Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wie kann man nichts Wichtiges vergessen???
Hallo......
mein Termin zur mündlichen Prüfung naht......... und ich weiß echt nicht mehr, wo mir der Kopf steht..... Ich wiederhole, lerne, mache, tue, aber immer wieder habe ich das Gefühl, es reicht nicht und irgendwann fange ich schon an, die Dinge durcheinander zu werfen.
Meine größten Bedenken sind einfach, dass ich in der Prüfung irgendwas vergesse, zu hinterfragen. Soviele Dinge hängen doch miteinander zusammen und mir fällt immer wieder auf, dass ich mich auf das, was genannt wird, festlege, was natürlich total falsch ist!!!!
Ich habe gerade den Prüfungsfall aus dem Jahre 2005 durchgelesen, wo der Prüfling durchgefallen ist, obwohl er die richtige Diagnose gestellt hat (Hörsturz), aber nicht an die DD wie TIA oder PRIND gedacht hat. Ich würde mich wahrscheinlich auch viel zuviel an das Ohr klemmen, würde da krampfhaft nach Lösungen suchen, und doch keine finden.
Hat irgend jemand einen Tipp, wie man übergreifender denken kann???? Man kennt doch die ganzen Symptome der Krankheiten, aber es muss ja nicht immer mit dieser Krankheit zusammenhängen..... versteht ihr, was ich meine??? Wenn, wie in dem Fall, eine Frau mit Hörschwierigkeiten in die Praxis kommt, dass man da einfach auch an einen Schlafanfall denkt.....
Leider habe ich nie eine richtig gute Schule besucht und somit fehlt mir diese Erfahrung und diese Denkweise einfach........
Man,man, mir schwirrt der Kopf!!!!
Für jeden Tipp, auch was das übergreifende Denken betrifft, bedanke ich mich ganz herzlich!!!!
Liebe Grüße
Tatjana
Arpana-Tjard
25.03.07, 14:54
Hallo......
mein Termin zur mündlichen Prüfung naht......... und ich weiß echt nicht mehr, wo mir der Kopf steht..... Ich wiederhole, lerne, mache, tue, aber immer wieder habe ich das Gefühl, es reicht nicht und irgendwann fange ich schon an, die Dinge durcheinander zu werfen.
Meine größten Bedenken sind einfach, dass ich in der Prüfung irgendwas vergesse, zu hinterfragen. Soviele Dinge hängen doch miteinander zusammen und mir fällt immer wieder auf, dass ich mich auf das, was genannt wird, festlege, was natürlich total falsch ist!!!!
Ich habe gerade den Prüfungsfall aus dem Jahre 2005 durchgelesen, wo der Prüfling durchgefallen ist, obwohl er die richtige Diagnose gestellt hat (Hörsturz), aber nicht an die DD wie TIA oder PRIND gedacht hat. Ich würde mich wahrscheinlich auch viel zuviel an das Ohr klemmen, würde da krampfhaft nach Lösungen suchen, und doch keine finden.
Hat irgend jemand einen Tipp, wie man übergreifender denken kann???? Man kennt doch die ganzen Symptome der Krankheiten, aber es muss ja nicht immer mit dieser Krankheit zusammenhängen..... versteht ihr, was ich meine??? Wenn, wie in dem Fall, eine Frau mit Hörschwierigkeiten in die Praxis kommt, dass man da einfach auch an einen Schlafanfall denkt.....
Leider habe ich nie eine richtig gute Schule besucht und somit fehlt mir diese Erfahrung und diese Denkweise einfach........
Man,man, mir schwirrt der Kopf!!!!
Für jeden Tipp, auch was das übergreifende Denken betrifft, bedanke ich mich ganz herzlich!!!!
Liebe Grüße
Tatjana
Such dir einen guten Lehrer, der sich auskennt und der dich coacht. Ohne einen wird es schwer und du brauchst mehr Anläufe.
Arpana
Hallo Arpana,
das habe ich ja. Ich habe schon einige Einzelstunden genommen und wurde in diesen Stunden auch auf die wichtigen Dinge in Essen hingewiesen, aber immer wieder tun sich neue "Abgründe" für mich auf!
Z.B. hat mir die Prüferin gesagt, dass das Blumbergzeichen 30 sec. gedrückt werden muss. Das habe ich noch nie gelesen und auch nicht im Internet gefunden. Somit war ich völlig verwirrt und durch den Wind. Die Einzelgespräche haben mich dann mehr aus meine Bahn geworfen, als das ich systematisch weiter arbeiten konnte. Nicht, dass ich keine guten Tipps bekommen hätte. Insgesamt hätte ich ohne den Einzelunterricht keine Chance, zu bestehen. Das ist mir jetzt ziemlich klar! Und man braucht auch unbedingt eine Schule oder Dozenten, der sich mit den Gegebenheiten des jeweiligen Gesundheitsamtes auskennt.
Aber wenn ich Dinge höre, die sich nirgendwo bestätigen (außer in einem einzigen Buch), werde ich wirklich nervös.....
Ich habe auch Dein Buch von der mündlichen Prüfung und finde es sehr gut, aber ich werde es wohl nicht mehr schaffen, komplett durchzuarbeiten. Ich habe es mir auf Kassette gesprochen und höre es immer wieder ab, wenn ich nicht lesen kann. Hoffe, dass ich so noch wichtige Dinge in meinen Kopf bekomme und auch wichtige Unterscheidungen treffen kann......
Lieben Dank für Deine Antwort!
Gruß, Tatjana
Arpana-Tjard
25.03.07, 15:37
Hallo Arpana,
das habe ich ja. Ich habe schon einige Einzelstunden genommen und wurde in diesen Stunden auch auf die wichtigen Dinge in Essen hingewiesen, aber immer wieder tun sich neue "Abgründe" für mich auf!
Z.B. hat mir die Prüferin gesagt, dass das Blumbergzeichen 30 sec. gedrückt werden muss. Das habe ich noch nie gelesen und auch nicht im Internet gefunden. Somit war ich völlig verwirrt und durch den Wind. Die Einzelgespräche haben mich dann mehr aus meine Bahn geworfen, als das ich systematisch weiter arbeiten konnte. Nicht, dass ich keine guten Tipps bekommen hätte. Insgesamt hätte ich ohne den Einzelunterricht keine Chance, zu bestehen. Das ist mir jetzt ziemlich klar! Und man braucht auch unbedingt eine Schule oder Dozenten, der sich mit den Gegebenheiten des jeweiligen Gesundheitsamtes auskennt.
Aber wenn ich Dinge höre, die sich nirgendwo bestätigen (außer in einem einzigen Buch), werde ich wirklich nervös.....
Ich habe auch Dein Buch von der mündlichen Prüfung und finde es sehr gut, aber ich werde es wohl nicht mehr schaffen, komplett durchzuarbeiten. Ich habe es mir auf Kassette gesprochen und höre es immer wieder ab, wenn ich nicht lesen kann. Hoffe, dass ich so noch wichtige Dinge in meinen Kopf bekomme und auch wichtige Unterscheidungen treffen kann......
Lieben Dank für Deine Antwort!
Gruß, Tatjana
Nun mal ganz ruhig, Tatjana.
Du wirst nicht durchfallen, weil du nicht dreizig Sekunden auf den kontralateralen Punkt gedrückt hast. Diese amtliche Begründung will ich lesen.
Tatjana, es geht nicht unbedingt um das Wissen. Es geht um die Art, wie du mit dem Wissen auftrittst. Also erst einmal Ruhe. Ruhe, kannst du nur dann haben, wenn du weißt, dass du viel weißt. In keinen der Standardlehrbüchern steht das mit den 30 Sekunden drin. Die Frau will dich nur verrückt machen. Lass dich nicht verrückt machen.
Für die Mündliche sage ich immer: 33% Wissen, 33% Psyche/Auftreten, 33% Schicksal (unbeeinflussbar).
Arpana
Für die Mündliche sage ich immer: 33% Wissen, 33% Psyche/Auftreten, 33% Schicksal (unbeeinflussbar).
Arpana
33% + 33% + 33% = 99%
Und was ist mit den 1%, die fehlen?:confused:
Arpana-Tjard
25.03.07, 18:07
33% + 33% + 33% = 99%
Und was ist mit den 1%, die fehlen?:confused:
Sunshine, das war klar. Als ich das schrieb, habe ich mir gedacht, da wird sie bestimmt ihren Senf drauf setzen.
arpana
Stimmt schon, was Du schreibst, dass es wirklich von einigen Faktoren bei der Prüfung abängt, die zusammen kommen, sprich auch das Auftreten und die Psyche.
Ich habe gerade noch mit einer Bekannten telefoniert, die die Prüfung bestanden hat und sie hatte z.B. das Blumbergzeichen in der Prüfung. Sie ist Krankenschwester und meinte, dass dieses eigentlich logisch wäre, dass man den 30 sec. lang eindrückt, denn mit dem Eindrücken würde der Patient sich an den Schmerz gewöhnen, also dass der Eindrückschmerz weniger wird und kann dann erst den Loslaßschmerz beurteilen. Wenn man ihn zu früh loslassen würde, dann könnte man dieses ja nicht unterscheiden. Sie meinte aber auch, dass im wirklichen Leben ein Patient sich kaum noch da eindrücken lassen würde, wenn er schön ein aktues Abdomen hat.
Diese 30 sec. stehen in einem Buch von Klaus Dahme für Untersuchungsmethoden..... Wie gesagt, ich habe alles durchforstet, aber auch nur da gefunden. Angeblich wäre das Buch jedoch ein Maßstab für unser Gesundheitsamt. Ich habe dieses Buch nicht, werde es mir auch nicht mehr holen..... würde ja auch nichts mehr bringen, außer noch mehr Verwirrung!
Was mich auch verwirrt ist, dass die einen sagen, dass der Loslaßschmerz gegenüber vom Lanzpunkt liegt, andere sagen wiederum, dass er gegenüber vom Mc Burney liegt.
Na ja, mir raucht der Kopf auf jeden Fall. Sollte ich es bei diesem Anlauf nicht schaffen, werde ich die nächste Prüfung erst im Oktober wieder machen. Ich brauche jetzt mal eine Pause.......
Schade, wenn Du in meiner Nähe wohnen würdest, dann hätte ich ganz gerne mal ein paar Einzelstunden bei Dir genommen..... sollte diese Runde nicht funktionieren, dann vielleicht mal bei der nächsten! Aber ich denke, ich habe einen Schutzengel, der mich unterstützt...... Trotz allem gehen die Hormone immer hoch und runter, mal ist man ruhig, mal kopflos und steht neben sich.
Ich danke Dir für Deine Antwort!!!! Und für die mutmachenden Worte!
Liebe Grüße
Tatjana
Sunshine, das war klar. Als ich das schrieb, habe ich mir gedacht, da wird sie bestimmt ihren Senf drauf setzen.
arpana
Na, wenn dus vorher wußtest! Tut mir leid, zu viel Sonne ist halt auch nicht gut! Soll ichs rausnehmen?
Schade, wenn Du in meiner Nähe wohnen würdest, dann hätte ich ganz gerne mal ein paar Einzelstunden bei Dir genommen..... sollte diese Runde nicht funktionieren, dann vielleicht mal bei der nächsten!
Naja Tati,
soweit ist Essen ja auch nicht von Kölle weg, oder;) ?
Was soll ich denn sagen........(wie soll ich je die Mündliche schaffen???? :D )
Arpana-Tjard
25.03.07, 18:39
Ich habe den Dahmer, zwar aus dem Jahr 1998, aber habe die Stelle gefunden (S. 292 unten)
"Loslassschmerz
Er gilt als Zeichen peritonealer Reizung. DeDombal hält den fehlerhaft ausgelösten Pseudoloslassschmerz für die häufigste Ursache überflüssiger Laparotomien. Der Loslassschmerz sollte nur in standardisierter Form und wegen der Reaktion des Patienten am Ende der Untersuchung ausgelöst werden.
- Drücken Sie zunächst entsprechend der Schmerzangabe des Patienten sanft mit der flachen Hand oder den palmaren Anteilen der 2. bis 4. Fingerendglieder die Bauchwand ein.
- Halten Sie den Druck für mindestens 30 Sekunden aufrecht. Im Normalfall wird der aufgetretende Druckschmerzim Laufe dieser Zeit nachlassen. Schmerzverstärkung durch Druckerhöhung im Oberbauch weist auf eine Erkrankung im Thoraxbereich hin.
- Versuchen Sie, den Patienten abzulenken und lassen Sie dann plötzlich und ohne Vorwarnung, mit einer schnellen, jedoch aus psychologischen Gründen möglichst kleinen Bewegung los. Achten Sie dabei auf die Mimik des Patienten. Nur eine Zunahme der Schmeren beim Loslassen gilt als poitiver Loslassschmerz.
Der Loslassschmerz nach leichtem Eindrücken der Bauchwand ist ein besonders frühes Zeichen für die Beteiligung des parietalen Peritoneums, die brettharte Bauchwand bei diffuser Peritonitis Zeichen einer Generalisation, bei der sich die Prüfung des Loslassschmerzes erübrigt. Jeder Peritonitisschmerz wird dadurch gesteigert, dass man den Patienten auffordert, sich aus dem Zehenstand auf die Hacken herunterfallen zu lassen."
Arpana
Arpana-Tjard
25.03.07, 18:42
Naja Tati,
soweit ist Essen ja auch nicht von Kölle weg, oder;) ?
Was soll ich denn sagen........(wie soll ich je die Mündliche schaffen???? :D )
Da hat Knöppi Recht. Ich habe Schüler aus der Eifel, die fahren fast zwei Stunden hierher zu mir. Von Essen nach Köln mit dem ICE ist doch ein Katzensprung, vom Hbf-Köln sind es mit der Strassenbahn zu mir noch 20 Minuten.
Arpana
wohin einen der Wahnsinn so treibt......
vielleicht brauch ich doch mal nen Termin bei Eule:D
wohin einen der Wahnsinn so treibt......
vielleicht brauch ich doch mal nen Termin bei Eule:D
Kaffee und nen Platz auf der Couch kannste schon gern haben... die Anfahrt ist je nach Start in der Eifel auch net grad um die Ecke.. aber zumindest ist der Kaffee net in Scheiben :)
Danke Arpana.....
....für die ausführliche Abschrift aus dem Buch. Werde sie mir noch mal in Ruhe zu Gemüte führen, sehe es aber wie Du, dass es nicht unbedingt ein Durchfallgrund sein dürfte, wenn man nicht die 30 sec. nach Dahme benennt..... Aber ich weiß es ja jetzt und werde mich somit durchwuseln......
Derzeit versuche ich noch das Verständnis für die Pyramidenbahnen in mein Großhirn zu speichern und wie der Verlauf ist und was es mit dem ersten und dem zweiten Neuron auf sich hat...... Irgendwie gar nicht so leicht. Hoffe, dass ich die Zusammenhänge noch verstehe!!! Wenn man sie dann verstanden hat, dann ist die Neurologie auch ziemlich spannend. Aber der Weg dahin ist schon ein wenig anstrengend und komplex.
Klar, Köln ist nicht ganz soweit von Essen weg, aber immerhin! Mit guten 2 Stunden pro Weg kann ich schon rechnen (mit allem drum und dran wie Wartezeit, umsteigen usw.) macht also schon mal 4 Stunden am Tag für die Fahrt aus. Da ich auch noch berufstätig bin, ist es manchmal nicht ganz so einfach, diese Zeit auch zu finden. Sollte es eine nächste Runde für mich geben, dann denke ich darüber nach, aber ich hoffe es nicht (mit der nächsten Runde) !!!!!
Liebe Grüße
Tatjana
Hallo Tati,
ich versuchs mal, dir zu erklären ( hoffentlich brüllen die anderen, wenns falsch ist :rolleyes: ):
Nervenzelle = Neuron
Neurone haben Dendrite ( Ausläufer, die den Impuls zum Zellleib leiten ) und
Axone, die leiten den Erregungsimpuls vom Zellleib zur Peripherie.
Diese Axone können bis zu 1 m lang werden.
Die motorischen Zentren liegen in der Hirnrinde . Das sind viele Neurone zusammen, die für die Steuerung der Muskulatur zuständig sind. ( Willkürliches NS, quergestreifte Muskulatur ). Die Hirnrinde ist die Graue Substanz, die aus den Zellen besteht, während die Bahnen nur Ausläufer ( Axone ) sind.
Die Pyramidenbahnen ziehen von den motorischen Zentren durch das Stammhirn( dort kreuzen sie zu 80% auf die Gegenüberliegende Seite ), weiter durch das Rückenmark.
Da aber die Axone ( Bahnen ) max. 1m lang werden können, müssen sie ja " verlängert" werden, um z.B. die Fußmuskulatur noch zu erreichen. also werden sie im Rückenmark auf der entsprechenden Segmentalen Höhe auf das 2. Neuron umgeschaltet.Auch wechseln hier die anderen 20% der Bahnen. Hier endet damit die Pyramidenbahn und die Axone dieses 2. Neurons, bilden
gemeinsam den peripheren Nerv.
Hoffentlich hilft dir das weiter
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