seelchen
05.08.10, 14:21
Andorn – Marrubium vulgare L.
Volksnamen:
Mauer-Andorn, weißer Andorn, weißer Dorant
In alten Büchern:
Mutterkraut, Mariennnessel, Berghopfen, Helfkraut, Gottvergessen, Weißleuchtekraut
Vorkommen:
Die Heimat dieser Pflanze ist Südeuropa, heute ist sie in ganz Europa verbreitet. Der aus Südeuropa kommende Andorn erhielt seinen Namen vom herbräischen Marrob, was „bitter Saft“ bedeutet und auf seine Inhaltsstoffe hinweist.
Andorn wächst auf Schuttplätzen, auf mageren Wiesen an Hecken an Zäunen oder in der Umgebung alter Gebäude. Hauptsache der Boden ist nicht zu feucht.
Botanik:
Ausdauernde bis 60 cm hohe krautige Pflanze. Kommt aus der Familie der Lippenblütengewächse (Maliaceae). Die vierkantigen Stengel sind hohl und dicht filzartig besetzt. Die unteren Blätter sind langstielig, werden ca. 3,5 cm lang und besitzen eine rundliche bis eiförmige-elliptische Form. Der Rand der Blätter ist kerbig gezähnt, oberseitig schwach und unterseitig filzig behaart. Nach oben verjüngt sich die Pflanze.
Ernte:
Wenn die Blüten sich entfaltet haben, erntet man die oberen Teile der Pflanze, die man einfach abschneidet. Nur die oberen Teile verwenden, da die unteren derben Pflanzenstengel wenig Inhaltsstoffe besitzen. Die Teile bindet man zu Sträußen zusammen und hängt sie zum Trocknen an der Luft auf.
Arzneilich verwendet:
Andornkraut = Marrubii Herba
Inhaltsstoffe:
Marrubiin und andere Bitterstoffe, Harze und ätherische Öl, sowie Gerbstoffe und Flavonoide
Heilwirkung und Anwendung:
Die Droge wirkt aufgrund ihres Bitterstoffgehaltes galletreibend, verdauunungsfördernd und leicht auswurfsfördern. Die Bitterstoffe wirken anregend auf die Magensaftproduktion und verstärken die Gallensaftausscheidung. Das ätherische Öl und die Gerbstoffe wirken bei Durchfällen und Völlegefühl.
Für die auswurffördernde Wirkung bei Husten ist das Marrubiin verantwortlich.
Das Kraut wird als Teeaufguß bei Verdauungsbeschwerden wie Völlegefühl, Blähungen, Durchfälle, Anregung des Appetits, Gallesaftbildung, Husten und Heiserkeit angewendet.
Rezept:
2 geh- Teel Andornkraut mit 250 ml kochendem Wasser übergießen, 3 bis 5 Minuten ziehen lassen, abseihen. Über den Tag verteilt 3 Tassen trinken. Nicht Süßen!!!!
Als Fertigpräparat:
Schoenenberger naturreiner Heilpflanzensaft Andorn,
Volksnamen:
Mauer-Andorn, weißer Andorn, weißer Dorant
In alten Büchern:
Mutterkraut, Mariennnessel, Berghopfen, Helfkraut, Gottvergessen, Weißleuchtekraut
Vorkommen:
Die Heimat dieser Pflanze ist Südeuropa, heute ist sie in ganz Europa verbreitet. Der aus Südeuropa kommende Andorn erhielt seinen Namen vom herbräischen Marrob, was „bitter Saft“ bedeutet und auf seine Inhaltsstoffe hinweist.
Andorn wächst auf Schuttplätzen, auf mageren Wiesen an Hecken an Zäunen oder in der Umgebung alter Gebäude. Hauptsache der Boden ist nicht zu feucht.
Botanik:
Ausdauernde bis 60 cm hohe krautige Pflanze. Kommt aus der Familie der Lippenblütengewächse (Maliaceae). Die vierkantigen Stengel sind hohl und dicht filzartig besetzt. Die unteren Blätter sind langstielig, werden ca. 3,5 cm lang und besitzen eine rundliche bis eiförmige-elliptische Form. Der Rand der Blätter ist kerbig gezähnt, oberseitig schwach und unterseitig filzig behaart. Nach oben verjüngt sich die Pflanze.
Ernte:
Wenn die Blüten sich entfaltet haben, erntet man die oberen Teile der Pflanze, die man einfach abschneidet. Nur die oberen Teile verwenden, da die unteren derben Pflanzenstengel wenig Inhaltsstoffe besitzen. Die Teile bindet man zu Sträußen zusammen und hängt sie zum Trocknen an der Luft auf.
Arzneilich verwendet:
Andornkraut = Marrubii Herba
Inhaltsstoffe:
Marrubiin und andere Bitterstoffe, Harze und ätherische Öl, sowie Gerbstoffe und Flavonoide
Heilwirkung und Anwendung:
Die Droge wirkt aufgrund ihres Bitterstoffgehaltes galletreibend, verdauunungsfördernd und leicht auswurfsfördern. Die Bitterstoffe wirken anregend auf die Magensaftproduktion und verstärken die Gallensaftausscheidung. Das ätherische Öl und die Gerbstoffe wirken bei Durchfällen und Völlegefühl.
Für die auswurffördernde Wirkung bei Husten ist das Marrubiin verantwortlich.
Das Kraut wird als Teeaufguß bei Verdauungsbeschwerden wie Völlegefühl, Blähungen, Durchfälle, Anregung des Appetits, Gallesaftbildung, Husten und Heiserkeit angewendet.
Rezept:
2 geh- Teel Andornkraut mit 250 ml kochendem Wasser übergießen, 3 bis 5 Minuten ziehen lassen, abseihen. Über den Tag verteilt 3 Tassen trinken. Nicht Süßen!!!!
Als Fertigpräparat:
Schoenenberger naturreiner Heilpflanzensaft Andorn,