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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Katze mit Tumor in der Blase



Izzibizzi
12.08.10, 15:56
Hallo...

ich habe eine Frage für die Mutter meiner Freundin.
Die hat eine 16 Jahre alte Katze bei der heute ein Blasentumor diagnostiziert wurde.

Der Tierarzt ihm nur ein Schmerzmittel gegeben und gesagt: wenns nicht mehr geht müssen wir Ihn einschläfern.

Nun wird sich die Alte Dame sehr schwer damit tun diese Entscheidung zu treffen...

Sie bekommt Metacam - aber lt Tierarzt hat sie noch keine Schmerzen, das wäre nur zur Vorbeugung?

Die Katze verhält sich normal, spielt, frisst etc hatte heute morgen (das war der Grund für den Besuch beim Ta) eine große Menge Blut im Urin.
Jetzt hat sie mich gefragt ob ich nicht was weiß was man noch tun könnte...

Naja und ich bin ja noch nicht so lang dabei dass ich da jetzt was wüßte.

Kann mir einer von Euch einen rat geben?
Natürlich geht es darum dass sie noch ein bischen schmerzfrei leben kann und der katze das Gefühl zu geben "du darfst gehen wir lieben dich..."

Danke für Eure Antworten!

Lieben Gruß, Tina

Silke78
12.08.10, 16:24
Hallo Tina,

das ist ja keine schöne Diagnose. So genau kann ich da jetzt auch nichts sagen - weißt Du ja ;-)

Spontan ist mir eingefallen, dass ich mal irgendwo die Stichworte Misteltherapie bei Krebs gelesen habe und natürlich die Horvi-Therapie. Soweit ich weiß kann man die Firma Horvi anschreiben, denen die Diagnose des Tierarztes mitteilen und die schicken Dir dann einen Therapievorschlag zurück.

Ansonsten würde ich mich fragen, wie der Tumor festgestellt wurde? Ultraschall... Röntgen?.... irgendwelche Blutwerte? Ich mein... nix gegen den Tierarzt, aber ich frag mich gerade, ob ich mir da nicht ne zweite Meinung einholen würde. Blöde Frage: aber es ist ausgeschlossen, dass es sich irgendwie um einen Blasenstein handelt oder? Hab nämlich (leider!) schon mal zu hören bekommen, dass ein TA per Ultraschall einen Blasentumor diagnostiziert hat, der eigentlich nur ein Blasenstein war.
Wenn es ein Tumor ist - ist er inoperabel? hat er schon gestreut? Wie sieht es denn sonst mit dem Gesundheitszustand der Katze aus? 16 ist zwar schon nicht mehr ganz so jung, aber eventuell geht da ja noch was.

LG, die Silke

Izzibizzi
12.08.10, 16:48
Hej Silke!
Danke für die Antwort.
Also der Arzt hat wohl gefühlt und Geschallt.
Haselnußgroße Verhärtung... oO nicht das das ein Tumor ist hat er dann wohl gesagt und mit dem US gemeint da ist was.... der hat noch 14 tage.

Also kein Ahnung ob das Metastasen gebildet hat und von ggf Operieren war auch keine Rede.

Ich hab meine Freundin nun angerufen und die will Ihre Mutter zu nem anderen Ta schicken. Die haben nur leider nicht soviel Geld und hoffen jetzt dass der Arzt das auf Rechnung bzw auf raten macht...

Ok, aber danke für die Tipps.
Finde auch bei sowas muss ne zweite Meinung her!

Silke78
12.08.10, 17:01
:eek: bitte was?!? Der fühlt, macht US und sagt "da ist was... der hat noch 14 Tage"..... :confused:

schleunigst TA wechseln... geht ja gar nicht. Meine Meinung.

Gab es früher schonmal Probleme mit der Blase?

Izzibizzi
12.08.10, 17:06
Genau SO ist es gelaufen!

Ja, der (sorry, war doch ein er) hat wohl schon immer mal wieder Blasenprobleme.... also ganz oft Blasenentzündung bekommt auch dieses Urinary...

aber MEHR untersucht hat der nicht!

Silke78
12.08.10, 17:25
ähm.. ich trau mich kaum zu fragen... das urinary, das ist nicht zufällig trockenfutter, oder?

also haselnussgroß ist schon ne Ecke für einen Blasenstein... aber ich finde es nicht sehr gelungen, aufgrund dieser untersuchungen zu sagen, der kater hätte noch 14 tage... komm ich gerade nicht drüber sorry...

Izzibizzi
12.08.10, 19:59
Doch klar ist das trockenfutter...

aber auch wenns so groß ist, dann muss man doch versuchen festzustellen ob es auch wirklich ein Tumor ist, oder? Und ob man den noch operieren kann?

silver
12.08.10, 21:16
naja,da gleich auf einen Tumor zu schliessen und die Lebenserwartung festzustellen,ist schon etwas unverschämt.Es kann sich genausogut um Blasensteine handeln.
Hier gibts ein paar schöne Bilder
Blasenentzr Katzenhalter (http://www.kleintiermedizin.ch/katze/blase/blase4.htm)
Ich denke,da gibts schon noch Möglichkeiten der alternativen Therapie.
lg
silver

Silke78
12.08.10, 23:09
Ich würde erstmal abklären lassen, ob es überhaupt ein tumor ist.
Großes Blutbild z.B. wäre auch hilfreich

Können wir ja Samstag bequatschen!

LG, die Silke

Izzibizzi
13.08.10, 19:45
Also der Kater wird am Mittwoch in einer Tierklinik vorgestellt und da dann alle notwendigen Untersuchungen gemacht um was es sich handelt und was man machen kann!

Danke Euch!!!

Rindviech
13.08.10, 22:33
Mal was anderes das Alter von Katzen beträgt glaub ich durchschnittlich 10-14 Jahre.
Findet Ihr es okay dass man einen 16 Jahre alten Kater noch durchdiagnostizieren zu lassen und ggf. noch operieren muss?
So lange das Tier keine schmerzen hat - würde ich Ihm noch ein paar schöne schmerzfreie Wochen gönnen - sehr lange leben wird er vermutlich eh nicht mehr.
Bei Menschen diskutieren wir ja auch immer, ob invasive Therapien bei sehr alten Menschen mit Tumoren überhaupt noch Sinn machen.
Das Leben ist nunmal endlich.

MaliLucy
13.08.10, 22:43
@ Rindviech,

ich kenn einige Katzen die sind 20 geworden und haben das Leben bis dahin genossen. Wichtig ist doch hier erstmal nicht einfach eine schreckliche Diagnose hinzunehmen, sondern erstmal abzuklären, was es mit dem Befund wirklich auf sich hat. Und wenn es die Möglichkeit gibt, eine kausale Behandlung durchzuführen, sollte man sich darüber durchaus Gedanken gemacht. Auch die Narkosefähigkeit von Lebewesen wird ja zum Glück nicht nur nach dem Alter bestimmt sondern hängt von anderen Parametern ab. Deswegen können auch 80jährige Menschen noch ne neue Hüfte kriegen und mit bleibender Lebensqualität 100 werden :cool:

LG Yvonne

Rindviech
13.08.10, 23:03
was der geringste Teil von denen wird, weil sie durch die Op zu sehr gestresst werden. Aber ich bin trotzdem gespannt was die Katz hat ich finde TA1 nicht unsympathisch

MaliLucy
13.08.10, 23:50
Ach Rindviech...die Katze interessiert Dich doch nicht wirklich :cool:

Rindviech
14.08.10, 00:03
Doch klar ich mag Katzen - Ich frage mich halt ob es richtig ist, wenn man Tiere mit möglichst hohem Aufwand am Leben erhält besonders wenn sie schon ein gewisses Alter haben - ausserdem weiss ich nicht wirklich ob es im Sinne des Tieres oder eher im Sinne des Menschen ist, wenn man ein Tier in einem recht hohen Alter noch dem diagnostischen Stress aussetzt.
Aber das sind ethische Fragen. Die Tiermedizin der heutigen Zeit ist halt das Abbild davon, dass wir Tiere als emotionale Nutztiere benutzen und das alles endlos leben muss. Aber wie schon gesagt das ist Ethik.

MaliLucy
14.08.10, 00:09
Die Tiermedizin der heutigen Zeit ist halt das Abbild davon, dass wir Tiere als emotionale Nutztiere benutzen und das alles endlos leben muss. Aber wie schon gesagt das ist Ethik.

Das ist nicht Ethik sondern engstirnig...weil man Sinn und Unsinn einer Behandlung nunmal nicht einfach am Alter festmachen kann.

Rindviech
14.08.10, 00:56
Naja ich seh das eher als ethisch ob man einer alten Katze noch invasive Untersuchungen zumuten muss und das Tier Stress aussetzen muss.
Aber da kommen wir nicht zusammen das merke ich schon.
Schauen wir mal was bei der Diagnostik bei der Katze rauskommt - bestätigt sich der Verdacht eines finalen Tumores dann war es für das Tier sinnlos - bestätigt sich der Verdacht nicht dann muss man sich halt fragen ob es sich für das Tier gelohnt hat - warten wir ab.