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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ohne Schule lernen...



SusanneHG
24.11.05, 17:39
hallo...

ich hab mir einige Schulen hier angeschaut, habe an probeunterricht teilgenommen - aber ich habe festgestellt, dass mich das Pensum teilweise stark unterfordert.

Seit 20 Jahren bin ich als Kinderkrankenschwester in einer Ambulanz mit Schwerpunkt Endokrinologie, Onkologie, Neuropädiatrie.
Ich habe FoBis gemacht, mache selber Schulungen im Ernährungsbereich.

Ich lerne zuhause, d.h. ich wiederhole viel, was ich schon mal gelernt habe. Nebenbei besuche ich nich einen Prüfungsvorbereitungskurs ab und zu, bin aber durchaus positiv überrascht wie viel ich auch ohne Pauken schon weiß :-)

Einige Ärzte in der Klinik wissen Bescheid und helfen mir bei Unklarheiten auch weiter.

Achja... ein Problem in gewissen Schulen war mein fehlender naturheilkundlicher Blick <grins>, aber dazu komm ich zu sehr aus der schulmedizinschen Ecke.
Und ich würde zu oft/zu laut nach dem Notarzt rufen :-)

Susanne

Jochen
27.11.05, 16:48
Achja... ein Problem in gewissen Schulen war mein fehlender naturheilkundlicher Blick <grins>, aber dazu komm ich zu sehr aus der schulmedizinschen Ecke.
Und ich würde zu oft/zu laut nach dem Notarzt rufen :-)


Es gibt viele die ohne Schule lernen und auch die Prüfung bestehen, es kann von Vorteil oder von Nachteil sein wenn man aus der Schulmedizin kommt. Zum einen kann es sein das einem an der Prüfung mehr abverlangt wird (es sind schon Krankenschwestern wegen Blutdruck messen durchgefallen), zum anderen kommt an der Prüfung auch sehr viel bzw. ausschließlich Schulmedizinisches dran.

Melanie
29.11.05, 18:51
Hallo liebe Susanne,
auch ich komme aus der schulmedizinischen Ecke. Auch wenn ich noch nicht so viele Jahre auf dem Buckel habe *grins*. Hab von 2000-2003 meine Ausbildung als Arzthelferin in einer allgemeinärztlichen Praxis mit Schwerpunkt Naturheilkunde gemacht. Dann war ich 10 Monate beim Neurologen und jetzt bin ich beim Neurochirurgen. Ich glaube, dass uns das entgegen kommt. Wir kennen beide Seiten und ich denke, dass man deshalb vielleicht manchmal einen weiteren Horizont hat.
*Jetzt dürft ihr Steine nach mir werfen*
LG
Melanie

Christian
30.11.05, 10:52
Nix Steine werfen :-), Melanie. Ich bin davon überzeugt, dass es für die Prüfung ein riesiger Vorteil ist, wenn schulmedizinische Herangehensweisen schon länger bekannt, bzw. vertraut sind. Und der weitere Horizont ist doch später für Eure Patienten sehr von Vorteil. Einer "ganzheitlichen Betrachtung" des Menschen mit seinen Beschwerden steht doch dieses Wissen und Können nicht im Wege.

Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass einige Schulen mir zu idiologisch ausgerichtet sind und daher auf vieles Vorbereiten, aber zu wenig auf die Prüfung.

Viele Grüße

Christian