die WALA Iscucin®-Präparate.

Das im Oktober 2005 publizierte, für Fachkreise bestimmte WALA Iscucin®-Kompendium gibt praktische und praxisnahe Anwendungshinweise und vermittelt Hintergrundwissen zu den verschiedenen Iscucin®-Präparaten.

Der erste Teil des Kompendiums beleuchtet die Mistel in botanisch-menschenkundlicher Sicht. Den Informationen zur Herstellung und Analytik der Iscucin®-Präparate in den Teilen 2 und 3 des Kompendiums schließen sich im letzten Teil Angaben zur therapeutischen Praxis an: Auswahl des Mistelpräparates, Dosisfindung, Ermittlung der therapeutisch wirksamen Stärke in der Einleitungsphase, immunologische Reaktionen, Injektionshäufigkeit sind einige der praxisnah beschriebenen Themen.

Eine tabellarische Übersicht adjuvanter Arzneimittel, die sich bei der Behandlung von Karzinompatienten in der Praxis bewährt haben, rundet das Kompendium ab. Zahlreiche ergänzende Fotos und Zeichnungen machen die komplexe Thematik der Tumorbehandlung mit Mistelpräparaten auf sehr anschauliche Weise verständlich.

Neueste in-vitro-Daten über die Iscucin®-Wirkung auf die Angiogenese sind in der Zeitschrift “Merkurstab” erschienen. Im HUVEC-Modell zeigte Iscucin® deutliche antiangiogenetische Effekte, die in vivo durch die Freisetzung von Tumornekrose-Faktor Alpha möglicherweise verstärkt sind.

Im Cytotoxizitäts-Test zeigen Iscucin®-Präparate der Stufe H (1:20-Verdünnung) deutliche wachstumshemmende Effekte bei neun Tumor-Zelllinien. Das erbrachte eine im “Merkurstab” veröffentlichte Untersuchung. Die Hemmung in Abhängigkeit von Mistel und Zelllinie kann bis zu 97% betragen.
Umfangreiche Informationen über die Mistel in der Krebstherapie für Fachkreise sowie Patienten sind im Internet zu finden unter:

www.mistel-therapie.de


WALA Heilmittel GmbH

bonnie
19.01.06, 18:21
Hallo Renate,

die Wirkung von Mistelpräparaten ist mir durchaus bekannt.

Doch da dieser Beitrag im THP-Forum steht, sollte man darauf hinweisen, dass der THP ausschließlich Präparate anwenden darf, die ausdrücklich für Tiere deklariert sind. Hier also bitte aufpassen (auch in der Arzneimittelbuchführung). Ich denke nicht, dass das bei den Wala-Produkten so ist.

Präparate, die an und für sich für den Humanbereich gemacht sind, darf lediglich der Veterinärmediziner den Tieren verabreichen.

Könnte Ärger geben, wenn man als niedergelassener THP da was falsch macht.

Liebe Grüße

RenateHansen
20.01.06, 18:43
Hallo bonnie,

habe den Fehler bemerkt, versuche es auf das HP-Forum umzuleiten

Danke Dir sehr

bonnie
21.01.06, 07:15
Hallo,

ne, lass ihn mal drin. Denn die Wirkung von Mistelpräparate ist ja an sich nicht von der Hand zu weisen.

Vielleicht finden wir ja einen Hersteller, der auch welche spez. für Tiere herstellt. Ansonsten reicht ja - denke ich - der Hinweis.