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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : HPpsy. und Schmerzbewältigung/Analgesie-Behandlung durch Hypnose



Lari
06.06.07, 15:43
Hallo.

Ich mache gerade eine Fobi in Hypnose bei einem Institut in Rosdorf.
Die Dozenten und gleichzeitig Behandler haben keinen HPpsych.
Dementsprechend halten sie sich auch aus "Problemen" evtl Krankheitsbilder raus.
Nun ist das nächste Seminar zum obigen Thema !!!
Ich habe mal beim VFP nachgefragt, was man denn da überhaupt behandeln darf. Er meinte, es ist eine ziemlich heikle Sache da dort in aller Regel ein Krankheitsbild zugrunde liegt. "Psychisch"!
Häufig aber auch ein organisch bedingtes zu Grunde liegt.
Ohne HPpsy. wäre das heikel. Müsste mit strengen Haftungsauschlußregeln bewerkstelligt werden. Mit einer ärztl. Unbedenklichkeitserklärung wäre es evtl auch möglich.
Mit HPpsy schon besser. Wie sieht es da aber aus, wenn man eine ursächliche organische Erkrankung mal hatte? !
ZB Schleudertrauma. Viele Pat. leiden häufig nach Monaten/Jahren immer noch unter Problemen. Schuld ist meist das Bewegungs/Schmerzschwellen-Gedächtnis des Körpers. Anatomisch liegt meist kein Problem mehr vor.

Es handelt sich also um häufig Chronifizierte Vermeidungsprogramme. Das Unterbewußtsein teilt es mit durch Schmerz.

Schwierige Frage also.
Bei welchen Schmerz-Symptomkomplexen im Bereich Schmerzbewältigung/Analgesie kann man zB durch Autogenes Trainig, Hypnose mit o. ohne HPpsy. "behandeln"?! Wie könnte man durch zB Haftunsausschlüsse o. ärztl. bzw. HP-Unbedenklichk.besch. sich absichern?
Ja wenn man den VollHP hat - iss ja klar.:o

Gruß Lars

Hildegard
11.06.07, 19:00
Hi Lari,

ich vermute mal es wird ohne den HPpsych. schwierig in dem Bereich Hypnose zur Schmerzbewältigung zu arbeiten. Vor allem wenn du damit werben willst, dass das Verfahren Schmerzen lindert ... Dafür muss man meines Wissens Heilkunde ausüben dürfen. Vielleicht sagt Claus auch etwas dazu, der ist juristisch sehr bewandert.

Kurse im Autogenen Training, Progressive Muskelrelaxation habe ich z. B. auch schon vor meiner Zeit als HPpsych. gegeben, sogar welche, die die Krankenkassen anerkannt haben und zu 75% bezahlt haben. Ich habe bei der Werbung allerdings den Schwerpunkt auf die Steigerung der Stressbewältigungskompetenz gelegt. Das war O.K. so. Bei der Hypnose wird das sicher etwas schwieriger, da das Verfahren ja sozusagen invasiver ist.

Es wäre sicher hilfreich für dich, wenn du in dem Bereich arbeiten willst, wenn du zur rechtlichen Absicherung den Heilpraktiker für Psychotherapie machst!

Herzliche Grüße
Hildegard

Lari
15.06.07, 15:04
Ja Danke Hildegard.
Ich persönlich habe nat. vor den HPpsy. zu machen.
Aber trotz Allem hat man da immer noch das Problem von zb ursächlich mal organisch bedingten und jetzt zb psychisch manifestierten Schmerzsymptomen.
Es geht aber zB auch um den typischen "unklaren" Rücken- o. Kopfschmerz.
Meine Idee1. eine ärztl. Unbedenklichkeitsbescheinigung/ auch vom HP.
2. Einen entsprechenden Haftungsausschluß - selbst da kann man sich aber vor evtl Rechtsfolgen nicht schützen wenn man gegen Rechtsnormen verstößt in Situationen, die man als evtl rechtswidrig hätte erkennen können.

Dahingehend hätte ich gerne Klärung.
Vielleicht kann Claus helfen.

Claauuuus!:p

GRuß Lars