Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Neurodermitis
Claudia1975
07.05.10, 14:40
Hallo ihr lieben,
ich befinde mich noch im HP-Vorstudium und kann mich leider noch nicht wirklich mit den vielen verschiedenen naturheilkundlichen Therapien befassen.
Aber ich brauche euren Rat oder auch eure Tipps...
... ich habe ein liebe Bekannte hat ein sehr sehr starke Neurodermitis ... es war jetzt sogar soweit, dass sie mit Blaulicht ins Krankenhaus musste, da sich der ganze Körper vernarbt hat ... und entzündete ... und das ganze Gesicht war voller Herpes pur. 3 Monate musste sie passieren und ist in einer Klinik therapiert worden Entspannungsverfahren inkl. ... eine HPin hat sie bereits...
... aber mir ist das zu wenig.
Was kann man tun, welche Therapien gibt es ... und wo kann ich Literatur finden ... damit sie sich aber auch ich mich informieren kann.
Danke
Merci
Claudi
Claudia1975
07.05.10, 15:16
Bitte mal das Thema verschieben, habe mich wohl verklickt!!! und bin in die falsche Rubrik geraten *kopfschüttel* :-)))
Hallo!
Es geht NUR über die Ernährungsumstellung & Nahrungsergänzung!
Wenn möglich veganisch***OHNE tierisches Eiweiß
und mit Brottrunk der Firma Kanne: gib*s mal bei Google ein.....da findest Du Infos!
Entsäuerung & Entgiftung ist das a. und o!
Eine PapImI therapie zum regenerieren der Haut ist sehr gut!
Leider gibt es diese Geräte nicht so viel in Deutschland!
Es sollte unbedingt der rheumatische Hintergrund therapiert werden!
LG Heike
Hallo!
Es geht NUR über die Ernährungsumstellung & Nahrungsergänzung!
Wenn möglich veganisch***OHNE tierisches Eiweiß
LG Heike
Die Ernährung ist ein großer Baustein. Aber sie ist nicht alles. Der Körper lebt nur durch die Seele. Und daher ist diese ein mind. ebensogroßer Baustein, findest du nicht auch?
Liebe Claudia. Ich kann leider keine allgemeingültige Therapie vorschlagen. Gerade Neurodermitis und dann auch noch Herpes (!) hat eine starke psychische Komponente. Gib ihr die Chance mit ihrer HPin ein gutes Behandlungskonzept zu entwickeln. Wenn sie nicht zufrieden ist, sollte sie sich evt. nach jemand anderem umsehen.
Ich kann ihr eine Psychokinesiologin empfehlen. Aber man kann über viele andere Therapieformen ebenfalls behandeln.
Alles erdenklich Gute!
Hallo Claudia,
was du schilderst, ist sehr heftig, deine Freundin hat mein Mitgefühl!
Wie hat denn die Kollegin deine Freundin behandelt bisher?
Ich schließe mich Kim an - die Seele darf bei der Behandlung nicht außen vor gelassen werden!
Auch die klassische Homöopathie ist eine Option, und gerade auch für Hautsachen prädestiniert. Weil sie auch in der Seele und im Geist wirkt.
Alles Gute für deine Freundin!!
Beim sogenannten Ekzema herpeticatum ist eine stationäre Behandlung mit Infusionen zunächst mal unumgänglich. Das Ekzema herpeticatum stellt eine der schwersten Komplikationen der Neurodermitis dar, bei der die Haut ja sowieso schon unter einer verminderten Barrierefunktion und einer übermässigen Besiedlung mit an sich harmlosen Hautkeimen (z. B. Staph. aureus) - hier eben mit Herpesviren - leidet.
Kein Neurodermitispatient ist wie der andere, doch spielt die psychische Komponente eine große Rolle, neben der in der Regel vorhandenen Fehlbesiedlung des Darms. Die Haut ist unser Grenzorgan, und verletzte Haut bedeutet in der Regel verletzte Grenze, oft vergesellschaftet mit einem Nähe-Distanz-Problem (Nähe wird gewünscht und gleichzeitig abgelehnt).
Die Ernährung sollte so naturbelassen wie möglich sein, wobei ich aber kein Freund von veganer Ernährung bin. Eine gesunde Vollwertkost ohne Geschmacksverstärker (auch Hefeextraxt zählt dazu!!) halte ich noch für das praktikabelste. Worauf tatsächlich verzichtet werden sollte, ist raffinierter Zucker. Weiterhin problematisch sind oft Weizen, Fisch, Hühnereiweiß und Zitrusfrüchte.
Eine gründliche Darmsanierung steht nach der Stuhlfloraanalyse und der ausführlichen Allergiediagnostik ganz oben. Eine sorgfältige Hautpflege zweimal täglich mit basischen Cremes und Badezusätzen (z.B. Siriderma) hilft ebenfalls dauerhaft, den Hautzustand zu verbessern. Heiße Bäder und Duschen sollten möglichst gemieden werden. "Zwischendurch"-Waschungen mit Kaliumpermanganat helfen, die übermässige Besiedelung mit Staph. aureus zu vermindern.
Oft sind auch Vitamin D und der Selen-Spiegel vermindert; beides muß dann eine Zeitlang substituiert werden.
2 Liter gutes Wasser ohne Kohlensäure (und möglichst nicht aus Plastikflaschen) sowie grüner Haferstrohtee, 3 - 4 Tassen täglich, helfen der Haut ebenfalls!
Hallo Claudia,
ich bin zwar nicht mit Blaulicht ins KH gekommen, aber auch als Notfall. Die Haut vom kopf bis in die Knie offen und entzündet..., nicht nur einmal sondern schon zweimal. ( ist allerdings inzwischen zum Glück einige Jahre her ), es ist wirklich schlimm wenn es derart ausartet.
Mich hatten sie in der Klinik in mit Stiefmütterchentee getränkte Tücher gehüllt, ich habe Anwendungen und Psychotherapie bekommen.
Heute habe ich dank meiner HP ( klassische Homöopathie ) und vieeel eigenarbeit nicht mehr so starke Probleme.
Während dieser Zeit wurde mir ein Buch ans Herz gelegt:
Die aufgekratzte Seele - Neurodermitis
von Katharina Jung ISBN 3-268-00111-4
Ich habe mich dort sehr oft selber wieder erkannt.
Aber wie meine Vorschreiberinnen schon schrieben, kein Neurodermitispatient ist gleich.
LG
Sonja
Gegen den akuten Juckreiz - in einer außerstationären Phase - hilft gut Eichenrinde-Tee als Umschlag.
Ich hatte meinen letzten - schweren - Schub in Ende 2008/Anfang 2009 und mußte damit auch in eine Klinik.
Die Klinik in Neukirchen bei Hl. Blut arbeitet zu über 80 % naturheilkundlich. Ich habe sehr gute Erfahrungen mit dieser Klinik gemacht! Seitdem ist es zu keinem schweren Schub mehr gekommen.
Nähere Infos gern auch als PN!
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