PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Eigenbluttherapie



RenateHansen
23.12.05, 23:00
Bei der Eigenbluttherapie handelt es sich um eine Reizkörper- und Umstimmungstherapie. Im Blut des erkrankten Menschen werden krankheitsspezifische Stoffe, Partikel und Komplexeres transportiert und so dem allgegenwärtigen System der Abwehr und Sanierung präsentiert.

Indem nun dem Kranken Blut aus dem venösen Blutkreislaufsystem entnommen wird und anschließend in die reich durchblutete Muskulatur, bzw. in das extravasale System, wieder rückinjiziert wird, kann vermittels dieser „künstlichen“ Neupräsentation das Blut zum Informationsträger für zusätzliche Aktivität des Abwehr- und Immunsystems werden. Solche Maßnahmen sind bei chronischen, eben schon lange Zeit bestehenden Krankheitsursachen, sehr wichtig, insofern die bisherigen Selbstheilungsprozesse des Organismus nicht erfolgreich waren.

Die Wirkung der Eigenbluttherapie besteht unter anderem aus:

der Besserung des Allgemeinbefindens, physisch und psychisch
der Besserung depressiver Zustände
der Besserung des Schlafes

ist appetitanregend
fördert allgemein die Rekonvaleszenz
hat schmerzstillende Wirkung bei chronischen Schmerzzustände
fördert die Drüsentätigkeit
hat antiphlogistische Wirkung, verbessert also die entzündlichen Prozesse und kürzt sie ab oder optimiert sie
löst Herdreaktionen aus, bereinigt also lokale Ursachen chronischer Beschwerden.

Union Deutscher Heilpraktiker

TanjaHH
21.05.08, 15:41
Hallo,

eine Bekannte von mir hatte beim letzten Gynäkologen-Besuch einen auffälligen Pap-Abstrich.
Diesbezüglich hat sie von der Behandlung von Eigenblut gehört. Weiß jemand darüber etwas Genaueres oder habt ihr andere Tipps, um das Immunsystem zu aktivieren?
Eine möchte die Betroffene gern vermeiden.

Viele Grüße, Tanja

Sybille B.
21.05.08, 17:42
Es werden zwischen nativer und homöopathischer Form der Eigenbluttherapie unterschieden. Nativ: Blut wird aus der Vene entnommen und ohne weitere Veränderung parenteral reappliziert. Laut Berichten hat die i.m. Injektion einen relativ schnell wirkenden systemischen Effekt, hingegen s.c. Injektionen eine etwas langsamere in der Wirkung einsetzenden systemischen Effekt nachweist. Bei der Reapplizierung mittels s.c. und i.c. Injektionen, können auch segmentale Gesichtspunkte entsprechend der Neuraltherapie nach Huneke berücksichtigt werden.
Homöopathische Eigenbluttherapie: hier bedeutet homöopathisch zum Heilen nach dem simile Prinzip und zum anderen Potenzieren. Diese Form hat sich vor allem in der Therapie von Kindern sehr bewährt. Es läßt sich gut dosieren.

;) Sybille

Silke Uhlendahl
21.05.08, 20:28
Hallo,

eine Bekannte von mir hatte beim letzten Gynäkologen-Besuch einen auffälligen Pap-Abstrich.
Diesbezüglich hat sie von der Behandlung von Eigenblut gehört. Weiß jemand darüber etwas Genaueres oder habt ihr andere Tipps, um das Immunsystem zu aktivieren?
Eine möchte die Betroffene gern vermeiden.

Viele Grüße, Tanja

Es ist dabei schon wichtig welche Pap-Klassifizierung genau vorliegt, danach sollte die Therapie ausgewählt werden!

Bei Pap > III Kürretage und/oder Konisation sicher überlegenswert!!!

Bei einfachen Infektionen sieht das anders aus und Eigenblut kann evtl in Betracht gezogen werden dabei würde ich den Besuch bei einem HP-Kollegen vor Ort empfehlen.

Melanie
21.05.08, 22:10
Hallo Tanja,
auch ich finde es wichtig erstmal abzuklären welcher PAP vorliegt. Evtl. muss nämlich meiner Meinung nach dann erstmal weitere Diagnostik etc. erfolgen (wie auch Silke schon schrieb) bevor man locker-lässig eine Eigenbluttherapie beginnt und evtl. wichtige Maßnahmen verbummelt. Also erstmal genau abklären und dann Therapie (je nach Schweregrad).
Liebe Grüße
Melanie

Brit
16.11.08, 20:23
Hallo,
ich habe am Wochenende ein Seminar über Eigenblut mitgemacht und suche jetz gut Legtüre dazu. Kann mir jemand ein gutes Buch über Symptome und Anwendung von Eigenblut empfehlen?
Gruß Brit:rolleyes:

Silke Uhlendahl
22.12.08, 15:53
Hallo,
ich habe am Wochenende ein Seminar über Eigenblut mitgemacht und suche jetz gut Legtüre dazu. Kann mir jemand ein gutes Buch über Symptome und Anwendung von Eigenblut empfehlen?
Gruß Brit:rolleyes:

Hallo Brit,

entdecke dich spät hier , sorry

ich finde dieses Buch ganz empfehlenswert: Eigenbluttherapie von Harald Krebs (http://www.amazon.de/Praxis-Eigenbluttherapie-Harald-Krebs/dp/3437554816)

Vielleicht hast du ja Lust über deine Fortbildung im Bereich Fallbeispiele ein Fachfortbildungsprotokoll einzustellen von deinem Seminar, das ist sicher auch für andere noch interessant.
Hier könntest du es im geschützten Bereich einstellen:

Fachforum Zutritt nur für HP/HPP (http://www.heilpraktiker-foren.de/forum/forumdisplay.php?f=24)