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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Therapiehund erlaubt in HP-Praxis erlaubt?



Antje M
11.11.11, 22:32
Hallo an Alle,
ich habe ein Problem.
An zwei Tagen in der Woche habe ich meine Praxis an eine HPPA untervermietet. Diese bietet psychologische Beratung an.
Nun will sie ihren Hund als Therapiehund mitbringen.
Ich mag beide sehr, sowohl die Untermieterin als auch den Hund.
Allerdings bin ich mir garnicht sicher, ob ich mit dem Tier in der Praxis nicht Schwierigkeiten bekommen kann?
Wer hat mit Therapie-Tieren Erfahrung oder weiß, wo ich mich hinwenden kann?
Danke und liebe Grüße
Antje

Hildegard
11.11.11, 23:20
In Anbetracht der Tatsache, dass die HPPA keine Heilerlaubnis hat, dürfte eine "Therapie"-Hund vielleicht ein Problem darstellen, er heißt ja nicht "Beratungshund" ;) sorry den Scherz konnte ich mir nicht verkneifen.
Die Tatsache, dass du als HP auch vielleicht Klienten hast, die allergisch reagieren, stelle ich mir auch schwierig vor, außerdem ist das bei invasiven Methoden sicher auch ein Problem oder? Ich kenne einen Fall, wo eine Kindergartenleitung ihren Hund tagsüber fremdbetreuen lassen musste, weil das Gesundheitsamt ihr den "Gruppenhund" verboten hat, eben wegen Allergien und schwieriger Hypiene. Ich würde in jedem Fall mal juristisch abschecken (Verband??), ob das erlaubt ist.
Alles Gute
Hildegard

Ana Hata
13.11.11, 14:26
Ich stelle mir das insbesondere schwierig vor im Hinblick auf Hygiene & Sauberkeit, da du mit deinen Kunden die Räumlichkeiten an den restlichen Tagen nutzt.
Wenn dann überall Hundehaare rumliegen, macht das auch kein sauberes Bild und man hat noch mehr Arbeit...ich kann deine Bedenken dazu verstehen und wäre auch nicht begeistert davon!

Antje M
13.11.11, 19:07
Ich bin mir sicher, das meine Kollegin keine Haare rumliegen läßt. Bei ihr ist alles immer pikobello in Ordnung.
Mein Problem ist, ob ich juristische bzw. hygienische Probleme bekommen kann.

Lg Antje

Therapiehof Werratal
31.12.11, 18:36
Hallo Antja, Antwort etwas spät aber besser als nie ;-)
Bei mir hat das Gesundheitsamt nichts gesagt, habe wiederrum noch keine HP Praxis sondern eine Therapiepraxis wo ich hauptsächlich tiergestützt arbeite. Bin in vielen Einrichtungen fest integriert mit meinen Tieren und selbst da findet es der MDK klasse das dort Tiere anwesend sind. Das wird alles nicht mehr so skeptisch betrachtet. Aber das ist sicherlich auch von Gesundheitsamt zu GA verschieden.
Meine Hunde sind qualifiziert ausgebildet, stehen alle 3 Monate unter tierärztlicher Kontrolle, somit auf dem neusten Stand und sie werden vor jeder Behandlung/ Einsatz hygienisch darauf vorbereitet sodass meine Hunde sowohl die Patienten geschützt sind. Muss da also auch gewisse Standarts erfüllen...
Würde mir von deiner Untermieterin den Impfausweis des Hundes zeigen lassen, damit du weißt das alles bestens und aktuell ist. Das dürfte dann ausreichen.

Zur Info ;-) : Der Begriff "Therapietier" ist ziemlich irrelevant...Auf meiner Homepage unter Werratal-Therapiebegleittiere http://www.fachpraxis-bosold.beepworld.de/eddivorderkamera.htm könnt ihr dazu mal mehr erfahren.
In dem Fall der Untermieterin dient der Hund dazu, schneller Kontakt zum Gegenüber aufzubauen, eine sofortige Wärme und Vertrautheit zu schaffen. Also kein "Therapiehund" wie man das jetzt versteht.

Ach so, zum Thema Allergien, ich habe zwei von drei Hunden die Allergiker geeignet sind. Meine Lamas, Alpakas sowie Mini-Schweine sind es sowieso. Aber ob es Allergien gibt gegenüber Tieren wird vorher sowieso abgeklärt und überprüft ;-)

Ich hoffe ich konnte weiter helfen.

Therapiehof Werratal
31.12.11, 18:39
Ach so was auch noch wichtig wäre zu erwähnen:
Leider arbeiten noch zu viele unseriös mit Tieren im Gesundheitsbereich und nehmen "einfach mal ihren Hund mit" ohne an Gefahren und Grenzen zu denken! Das mal so nebenbei. Und nicht jeder Hund der grad mal in einer Praxis oder vor Einrichtungen "rumläuft" ist geeignet sowie ein "Therapietier".....

Antje M
01.01.12, 21:41
Hallo,
danke für die vielen Info's. Ich werde sie meiner Kollegin weitergeben, das hilft ihr ganz sicher. :)
Wir beide haben wie immer einen Kompromiss gefunden.
Der Hund wird bei unseren Hunden zum Spielen gelassen, während sie in der Praxis arbeitet u. nur bei Bedarf mit zu Hausbesuchen oder Arbeit im Freien (Wald) mitgenommen.
Und sie hat sich in ihrem Haus noch ein Arbeitszimmer eingerichtet, da kann sie machen, was sie will.
Da ich doch einige Allergiker habe, ist mir das so lieber.

Therapiehof Werratal
02.01.12, 18:39
Glückwunsch, da habt ihr doch eine für euch und auch für den Vierbeiner gute Lösung gefunden ;-)

Antje M
02.01.12, 18:57
Ja, ich denke, das ist das Beste für alle Beteiligten. :D
Der Max hat jemanden zum Spielen u. für uns zwei Therapeuten bleibt es streßfrei.