Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hessische Heilpraktikerschule Rhein-Main
Hallo zusammen,
seit längerer Zeit interessiere ich mich jetzt schon für die Ausbildung zum HP. Dabei haben mir die Beiträge in diesem Forum schon sehr weitergeholfen. Jetzt habe ich schon öfter von einer Schule in Hochheim gehört, die sehr gut sein soll. Leider finde ich weder in einschlägigen Foren noch sonstwo viel Kommentare oder Bewertungen.
Gibt es hier jemand, der die Hessische Heilpraktikerschule Rhein-Main (http://www.heilpraktikerschule-hessen.de/) in Hochheim besucht und mir dazu Informationen geben kann?
Es scheint das einzige Institut zu sein, das wirklich 5 Tage die Woche unterrichtet, und das Ganze drei lange Jahre!! Habe ich so in der Form noch nirgendwo anders entdeckt. Auch die Kosten scheinen im Verhältnis zu den Unterrichtsstunden moderat zu sein.
Wie gesagt, über Meinungen / Gerüchte / Informationen / Kommentare /Bewertungen wäre ich sehr dankbar! :)
Viele Grüße
Andi
Arpana-Tjard
30.03.07, 00:36
Hallo zusammen,
seit längerer Zeit interessiere ich mich jetzt schon für die Ausbildung zum HP. Dabei haben mir die Beiträge in diesem Forum schon sehr weitergeholfen. Jetzt habe ich schon öfter von einer Schule in Hochheim gehört, die sehr gut sein soll. Leider finde ich weder in einschlägigen Foren noch sonstwo viel Kommentare oder Bewertungen.
Gibt es hier jemand, der die Hessische Heilpraktikerschule Rhein-Main (http://www.heilpraktikerschule-hessen.de/) in Hochheim besucht und mir dazu Informationen geben kann?
Es scheint das einzige Institut zu sein, das wirklich 5 Tage die Woche unterrichtet, und das Ganze drei lange Jahre!! Habe ich so in der Form noch nirgendwo anders entdeckt. Auch die Kosten scheinen im Verhältnis zu den Unterrichtsstunden moderat zu sein.
Wie gesagt, über Meinungen / Gerüchte / Informationen / Kommentare /Bewertungen wäre ich sehr dankbar! :)
Viele Grüße
Andi
Das sieht alles gut aus. Allerdings sehe ich ein Problem. Der Unterricht ist nicht von der Naturheilkunde getrennt. Naturheilkunde und prüfungsrelevante Themen werden zusammen unterrichtet. Finde ich ungünstig. Der Grund: Die Prüfung ist mittlererweils so schwer geworden, dass der Schüler alle seine Energie auf das erlernen des prüfungsrelevanten Stoffes stecken sollte. Und danach dann die Naturheilkunde erlernt.
Hm, hört sich ganz gut an. Es findet lediglich vormittags Unterricht statt? Das erklärt dann auch die drei Jahre, obwohl ich zugestehen muss, dass man die Nachmittage wirklich fürs Lernen braucht ... und zwar jeden. Dass man zusätzlich Einblicke in die Naturheilkunde bekommt, finde ich gar nicht so schlecht; nichts anderes tue ich hier auch, wenn mir mal nicht nach kaputten Leberzellen ist.
Allerdings finde ich den Betrag von fast 10.500,- Euro auch recht erwähnenswert. Ich selber lerne derzeit mit der Bierbach (79,-), den Büchern von der Rommelfanger (alle zusammen 500,- oder so, ich weiß es gar nicht) und noch ein paar "Goodies" (Schneider, Allmeroth, Krieger, ...). Alles zusammen also unter 1.000,- Euro, aber ich denke, diese Bücher benötigt man auch als "Vollzeit-Studi" auch, kommen also noch auf die Schulgebühren drauf. Die Skripte des Fernlehrgangs verstauben in meinem Regal (wäre mir sogar peinlich, die zu verkaufen, deshalb werden sie da auch noch in 10 Jahren stehen). Im Endeffekt ist es die Zeit, die man "selbst" für das Lernen aufwänden muss, und nicht die Schule, die entscheidet, ob man die Prüfung besteht oder nicht. Wer nicht sowieso aus Büchern lernen kann, hat m.E. von vornherein verloren. Eine Schule kann da nur unterstützen, aber dann sollte man sich bei mehr als 10.000,- Euro auch mal Gedanken darüber machen, ob dann das Preis-Leistungs-Verhältnis noch stimmt. Wie gesagt, Lernen muss man als HPA sowieso alles selbst, das nimmt einem keiner ab.
Also noch mal drüber nachdenken und dann ran an den Speck. Hinweis: es gibt keine gesetzliche Grundlage für den Besuch einer Schule, um an der HP-Prüfung teilzunehmen. Das nur mal deshalb, weil einem das keine Schule erzählt.
Have a nice learning!
Der Möthi
Das sieht alles gut aus. Allerdings sehe ich ein Problem. Der Unterricht ist nicht von der Naturheilkunde getrennt. Naturheilkunde und prüfungsrelevante Themen werden zusammen unterrichtet. Finde ich ungünstig. Der Grund: Die Prüfung ist mittlererweils so schwer geworden, dass der Schüler alle seine Energie auf das erlernen des prüfungsrelevanten Stoffes stecken sollte. Und danach dann die Naturheilkunde erlernt.
Da hast Du recht, wobei das ja durchaus möglich ist. Da die naturheilkundlichen Teile vermehrt gegen Ende der Ausbildung stattfinden, machen dort viele schon nach dem 2. Jahr ihre amtsärztliche Überprüfung. Die naturheilkundliche Ausbildung findet so also im Prinzip "danach" statt. :)
Andi
Hm, hört sich ganz gut an. Es findet lediglich vormittags Unterricht statt? Das erklärt dann auch die drei Jahre, obwohl ich zugestehen muss, dass man die Nachmittage wirklich fürs Lernen braucht ... und zwar jeden. Dass man zusätzlich Einblicke in die Naturheilkunde bekommt, finde ich gar nicht so schlecht; nichts anderes tue ich hier auch, wenn mir mal nicht nach kaputten Leberzellen ist.
Allerdings finde ich den Betrag von fast 10.500,- Euro auch recht erwähnenswert. Ich selber lerne derzeit mit der Bierbach (79,-), den Büchern von der Rommelfanger (alle zusammen 500,- oder so, ich weiß es gar nicht) und noch ein paar "Goodies" (Schneider, Allmeroth, Krieger, ...). Alles zusammen also unter 1.000,- Euro, aber ich denke, diese Bücher benötigt man auch als "Vollzeit-Studi" auch, kommen also noch auf die Schulgebühren drauf. Die Skripte des Fernlehrgangs verstauben in meinem Regal (wäre mir sogar peinlich, die zu verkaufen, deshalb werden sie da auch noch in 10 Jahren stehen). Im Endeffekt ist es die Zeit, die man "selbst" für das Lernen aufwänden muss, und nicht die Schule, die entscheidet, ob man die Prüfung besteht oder nicht. Wer nicht sowieso aus Büchern lernen kann, hat m.E. von vornherein verloren. Eine Schule kann da nur unterstützen, aber dann sollte man sich bei mehr als 10.000,- Euro auch mal Gedanken darüber machen, ob dann das Preis-Leistungs-Verhältnis noch stimmt. Wie gesagt, Lernen muss man als HPA sowieso alles selbst, das nimmt einem keiner ab.
Also noch mal drüber nachdenken und dann ran an den Speck. Hinweis: es gibt keine gesetzliche Grundlage für den Besuch einer Schule, um an der HP-Prüfung teilzunehmen. Das nur mal deshalb, weil einem das keine Schule erzählt.
Have a nice learning!
Der Möthi
Ja, nur vormittags, sonst wär's mir auch zuviel. Will schon die Kirche im Dorf lassen, da ich auch noch selbständig bin und mein Geld verdienen muß.
Die 10.500 € finde ich übrigens relativ preiswert, verglichen mit anderen Schulen... vergleich mal die Kosten pro Stunde, da lernt man wohl in Hochheim wesentlich mehr.
Von der gesetzlichen Grundlage mal abgesehen - da viele Heilpraktiker in einschlägigen Illustrierten Karriere als Scharlatane und Wunderheiler gemacht haben, möchte ich meinen Patienten ungern ins Gesicht sagen, ich hätte mir alles per Fernlehrgang beigebracht. Das mag so gehen, aber viel Akzeptanz wird man Patienten gegenüber damit nicht erreichen. Darüber hinaus gibt es dort ein Ambulatorium, in dem man unter Anleitung praktizieren kann... das aus Büchern zu lernen wird schier unmöglich sein. Ja, ich weiß, man kann theoretisch Praktika machen, aber wirklich Plätze zu finden ist schwer.
Andi
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