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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wer würde kostenlos behandeln?



buddhafist
26.04.07, 22:47
Hallo, ich habe mal eine interessante Frage:

Wer von euch HP´s oder HPA´s würde (abgesehen davon das es so weit ich weiß nicht erlaubt ist) kostenlos kranken Menschen helfen?
Es gibt ja (relativ) bekannte Ärzte die das getan haben.

gruß, bf

PeterB
26.04.07, 23:02
Hallo
gibt sicher auch Patienten, bei denen ich die sozialen Aspekte berücksichtige... im Rahmen meiner Möglichkeiten.
Ich bin eben nur Heilpraktiker und nicht berühmter Arzt mit einem 6stelligen Einkommen
Schönen Abend noch

Peter

buddhafist
26.04.07, 23:08
Hallo Peter und alle anderen,

auf genau das will ich ja hinaus: Wer würde buchstäblich sein letztes Hemd geben?

bf

Arpana-Tjard
26.04.07, 23:12
Hallo Peter und alle anderen,

auf genau das will ich ja hinaus: Wer würde buchstäblich sein letztes Hemd geben?

bf

Ich versteh die Frage nicht. Mein letztes Hemd brauche ich für mich. Du doch auch.
Arpana

sunshine
26.04.07, 23:14
Ich versteh die Frage nicht. Mein letztes Hemd brauche ich für mich. Du doch auch.
Arpana

http://www.cosgan.de/images/more/schilder/121.gif

buddhafist
26.04.07, 23:23
Natürlich braucht man ein Hemd am Leib. (vielleicht kann man es aber auch teilen, und jeder hat ein Stück davon)
Ich versuche mal mich verständlicher zu machen:
Ich gehe mal einfach davon aus, das jeder, der Heilpraktiker werden möchte/oder schon ist, das Grundbedürfnis hat, Menschen zu helfen. Doch wie weit würde das gehen? Ich würde z.B. keine Behandlung ablehnen wollen, wenn die finanziellen Mittel des Hilfesuchenden es nicht zulassen. Und auch Zeit investieren, die sich für mich materiell nicht lohnt.
Eigentlich ist es auch klar das man dabei nicht bis zu Selbstaufgabe gehen kann. Aber ich finde, manche Heilpraktiker sind zu starr in ihren Konditionen.
Ich finde das schade. Vielleicht weiß ich selbst nicht genau auf was ich hinaus will, aber ich würde gerne mal Meinungen dazu hören.

Möthi
27.04.07, 07:13
Ich kann immer wieder nur eine gute Bekannte zitieren, die eine Naturheilpraxis hat: "Ich habe nie nach GebüH behandelt, sondern immer so, wie es sich die Patienten leisten konnten". Wahrscheinlich hatte sie gerade deswegen so viele Patienten. Ich finde diese Einstellung gut und vor allem realistisch, wenn man bedenkt, dass die meisten Patienten ihren Heilpraktiker aus der eigenen Tasche bezahlen müssen.

PS: Wenn ich Geld verdienen wollte, würde ich nicht Heilpraktiker werden wollen, sondern in meinen alten Job zurückgehen.

Have a nice day!
Der Möthi

Knöppi
27.04.07, 07:34
Ja, das ist eine schwierige Geschichte!
Es ist ja auch nicht ganz gerecht, das ein Topmangager beim HP das gleiche zahlt wie ein armes altes Mütterchen, welches mit einer Rente von 500 Euro auskommen muss.
Ich gehöre schon zu den Menschen, die sich schwer damit tun von jemandem Geld verlangen zu müssen, von denen ich weiß, sie können es sich nicht erlauben, weiß aber auch, dass es nicht realistisch sein kann nichts für eine Behandlung zu nehmen.
Sicher kann man aber Kompromisse eingehen, ich meine wenn man zum Beispiel eine Behandlungsserie macht nimmt man halt weniger oder so ähnlich. Lösungen gibt es immer aber grundsätzlich umsonst ist für alle beteiligten nicht gut, denn der Patient hat auch ein schlechtes Gewissen, das er dir nichts gibt und du als HP hast laufende Kosten ect. die getragen werden müssen.
Ich habe zum Beispiel mal in den Anfängen meiner Fußpflegetätigkeit in dem einen Seniorenheim eine Omi gehabt, die (bis ihr Sohn es dann übernommen hat) die Fußpflege nicht erlauben konnte, die hat dann Socken für mich gestrickt und so passte das ganze, umsonst hätte sie es auch nicht haben wollen.
Wie gesagt, wenn man grundsätzlich bereit ist finden sich Lösungen mit dem beide Seiten leben können.

Hildegard
27.04.07, 07:49
Interessante Frage -

die Pole zwischen denen sich diese Frage bewegt ist die (auch für uns HP´s) Wirtschaftlichkeit unserer Praxen und und unseren "sozialen Ader" oder ethischen Grundsätzen, die vielleicht so grob gesagt anders sind, als die eines Beamten beim Finanzamt.(wobei es da sicher auch solche und soche gibt...)

Ich hab ja noch nicht so superlange meine HPP-Praxis (3 Monate), aber es hat keine Woche gedauert bis ich eine Hartz IV Empfängerin bei mir sitzen hatte, die in einer psychisch sehr angespannten Situation gerne Entspannung erlernen wollte. Wer ca. 300 € im Monat zur Verfügung hat für 2 Personen, der hat effektiv nicht das Geld da noch mehr als 5-10 € abzuzweigen für derartigen "Luxus". Das ist natürlich nicht mein normaler Preis, aber ich hab mich darauf eingelassen, so wenig Geld für eine Leistung zu bekommen von dieser Dame. Warum sollte nur ein finanziell gut gestellter Mensch sich "das Erlernen von Entspannungstechniken" leisten können? Wirtschaftlich gesehen hofft man natürlich, dass man auch mal ein paar zahlungsfähige Klienten dabei hat, sonst kriegt man die Miete nicht zusammen.

Aber ich hab mich auch mit Armut auseinandergesetzt, meine Diplomarbeit als Sozialpädagogin hab ich über Obdachlose geschrieben und habe nicht nur mit Büchern gearbeitet, sondern auch viel mit Betroffenen geredet, die Eindrücke kann ich nicht vergessen und da werde ich persönlich als HP auch sicher mal finanzielle Abstriche machen, wenn ich merke mein Gegenüber hat das Geld einfach nicht...

Raissa
27.04.07, 07:52
Tja, diese Frage habe ich mir auch schon oft gestellt. Man will wohl jedem helfen, der um Hilfe bittet, aber... . Das letzte Hemd brauche ich für meine Kinder und für mich und erst, wenn ich habe, kann ich auch geben.
Irgendwo, vielleicht sogar hier?, habe ich mal gelesen, dass eine HP in ihrer Praxis ein Sparschwein oder ähnliches aufgestellt hat und jeder, der das Gefühl hatte zusätzlich was zu bezahlen, konnte dort Geld reinstecken. Am Ende des Monats war dort oft genug Geld drin, um zusätzlich "arme" Leute zu behandeln. Auch ne Idee... .
Bis zur Selbstaufgabe würde ich nicht gehen, aber wenn möglich, würde ich versuchen, auch finanziell schlechter stehenden Menschen eine Behandlung zu ermöglichen. Gar nicht so einfach, diese Frage zu beantworten.
LG
Raissa

gila
27.04.07, 08:04
Ich stellte mir diese Frage schon vor langer Zeit und habe mich ganz instinktiv entschlossen, es immer zu machen, so wie ich es schon immer machte.
Es gibt und gab viele Menschen, die mir etwas Wichtiges fuer mein Leben gaben, ohne im Gegenzug mit offener Hand vor mir zu stehen.
Das bezieht sich nicht immer auf materielle Dinge, wie " Leistung/Bezahlung " doch sie legten damit den Grundstein.
Einer Aktion, sollte immer ein Agieren folgen, ansonsten ist es eine " Einbahnstrasse " die irgendwann eine Wand vor sich hat.

Ich vergesse dabei aber nie, dass es auch fuer mein Gegenueber nicht immer einfach ist, den Stolz und die offensichtliche Beduerftigkeit und Hilfslosigkeit an die Seite zu schieben.
Dann waere mein " Geben " nicht auf gleicher Augenhoehe, sondern von " Oben nach Unten " und das ist manchmal beschaemend.

Also denke ich mir immer etwas aus, was mein Gegenueber nicht in diese Situation bringt und er sich bedanken kann, ohne dabei auf den Boden schauen zu muessen.

Gila :)

svenia
27.04.07, 08:14
Einen Aspekt finde ich persönlich noch sehr wichtig:
selbst wenn man von weniger gut betuchten Patienten kein oder nur wenig Geld nimmt, darf man Ihnen nicht das Gefühl geben sie seien Patienten 2. Klasse, darum würde ich wahrscheinlich auch nicht ganz umsonst behandeln!;) Man kann ja einen Deal machen, indem man wie die Sockenstrickende Oma, um eine Gegenleistung bittet. Da fiele mir zum Beispiel Rasenmähen, kleine Hausarbeiten etc. ein. Jeder Mensch sollte das Gefühl kriegen einen Wert zu haben und nicht nur weil er kein Geld hat eine andere oder keine Behandlung bekommen. :)
Für diesen Mißstand sorgt schon unser gesundheitssystem zur Genüge!!:eek:

Lisa
27.04.07, 08:40
Ich persönlich würde es so handhaben wie meine befreundete Homöopathin. Sie rechnet zwar im allgemeinen nach der Gebührenordnung ab, lässt aber auch Spielraum für die Bezahlung in mehreren Beträgen, so wie es jeder aufbringen kann. Kommt z.B. eine Frau mit mehren Kindern oder eine komplette Familie bekommen sie "Sonderkonditionen".

Kommt eine wirklich hilfsbedürftiger Patient, der sich die Behandlung nicht leisten kann, bekommt er eine Rechnung über einen sehr geringen Betrag (sagen wir mal € 20,--), den er auch auf 3 x bezahlen kann. Das hat bei ihr bisher immer gut funktioniert.

Wenn jemand wirklich gar nichts bezahlen könnte, würde ich es auch kostenlos machen. Ich glaube, das sind ohnehin die Ausnahmefälle. Und da ich - wenn ich die Prüfung bestehe - ohnehin ausschließlich Klassische Homöopathie anbieten werde - was würde es mich kosten? Meine Zeit zum Repertorisieren. Aber davon kann ich außerhalb der Sprechstundenzeit etwas abgeben, denn das ist etwas, über das ich frei verfügen und schenken kann, wenn es jemand braucht.

Knöppi
27.04.07, 08:45
Einen Aspekt finde ich persönlich noch sehr wichtig:
selbst wenn man von weniger gut betuchten Patienten kein oder nur wenig Geld nimmt, darf man Ihnen nicht das Gefühl geben sie seien Patienten 2. Klasse, darum würde ich wahrscheinlich auch nicht ganz umsonst behandeln!;) Man kann ja einen Deal machen, indem man wie die Sockenstrickende Oma, um eine Gegenleistung bittet. Da fiele mir zum Beispiel Rasenmähen, kleine Hausarbeiten etc. ein. Jeder Mensch sollte das Gefühl kriegen einen Wert zu haben und nicht nur weil er kein Geld hat eine andere oder keine Behandlung bekommen. :)
Für diesen Mißstand sorgt schon unser gesundheitssystem zur Genüge!!:eek:

Das Leben wäre sowieso viel einfacher, wenn da so laufen könnte!

So nach dem Motto:
Ich mach dir die Füße und du bügelst meine Wäsche oder ich such dir ein homöopathisches Mittel raus und du gehst mir im Garten zur Hand..........jeder nach seinen Fähigkeiten und die hat ja wohl jeder! :)
Alle wären beschäftigt und zufrieden........

Lisa
27.04.07, 08:49
Das Leben wäre sowieso viel einfacher, wenn da so laufen könnte!

So nach dem Motto:
Ich mach dir die Füße und du bügelst meine Wäsche oder ich such dir ein homöopathisches Mittel raus und du gehst mir im Garten zur Hand..........jeder nach seinen Fähigkeiten und die hat ja wohl jeder! :)
Alle wären beschäftigt und zufrieden........

Au ja, da wärs was... und dann noch Tauschhandel dazu und keiner hätte mehr Probleme mit dem Euro :D

Möthi
27.04.07, 08:57
Au ja, da wärs was... und dann noch Tauschhandel dazu und keiner hätte mehr Probleme mit dem Euro :D

Ich hab keine Probleme mit dem Euro ... ich hab ja gar keine. :D

Lisa
27.04.07, 09:27
Ich hab keine Probleme mit dem Euro ... ich hab ja gar keine. :D

Eben... dann hätt´ste auch keine Probleme mehr mit "wo krieg ich welche her?" :D

PeterB
27.04.07, 09:35
Guten Morgen zusammen
ja das bleibt eine interessante Frage.
Das gute in der Naturheilpraxis ist, daß uns hier keine Gebührenordnung knebelt. Wir können und dürfen frei ein Honorar ansetzen und aushandeln.
Und das gibt uns die Möglichkeit wie schon gesagt auch die pekuniären Verhältnisse von Patienten zu berücksichtigen.
Was scheinbar die meisten, wie ich gelesen habe auch machen.
Ich sehe auch keine Gerechtigkeit, den gleichen Satz bei einer alten Patientin mit 400 € Rente anzusetzten wie bei einem Manager, der 2 Zusatzversicherungen hat und dem hier keine Kosten entstehen.
Dieses Recht nehme ich auch für mich in Anspruch, das nach den Gegebenheiten abzuwägen.
Was den zweiten Teil betrifft, wird es schwierig. Eine Berufung oder ein Helfersyndrom sind bei therapeutischen Handlungen eher hinderlich. Es mag zwar im ersten Schritt für den Patienten sehr schön sein, hier Zuwendung zu erfahren, aber für eine effiziente Therapie ist es problematisch.
Die Kunst dabei ist ( und da lernt man eben auch nicht in den Schulen) die richtige Mischung aus Nähe,Distanz und Objektivität zu entwickeln. Das ist oft sehr schwierig, gerade bei chronisch kranken Patienten.
Ich habe in der Klinik leider so einige Kollegen erlebt, denen es nicht gelungen ist und die dadurch auch Ihren Beruf aufgeben mussten oder in Suchtprobleme geraten sind.
Ein guter "Heiler" welchem Fakultät auch immer angehörig wird sich niemals bis zur Selbstaufgabe auf einen Patienten einlassen. Der sichert sich seinen persönlichen Schutzraum, in dem er bei der anstrengenden Tätigkeit eine Rückzugsmöglichkeit hat.
Und das beantwortet auch ein Stück die Frage ob ich mein letztes Hemd hergebe.

Vielleicht als Anregung noch: Wer heilt die Heiler?


Ein schönes Wochenende

Liebe Grüße

Peter

eule61
27.04.07, 10:07
Eva Jaeggi schrieb dazu das Buch "Und wer therapiert die Therapeuten?", Wolfgang Schmidbauer bereits vor Jahr und Gedenken "Die hilflosen Helfer" - das Helfersydrom ist in der Tat eine Falle, die in fast allen helfenden Berufen gefährlich für das Selbst werden kann und in die man tappen kann, wenn man nicht die von Peter erwähnte gesunde Mitte zwischen Geben, Nehmen, Helfen und auf sich selbst aufpassen findet...

Schafft man diese Gratwanderung nicht, endet das Ganze bei "Märtyrertum" auf der einen und "Ausnutzen" auf der anderen Seite - und also in Machtspielen, die sowohl dem Gegenüber als auch dem Selbst schaden.

Ich persönlich bemüh mich, das einigermaßen auszutarieren, was dann eher auch dahin führt, dass man sich in solchen Notsituationen eben irgendwie gegenseitig hilft, um einseitige Abhängigkeiten, Gefühle von Minderwertigkeit und menschliches "Nord-Süd-Gefälle" zu vermeiden... Ich nehm dann im Zweifel für ne Beratung oder Nachhilfestunden mal ne Dachrinnenreinigung oder Hilfe beim Stallbau an statt Geld. Dann ist beiden Seiten geholfen - und das funktioniert seit 12 Jahren auch ganz gut so.

eule

Peter28
27.04.07, 10:39
Hallo Freunde,

im künftigen Denken halt ich mich immer zurück, denn was die Zukunft bringt weis man ja nicht.
Aber meine Vorstellung die ich habe kann ich ja sagen :D

Heilpraktiker möchte ich werden um Menschen zu helfen, die von Ärzten keine Hilfe bekommen haben. Reich will ich nicht werden, weil ich nicht mit mehr Geld außer was ich zum leben brauche sowieso nichts anfangen kann.

Wie gesagt ich weis nicht was mir die Zukunft bringt, aber ich werde auch als Heilpraktiker so abrechnen, das es dem Patienten nicht weh tut, ich will ihm ja helfen und nicht noch schmerzen zufügen;)

Gruß Peter

P.S. Wer gibt dem wird gegeben, wer verzeiht dem wird verziehen :D

Sarah
27.04.07, 12:16
Ein HP den ich kenn, hat eine "Kaffekasse" da bittet er die, die etwas betuchter sind oder die gerne mal etwas für die tatsächliche "Kaffeekasse" geben wollen etwas hinein zu tun. Dann erklärt er, dass dieses Geld dazu verwendet wird, dass aussergewöhnliche Blutuntersuchungen oder andere Dinge, die sich mancher nicht leisten kann dann davon bezahlt werden. Das finde ich eine sehr schöne Idee.

Zu der Idee mit dem: ich mach dir die Füße und du bügelst meine Wäsche... Das gibt es schon in vielen großen Städten!!!

S. :)

svenia
27.04.07, 12:34
Zu der Idee mit dem: ich mach dir die Füße und du bügelst meine Wäsche... Das gibt es schon in vielen großen Städten!!!

S. :)

Bei uns auf dem Land ist das Gang und Gebe.......Aber bei den Bergvölkern ist sowieso vieles unkomplizierter:D :D

sus
27.04.07, 13:14
hä svenia,
ich hab noch nie jemand gefunden , der freiwillig von uns fünfen die wäsche bügelt, außer meiner Mama, die hat mich halt lieb

Knöppi
27.04.07, 13:25
hä svenia,
ich hab noch nie jemand gefunden , der freiwillig von uns fünfen die wäsche bügelt, außer meiner Mama, die hat mich halt lieb

*heul* mich hat keiner lieb.......*schnief*.......keiner bügelt für mich......:o !

Lisa
27.04.07, 14:02
*heul* mich hat keiner lieb.......*schnief*.......keiner bügelt für mich......:o !

Schick mir deine Wäsche... ich schick dir meine Füße :D

svenia
27.04.07, 14:04
hä svenia,
ich hab noch nie jemand gefunden , der freiwillig von uns fünfen die wäsche bügelt, außer meiner Mama, die hat mich halt lieb

Süße, das hast Du nicht ganz verstanden:eek: ....DUmußt auch was dafür tun, nicht nur lieb sein.:D ...eine Hand wäscht die andere:rolleyes:

gila
27.04.07, 15:02
*heul* mich hat keiner lieb.......*schnief*.......keiner bügelt für mich......:o !


Och mein Knoeppele :)

Ich hab dich ganz doll lieb und wenn du willst, kannste deine Buegelwaesche im Mai mit zu Lisa bringen. Ich mach das Rucki Zucki und wie kloenen sogar noch ne Runde dabei. ;)

Falls du noch was brauchst, ich sag dir mal was ich machen koennte:

- Tapezieren/streichen/Waende verputzen/Kacheln und verfugen
- Elektro Kabel anschliessen
- Tischlern und Holz veredeln ( Intarsien und sowas )
- ich kann mit'm Bohrer umgehen und duebeln
- Haekeln/ Naehen/Stricken/sticken/Decoupage basteln und malen
- ich kann Couchen neu polstern und ueberziehen
- kochen und backen
- ich kann Bier und Wein brauen und keltern
- ich schreib Glueckwunschkarten, Hochzeits- und Trauerreden
- Frisieren und Schminken

Na, hab ich dich lieb genug???? :p

Gila :)

Möthi
27.04.07, 15:08
Och mein Knoeppele :)

Ich hab dich ganz doll lieb und wenn du willst, kannste deine Buegelwaesche im Mai mit zu Lisa bringen. Ich mach das Rucki Zucki und wie kloenen sogar noch ne Runde dabei. ;)

Falls du noch was brauchst, ich sag dir mal was ich machen koennte:

- Tapezieren/streichen/Waende verputzen/Kacheln und verfugen <--- nehm ich
- Elektro Kabel anschliessen
- Tischlern und Holz veredeln ( Intarsien und sowas )
- ich kann mit'm Bohrer umgehen und duebeln
- Haekeln/ Naehen/Stricken/sticken/Decoupage basteln und malen
- ich kann Couchen neu polstern und ueberziehen
- kochen und backen <--- nehm ich auch
- ich kann Bier und Wein brauen und keltern <--- den Wein nehm ich
- ich schreib Glueckwunschkarten, Hochzeits- und Trauerreden
- Frisieren und Schminken <--- hätte ich dringend mal wieder nötig, nehm ich

Na, hab ich dich lieb genug???? :p

Gila :)

Dumm nur, dass dieses Angebot nicht mir galt ... :019:

gila
27.04.07, 15:09
Dumm nur, dass dieses Angebot nicht mir galt ... :019:

Du hast ja auch nicht gefragt, ob dich jemand lieb hat. :p

Gila

Möthi
27.04.07, 15:13
Du hast ja auch nicht gefragt, ob dich jemand lieb hat. :p

Gila

Ich weiß ja, dass mich niemand lieb hat ... http://www.cosgan.de/images/midi/traurig/b008.gif

gila
27.04.07, 15:15
Ich weiß ja, dass mich niemand lieb hat ... http://www.cosgan.de/images/midi/traurig/b008.gif

Hm, dann muessen wir wohl mal ueberlegen, wie das anders werden kann. :)
Haettest du eine Idee?? :cool:

Gila

svenia
27.04.07, 15:20
:023: :023: ...armer Möthi........

:003: An alle:
Suchen jemanden der Möthi noch lieber hat wie wir, das scheint ihm nicht zu reichen!!!:confused:

Möthi
27.04.07, 15:35
Ich lach mich scheckisch ... Svenia, du übertreibst ... ich werd ja gleich ganz rot ...

http://www.cosgan.de/images/midi/froehlich/h080.gif

Ich seh keinen, keiner sieht mich ...
.

bifido
27.04.07, 16:15
Noch mal zum Thema: Tauschen.
Wir haben hier solch einen Tauschring.
http://www.tauschring-markgraeflerland.de/tauschring-tauschen-bargeldlos.shtml
Ich denke, da werde ich als Praktizierende auch mitmachen.

Und zum Thema: Behandlung und Bezahlung
Die HPs, die ich kennengelernt haben, machen es alle so, wie wohl auch Peter. Sie rechnet mit den Leuten ab, wie es deren Versicherung oder Geldbeutel zulässt.

Bine

Hildegard
27.04.07, 16:49
Und zum Thema: Behandlung und Bezahlung
Die HPs, die ich kennengelernt haben, machen es alle so, wie wohl auch Peter. Sie rechnet mit den Leuten ab, wie es deren Versicherung oder Geldbeutel zulässt.

Bine

Spätestens wenn man Praxisräume anmietet und nicht nur von zuhause aus nebenbei arbeitet muss man zu diesem Procedere übergehen,das offizielle Vermieter-Mieterzahlungsmittel sind nämlich Euro...;) Von Reichwerden und sich "finaziell gesundstoßen" als HP kann glaube ich kann keine Rede sein...das stand auch sicher bei keinem von uns im Vordergrund, sonst hätten wir wohl andere "Tätigkeitsfelder" anvisiert.

rabenstein
27.04.07, 18:52
Auch von zu Hause aus und nebenbei verursacht erst mal Kosten. Angefangen beim zweiten Telefonanschluss bis zur gebrauchten Praxiseinrichtung von Ebay.
Umsonst arbeiten hört sich sehr edel an, ist aber nicht praktikabel.
Sicher kann nicht jeder Patient das gleich bezahlen, aber umsonst, nein, das geht nun mal gar nicht.
Dann kommt hinzu, daß Leistungen, die "gekauft" werden, höher eingeschätzt werden, als Gratis-Leistungen, das kann ich aus meiner jahrelangen ehrenamtlichen Tätigkeit im Krankenhaus und in Familien mit behinderten Kindern sagen.
Angemessen, das halte ich für eine treffende Beschreibung unseres Honorars. Leider gehört wohl keiner von uns zu den 10 reich gewordenen HP`s:(

Inge

Jürgen
11.05.07, 08:36
Ich stellte mir diese Frage schon vor langer Zeit und habe mich ganz instinktiv entschlossen, es immer zu machen, so wie ich es schon immer machte.
Es gibt und gab viele Menschen, die mir etwas Wichtiges fuer mein Leben gaben, ohne im Gegenzug mit offener Hand vor mir zu stehen.
Das bezieht sich nicht immer auf materielle Dinge, wie " Leistung/Bezahlung " doch sie legten damit den Grundstein.
Einer Aktion, sollte immer ein Agieren folgen, ansonsten ist es eine " Einbahnstrasse " die irgendwann eine Wand vor sich hat.

Ich vergesse dabei aber nie, dass es auch fuer mein Gegenueber nicht immer einfach ist, den Stolz und die offensichtliche Beduerftigkeit und Hilfslosigkeit an die Seite zu schieben.
Dann waere mein " Geben " nicht auf gleicher Augenhoehe, sondern von " Oben nach Unten " und das ist manchmal beschaemend.

Also denke ich mir immer etwas aus, was mein Gegenueber nicht in diese Situation bringt und er sich bedanken kann, ohne dabei auf den Boden schauen zu muessen.

Gila :)



Hallo Gila,

dass sehe ich genauso, klasse formuliert.
Es muss ein Geben und Nehmen sein, in welcher Form auch immer, ansonsten kostet dass sehr viel Substanz.
Ich habe diese Erfahrung kosten müssen.

Gruß Jürgen

gila
11.05.07, 08:49
Hallo Gila,

dass sehe ich genauso, klasse formuliert.
Es muss ein Geben und Nehmen sein, in welcher Form auch immer, ansonsten kostet dass sehr viel Substanz.
Ich habe diese Erfahrung kosten müssen.

Gruß Jürgen

Danke Juergen,

ich sage das, aus vollster Ueberzeugung.
Nur wenn ich meine persoenlichen Erfahrungen, fuer mich " auswerte " und nicht zulasse, dass sie " be-wertet " werden, kann ich mich gluecklich schaetzen.

Es ist viel schwieriger zu " nehmen " als zu geben, aber es ist eine schoene und bereichernde Erfahrung, wenn ich " Geschenke," mit der gleichen Ehrlichkeit weitergeben kann und mein Gegenueber, mir in die Augen schauen kann.

Liebe Gruesse Gila :)

Jürgen
11.05.07, 08:54
Na Gila, da haben wir wohl sehr konforme Ansichten.

Gruß Jürgen :)

gila
11.05.07, 10:54
Na Gila, da haben wir wohl sehr konforme Ansichten.

Gruß Jürgen :)

Das ist schoen Juergen, denn dann haben wir wohl beide schon einmal erfahren, was eine " schenkende Hand " ist und hatten das Glueck, dieses Gefuehl wie einen Schatz zu bewahren.

Alle Haende die geben koennen, sind auch Haende, die halten koennen. :)

Gila

Hajo
14.06.07, 23:22
Also, eine nicht ganz einfach zu beantwortende Frage: Wer Praxisräume hat, Vollzeit-HP ist, kann definitv nicht ohne Gebühren arbeiten - es sei denn, der Partner verdient so viel, dass alles abgedeckt ist und noch übrig bleibt (dürfte aber im Bereich des Wunschdenkens liegen). Bleibt im Endefekt nur eine Kompromisslösung übrig. Je nach Praxisauslastung kann man eine Einheitsgebühr nehmen (setzt aber wirklich eine sehr gute Auslastung voraus), die wiederum vom sozialen Status der meisten Patienten abhängt. Habe ich einen überwiegenden Renterstamm, kann die Gebühr nicht so hoch sein, als wenn ich überwiegend Beamte oder Privatversicherte als Patienten habe. Eine gute Möglichkeit ist es sicherlich auch, verschiedene Leistungen grundsätzlich nicht extra zu berechnen (hierzu zähle ich telefonische Kurzberatungen von Stammpatienten, Ausstellen eines Rezeptes, Blutdruckmessungen zwischendurch). Gut machbar ist es auch, treuen Patienten einmal eine Injektion nicht zu berechnen - immerhin können Musterampullen gut verwendet werden. In meiner Praxis habe ich es als Magnetopath außerdem so eingerichtet, dass zu bestimmten Zeiten für meine Patienten eine kostenlose sog. Kurzbehandlung von 5 Minuten angeboten wird. Wird gerne angenommen, man trifft sich, unterhält sich, knüpft neue Kontakte und und und. Insgesamt denke ich, dass gerade wir Hp's sehr viele Möglichkeiten haben, eine annehmbare Alternative zur oftmals kalten Schulmedizin haben. Und wer sagt denn, dass unbedingt die Behandlung umsonst sein muss. Ich z. B. habe regelmäßig Patientenwanderungen bzw. für die älteren oder kränkeren Patienten kürzere Spaziergänge in der näheren Umgebung durchgeführt - oder für alleinstehende Patienten eine Weihnachtsfeier in der Praxis abgehalten. Neben der Freude, die man den Menschen macht entsteht ein sehr tolles Vertrauensverhältnis. Einige Patienten haben schon eine Zugehörigkeit zur Praxis seit 1974 und manche nehmen Anreisen von über 500 KM in Kauf!

Glamo
14.06.07, 23:35
Ein Bekannter , Heilpraktiker, hat im Wartezimmer eine Kasse stehen mit der Aufschrift: Wer denkt ihm wurde geholfen, und er hätte zu wenig bezahlt, kann hier, für die kostenlose Behandlung Bedürftiger, Geld einschmeißen. Und siehe da. Das klappt. Ist immer was drin. Allerdings ist er auch sehr gut.

Lieben Gruß

Silke Uhlendahl
09.01.11, 13:28
Dieser thread ist ja schon ein paar Jährchen alt...

Was wurde aus euren Vorstellungen zum Thema Honorare - jetzt 3-4 Jahre später?

Habt ihr inzwischen alle eure Prüfungen hinter euch und eure Praxen eröffnet? Wie macht ihr`s nun im Arbeitsalltag?