Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ernährung nach Energiedichtetabellen / "Satt essen und Abnehmen..." (Schusdziarra)
Hallo Ihr Lieben,
durch den Biesalki bin ich gerade aufmerksam geworden auf das Prinzip der Gewichtsreduktion nach Energiedichtetabellen. Habe das dazugehörige Standardwerk, "Satt essen und Abnehmen - individuelle Ernährungsumstellung ohne Diät" noch nicht gelesen, fand das Prinzip aber erst mal sehr einleuchtend, zumal es erst mal wegführt vom (negativ) kontrollierten Essverhalten.
Hat jemand von Euch schon Erfahrungen mit dieser Art der Gewichtsreduktion gesammelt?
Liebe Grüße,
Andrea
Naja, ich empfehle einfach die kohlenhydratreduzierte Ernährung (wenig einfache Kohlenhydrate, viel Gemüse, etwas Obst, Eiweiss). Es gibt X-tausend Ernährungsvarianten, von denen viele auch funktionieren. Aber sie kranken alle an einem Problem: Es gibt keine Ernährungsform/Diät, die zu unserer "üblichen" Ernährungsweise passt. D.h. es kommt früher oder später fast immer zu einem "Rückfall". Daher sollte eine Ernährungsform möglichst einfach umsetzbar sein - und zu den Gewohnheiten des jeweiligen Menschen einigermaßen passen. Ansonsten ist abzusehen, wann er oder sie sich nicht mehr dran hält.
Gruss Rudolf
Hallo Rudolf,
da bin ich ganz Deiner Meinung - so arbeite ich bisher auch erfolgreich mit meinen Klienten - eine möglichst unkomplizierte, schrittweise Ernährungsumstellung. Aber das heißt ja nicht, daß man seine Methoden nicht noch immer weiter verbessern kann: Bewährtes mit neuen Ideen kombinieren. Sonst bleibt man irgendwann stecken, wenn man glaubt, nichts mehr dazulernen zu müssen...
LG,
Andrea
Ja klar. Allerdings, wenn ich mir so die Energiedichtetabellen (z.B. hier http://www.wdr.de/tv/quarks/sendungsbeitraege/2006/0829/003_schlankmacher.jsp) anschaue, dann fällt mir dabei sofort störend auf, dass sie ausschließlich als Kalorienreduktionsdiät antreten. So darf man beispielsweise "Unmengen" an Kartoffeln und poliertem Reis zu sich nehmen. Beides treibt den Insulinspiegel hoch - und wenn die bereitgestellten Kohlenhydrate dann nicht verbraucht werden (z.B. durch Bewegung) werden sie als Fette in der Zelle abgelagert. Letztlich isst ja auch niemand trockene Kartoffeln oder trockenen Reis. D.h. früher oder später kommt dann das "leckere Sößchen" doch dazu - und dann kannst Du zuschauen, wie das Gewicht hochgeht.
Die ganzen rein kalorienorientierten Ernährungsweisen sind m.E. Unsinn. Da funktioniert die LOGI-Pyramide eindeutig besser, vor allem weil sie unserer modernen Lebensweise (Bewegungsmangel etc.) weitaus eher Rechnung trägt, als eine Ernährungsform, die nach wie vor von einem hohen Kohlenhydratbedarf ausgeht.
Gruss Rudolf
Ja klar. Allerdings, wenn ich mir so die Energiedichtetabellen (z.B. hier http://www.wdr.de/tv/quarks/sendungsbeitraege/2006/0829/003_schlankmacher.jsp) anschaue, dann fällt mir dabei sofort störend auf, dass sie ausschließlich als Kalorienreduktionsdiät antreten. So darf man beispielsweise "Unmengen" an Kartoffeln und poliertem Reis zu sich nehmen. Beides treibt den Insulinspiegel hoch (...)
Das sehe ich auch so. Das Problem ist dann nämlich auch meist, dass Kartoffeln als Gemüse eingestuft werden und dann gibts doch kein Gemüse mehr dazu, weil man isst ja schon Kartoffeln. :)
Die typgerechte Ernährung, mit der ich arbeite, gestaltet die Teller auch immer so, dass viel Gemüse draufliegt, ein Kartöffelchen oder eine kleine Handvoll Reis (aber eben nur als Sättigungsbeilage) und dazu die für jeden eben passende Menge Eiweiß und Fett. Damit fkt. das Gesünderwerden und Abnehmen gut. Es darf von allem etwas gegessen werden und das ist wichtig.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass es da noch mal etwas sinnvolleres gibt. Wer sich mit den Grundlagen beschäftigt, z.B. auch die Forschungen von Weston Price liest, weiß worum es im Wesentlichen geht. Auch ein gutes Buch übrigens: Gefährdete Menschheit.
VG
Isabel
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