Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Unser Leben auf dem Pulverfass...
Heute bei Quarks & Co. gesehen. Schaut euch mal die Sendung an (zu finden unter "web-TV"):
Sendung vom 09. November 2010 - Quarks Co - WDR Fernsehen (http://www.wdr.de/tv/quarks/sendungsbeitraege/2010/1109/uebersicht.jsp)
auch unglaublich,die derzeitige Zwischenlagerung der Castoren.Von wegen Salzstock,Halle nennt sich das
Atommüll: Die Legende vom Salzstock | Feuilleton | ZEIT ONLINE (http://www.zeit.de/2003/48/Gorleben)
lg
silver
Silver, das ist ein Hammer! Volksverdummung pur - ich werde mich jetzt mal intensiver mit dem Thema befassen.
Danke fürs Einstellen! Anja
auch noch so ein Thema.Fracking zur Erdgasbohrung.Giftige Stoffe werden in den Boden geleitet,die das Trinkwasser gefährden und das Perfide dabei,ohne die Wasserbehörden zu informieren.
DasErste.de - Monitor - Gefahr fürs Trinkwasser? Wie internationale Konzerne in Deutschland Erdgas fördern (http://www.wdr.de/tv/monitor/sendungen/2010/1118/wasser.php5)
Was es nicht alles gibt! Man könnte fast anfangen zu resignieren...
Danke für den Link. Anja
Ach was, wieso resignieren? Die Menschen früherer Zeiten hatten ganz andere Probleme (Kriege, Seuchen, Hunger, unfähige Herrscher etc.) mit denen sie sich konfrontiert sahen. Den Weltuntergang haben wir schon während des Studiums "stündlich" erwartet (damals war es der Atomkrieg) - und wir sind immer noch da...
Vermutlich wird jede Generation aufs Neue das "Ende sei nahe" befürchten - und dann gehts mal wieder weiter.
Ich fürchte, der Wunsch nach einem problemlosen Lesen ist mit dem Paradies verlorengegangen - und auf die Bäume zurück will auch niemand. Also werden wir uns weiterhin mit den Problemen herumschlagen, die unsere Vorgänger verursachten - und die Generation nach uns mit denen, die wir geschaffen haben.
Gruss Rudolf
lieber Rudolf,
war das jetzt als Ironie zu verstehen?Du solltest es dann kennzeichnen.Ansonsten hat man das Brunnenvergiften ja als nicht so harmlos angesehen.Oder ist das heute anders?
lg
silver
@ Rudolf:
Dein Verschreiber
Ich fürchte, der Wunsch nach einem problemlosen Lesen ist mit dem Paradies verlorengegangen ist soooo süß. http://www.greensmilies.com/smile/smiley_emoticons_knuddel.gif
Dazu fiel mir direkt ein, dass (nicht nur) unsere Jugend nicht alleine das problemlose Lesen, sondern auch das problemlose Schreiben im Paradies verloren haben muss. http://www.greensmilies.com/smile/smiley_emoticons_ins-auge-stechen.gif
Lieber Rudolf,
schön, dass du wieder da bist :).
Leider sind die Dimensionen der Umweltverschmutzung sowie der Ausbeutung von Mensch und Tier heute so groß wie nie zuvor. Den Weltuntergang erwarte ich nicht in Form eines großen Knalls, der uns alle mit einem Wisch von der Bildfläche verschwinden lässt, sondern im Sinne eines langsamen Sterbens, so wie eine Krebsgeschwulst seinen Wirt langsam und unerbittlich vernichtet. Wie im Kleinen, so im Großen - oder umgekehrt.
Als Einzelner kann man sich dem Geschehen nicht entziehen. Einzelne Gegenpole können bei dem Ausmaß an Vernichtung so gut wie nichts verhindern, deshalb könnte man (ich) mitunter das Gefühl bekommen, dass ein Versuch da eh nichts bringt und es lieber gleich lassen. Das meinte ich mit Resignation.
Gruß. Anja
Nuja fast 25 Jahre nach Tschernobyl ist der Unfall zwar bei vielen vergessen - aber es gibt immer noch Auswirkungen in Gegenden in denen der Fallout eben besonders hoch war
Abendzeitung - 24 Jahre nach Tschernobyl: Verstrahlte Säue (http://www.abendzeitung.de/muenchen/228770)
Dein Verschreiber
Freud lässt grüßen...
sondern im Sinne eines langsamen Sterbens, so wie eine Krebsgeschwulst seinen Wirt langsam und unerbittlich vernichtet. Wie im Kleinen, so im Großen - oder umgekehrt.
Das kann so sein, oder auch nicht.
Wie heißt es so schön: "Prognosen sind schwierig - insbesondere über die Zukunft".
Wir leben in einer Zeit schneller Veränderungen. Täglich kann sich das Pendel in die eine oder andere Richtung bewegen (und im Gegensatz zu früher bekommen wir jede Änderung sofort beim Frühstücksfernsehen live serviert).
Nehmen wir dann noch das "bad news are good news"-Grundprinzip des Journalismus hinzu, dann wissen wir, dass wir im Grunde nichts wirklich sicher wissen. Und jeder nimmt dann das für wahr, was seiner inneren Haltung entspricht.
Liest man sich durch die Generationen, dann stellt man fest: Das Leben wird immer schlechter - seit Jahrtausenden und der Weltuntergang wartete immer schon hinter der nächsten Ecke. Trotzdem hat sich die Welt - allen Katastrophen zum Trotz - immer weiter gedreht. Man wird sehen...
Gruss Rudolf
Muscat Coach
22.11.10, 09:19
....sondern im Sinne eines langsamen Sterbens, so wie eine Krebsgeschwulst seinen Wirt langsam und unerbittlich vernichtet. Wie im Kleinen, so im Großen - oder umgekehrt.
Die Krebsgeschwulst ist ja der Mensch an sich.
Wobei die Welt ein paar Therapien in petto hat.
Krieg ist wie Antitoxin
Die Stoffweechselprodukte des menschlichen Fortschritts sind wie eine Chemotherapie - die Erde leidet auch darunter, ist aber vermutlich das wirksamste Mittel gegen Mensch
Infektionskrankheiten stellen dabei die verschiedenen Antibiotika dar
Die Menschheit wird sicherlich irgendwann aufhören zu existieren, aber danach wird es auch wieder die Ära einer anderen Spezies geben. Wer weiss, vielleicht sitzen dann Hühner vor dem Fernseher und essen Menschenschenkel gedipt in Curry-Soße :D
Muscat Coach, du hast es exakt so ausgedrückt wie ich es sehe. Danke. Schöne Vorstellung mit der "Rache" der Hühner :D...
Rache ist - wie gut und böse - eine menschliche Begriffsbildung. Ansonsten kommt sie in der Natur nicht vor.
Rache ist - wie gut und böse - eine menschliche Begriffsbildung. Ansonsten kommt sie in der Natur nicht vor.
Ist klar, deshalb habe ich ja die Anführungszeichen verwendet. Trotzdem eine schöne Vorstellung.
Muscat Coach
22.11.10, 11:52
Dann können wir es vielleicht evolutionäre Homöostase nennen
Oder Yin und Yang
oder ..... Rache der Hühner - (das ist medientauglicher und kommt besonders gut im I-Net. Weniger allerdings in einem Vortrag, es sei denn man verpackt es gut :D )
Müller-Lüdenscheid
22.11.10, 12:24
Die Menschen früherer Zeiten hatten ganz andere Probleme (Kriege, Seuchen, Hunger, unfähige Herrscher etc.)
Die Gefahr von Kriege und Seuchen sind -hoffentlich- gebannt. Das Problem mit dem Hunger hat sich ins Gegenteil gewandelt: wir schaffen es zu essen ohne Hunger...; nur die unfähigen Herrscher haben sich bis heute weiterhin etabliert...
Aber die Wurzel des Problems liegen IMHO in derh hl. Kuhe mit dem Namen "Grundgesetz". Hier bedürfte es einer grundlegenden Erneuerung. Dieses Gg wurde von seinen Vätern und Müttern absichtlich so gestaltet, dass das Volk so wenig Mitsagerecht hat wie möglich. Diese Volksmitbestimmung hatte in der Weimer-Rep. eine unselige Konsequenz; und DAS sollte mit diesem Gg ausgeschlossen bzw. eingeschränkt werden. Entspricht aber nicht mehr dem heutigen Zeitgeist!
Das Volk ist nur vor den jeweiligen Wahlen der Souverän. Zur Zeit kann jede Partei der ich meine Stimme gebe, in meinem Namen Entscheidungen treffen mit denen ich nicht einverstanden bin und nicht einverstanden gewesen wäre, hätte ich sie gewusst - bzw hätten die Probleme schon bestanden.
Volksabstimmungen entsprechen dem heutigen politischen Geist und sind auf kurz oder lang nicht mehr aufzuhalten.
Gruß, Hans
Die Krebsgeschwulst ist ja der Mensch an sich.
Tja, die schiere Masse ist halt zu viel für den Planeten. Allerdings wird kaum ein Mensch in der Lage sein, dieses Problem aktiv zu lösen, es sei denn, wir reduzieren uns selbst, in dem immer weniger Kinder geboren werden...
Volksabstimmungen entsprechen dem heutigen politischen Geist und sind auf kurz oder lang nicht mehr aufzuhalten.
Das müßten dann aber "intelligente" Volksabstimmungen sein, also mit entsprechender Wissensvermittlung davor, denn wie will man kompetent über etwas abstimmen, von dem die meisten keine Ahnung haben? Das Ergebnis wäre sonst alles andere als zufriedenstellend.
In der Regel verfahren die meisten Menschen nach dem Prinzip: Wasch mir den Pelz, aber mach mich dabei nicht nass...
Gruss Rudolf
Müller-Lüdenscheid
22.11.10, 16:12
Das müßten dann aber "intelligente" Volksabstimmungen sein, also mit entsprechender Wissensvermittlung davor, denn wie will man kompetent über etwas abstimmen, von dem die meisten keine Ahnung haben?
DAS wäre dann auch die logische Folge für eine Politiker wenn er (wieder-)gewählt werden will.
Andersherum und der jetzige Status: warum muss Politik heute die Bevölkerung aufklären, wenn sie -die Bevölkerung- eh' keine problembezogene Entscheidung treffen kann.
In der Regel verfahren die meisten Menschen nach dem Prinzip: Wasch mir den Pelz, aber mach mich dabei nicht nass...
...solange der Waschzuber nicht vor meiner Haustüre steht...:-))
warum muss Politik heute die Bevölkerung aufklären, wenn sie -die Bevölkerung- eh' keine problembezogene Entscheidung treffen kann
Ja, schon richtig...
ein weiteres Pulverfass liegt buchstäblich in der Luft.Den Film gibts jetzt mit deutschen Untertiteln.
Was in aller Welt versprühen die da? - DokuWahrheitsbewegung - alternative Medien fuer Freidenker (http://wahrheitsbewegung.net/index.php?option=com_content&task=view&id=3538&Itemid=27)
Aluminiumkonzentrationen 60 000 fach über dem Grenzwert, in den USA, in unberührter Gegend.Luft,Wasser und Böden extrem kontaminiert.
Ich frage mich,was da bei uns hier wohl so gemessen werden kann.
lg
silver
Viel spannender als Chemtrails (ich steh auch auf Verschwörungstheorien) und seriöser finde ich in dem zusammenhang das:
http://www.youtube.com/watch?v=DPKrQfY7yM4
(3 Teile)
Anfang der 90er Jahre wurden die ersten Leukämieerkrankungen rund um Geesthacht registriert, in unmittelbarer Nähe des Atomkraftwerkes Krümmel und der staatlichen Atomanlage GKSS. Bei der Suche nach den Ursachen dieser mittlerweilen weltweit höchsten Leukämiedichte wurden immer wieder Mikrokügelchen mit hochradioaktiven Substanzen gefunden. Woher stammt dieser kugelförmige hochangereicherte Kernbrennstoff, der zur Stromerzeugung nicht gebraucht wird, sehr wohl aber für Atombomben. Die einzige Anlage, die mit diesem bombenfähigen Nuklear-Material "experimetieren" könnte ist die GKSS.
Tatsächlich gab es einige Jahre vor den ersten Erkrankungen einen Zwischenfall in der Region: Am 12. September 1986 wurde im Atomkraftwerk Krümmel eine alarmierend hohe Radioaktivität gemessen. Jahrelang forschen Wissenschaftler im Auftrag der Landesregierungen Niedersachsen und Schleswig-Holstein nach den Gründen für die Leukämie-Serie. Sie fühlten sich bei ihrer Suche nach möglichen Ursachen behindert und kamen zu dem Schluß, daß nur ein vertuschter Unfall mit Freisetzung von Radioaktivität die Ursache für diese mysteriöse Häufung von Kinderleukämie sein könne. Ihnen wurde aber nicht geglaubt und einige von ihnen legten im November 2004 aus Protest ihre Arbeit nieder. Die Akte „Kinderleukämie an der Oberelbe" wurde kurz darauf geschlossen.
Barbara Dickmann und Angelica Fell zeichnen die Ereignisse in der Elbmarsch nach, untersuchen die vielen Merkwürdigkeiten und Ungereimtheiten bei den Untersuchungen und fragen, ob die Akte Elbmarsch nicht doch noch einmal geöffnet werden muss.
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