Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Praktikumsmöglichkeiten?
Betulosilvarius
18.02.07, 21:08
Hallo,
ich habe die Prüfung als HP erfolgreich geschafft und nun möchte ich gerne eine Zeit lang jemandem über die Schulter schauen dürfen, also eine Praktikum machen. Wie funktioniert so etwas? Wohin kann man sich wenden um solche Stelle zu bekommen? Wie sind euere Erfahrungen?
Versuch einfach mal einige Heilpraktiker bei dir in der gegend anzuschreiben und dich zu bewerben. Die Chancen sind aber leider sehr gering, komischerweise mögen die meisten HP - Praxen keine Praktikanten.
Hallo Betu,
ich habe das mal über meinen HP-Verband versucht. Habe eine "Anzeige" auf die Homepage gesetzt. Das war vor etwa zwei Monaten. Bisher nicht eine einzige Reaktion. Wie Ralf schon sagt ... die mögen keine Gaffer. :(
Have a nice day!
Der Möthi
Das Problem sind nicht die HP´s selbst, sondern die Patienten. Die wollen einfach keine Zuschauer.
Gruß
Jochen
@ Jochen:
das sehe ich anders. In der Schulmedizin gibt es auch viele Praktikanten. Ich glaube es liegt leider wirklich an den HPs. Das mit den Patienten empfinde ich nur als eine Ausrede.
Melanie
@ Jochen:
das sehe ich anders. In der Schulmedizin gibt es auch viele Praktikanten. Ich glaube es liegt leider wirklich an den HPs. Das mit den Patienten empfinde ich nur als eine Ausrede.
Melanie
Die Schulmedizin geht nicht so sehr auf die persönlichen Probleme des Patienten ein, deswegen suchen ja viele einen HP auf. Das die meisten dort nicht noch einen zweiten bei den Gesprächen und Untersuchungen dabei haben möchte ist verständlich. Ich kenne einige HP´s die mir dies als Antwort gegeben haben warum kein Praktikum möglich ist.
Gruß
Jochen
Silke Uhlendahl
19.02.07, 16:24
Versuch einfach mal einige Heilpraktiker bei dir in der gegend anzuschreiben und dich zu bewerben. Die Chancen sind aber leider sehr gering, komischerweise mögen die meisten HP - Praxen keine Praktikanten.
Hallo, also ich weiß aus eigener Erfahrung, daß es vielen Patienten unangenehm ist, wenn noch jemand dabei ist sowohl aus meiner eigenen Assi Zeit und auch aus meiner Praxis.
Viele Patienten schätzen im Besonderen diesen besonderen Schutz nur mit dem HP zu interagieren ohne Tür auf Tür zu, und Fragen von Personal etc.
Und es ist eben so daß sich die Patienten auch gezielt die eine oder den einen Therapeut aussuchen.
Lg
Betulosilvarius
19.02.07, 22:04
Das ist alles gut und schön. Aber wie habt Ihr das dann gemacht? Einfach ins Blaue hinaus, oder solange gesucht, bis sich jemand, dessen Patienten sich nicht gestört fühlten, gefunden hat?
Es wird oft empfohlen zuerst ein Praktikum zu machen. Ist es wirklich notwendig?
Also ich finde ein Praktikum auch äusserst wichtig. Theorie und Praktische übungen an "Kollegen" können einen nicht die Praxiserfahrung ersetzten.
Vielleicht erst mal bei HPs aus dem eigenen Bekanntenkreis fragen (sofern es die gibt), ob man bei ihnen Praktikum machen kann. Vitamin B soll ja manchmal wahre Wunder bewirken :) .
Bei mir hat das bei BOGy damals in der 11.Klasse so geklappt. Gut der Fall ist hier ja ein anderer, weil es sich ja auch schließlich um einen längeren Zeitraum als eine Woche dreht, aber ich hätte das Praktikum bei einem HP wohl vergessen können, wenn ich ihn nicht gekannt hätte.
Und zum Thema: Den Patienten sei das unangenehm.
Diese Erfahrung hab ich kaum gemacht. In der ganzen Woche hatte nur eine Patientin ein Problem mit meiner Anwesenheit. Und da blieb ich dann einfach draußen.
Viel Glück noch bei der Suche!
Liebe Grüße
Tanja
Hi , ich hol den "alten" Thread noch mal nach "vorne":)
Also ich glaube ein wesentlicher Faktor für das Scheitern des Versuchs, eine Praktikumsstelle zu bekommen ist die Angst der schon niedergelassenen Kollegen, die eigene "Konkurrenz" zu fördern. Wenn wir ehrlich sind, wer "fertig" ist und eine eigene Praxis hat, der fürchtet die praxisnahe Konkurrenz. Als ich gut einen Monat meine Praxis eröffnet hatte, erfuhr ich, es kommt noch ein ander HP mit in das Gesundheitszentrum, in dem meine Praxis liegt. Da hab ich ehrlich gesagt ein bisserl Herzflattern bekommen und insgeheim gehofft, der möge doch als medizinischer HP nicht gerade ein Steckenpferd für Psychotherapie haben... Das klingt vielleicht ein wenig egoistisch - aber wirtschaftlich gesehen ist es hart sich auf dem Markt zu behaupten, denn jeden Monat geht am 27. die Praxismiete vom Konto ab...
Kleiner Tipp: Fragt vielleicht mal einen HP, der räumlich gesehen etwas weiter entfernt seine Praxis hat...vielleicht ist das einfacher...
Lieber Gruß:)
Vielleicht kommt auch nicht *ausschließlich* ein HP in Frage? Wenn du z.B. bei einem ambulanten Pflegedienst ne Weile Praktikum machen kannst, lernst du auch ne Menge...
LG
Riek
Alchemilla
15.05.07, 09:08
Sicherlich wäre ein Praktikum bei einem HP klasse, aber bisher habe ich auch nur von Mit-HPAs gehört, die Schwierigkeiten hatten einen Platz zu bekommen.
Möglicherweise ist es aber ein sehr guter Tipp, es bei jemanden zu versuchen, der seine Praxis weit genug entfernt hat, um mit ihm/ihr in Konkurrenz zu treten.
Oder eine Alternative suchen- Pflegedienst, Seniorenheim...
Alles könnte hilfreich sein, um den Umgang mit Menschen und Patienten zu lernen.
Ich werde ein Praktikum bei unseren "Dorf-Physiotherapeuten" machen, hier gilt nämlich auch noch die Devise, sich Zeit für den Patienten zu nehmen, etwas zu schnacken (wie man hier im Norden so sagt;) ) und ganz allgemein den Menschen zu sehen, der hinter dem Problem/der Krankheit XYZ steht.
Ist sicherlich nicht ganz optimal, aber immerhin ein Anfang für mich, die noch wenig Erfahrung mit Patienten hatte bisher, mein Schulpraktikum im Seniorenheim ist ja auch schon was her...;)
Ich wünsche allen viel Erfolg bei der Suche.:)
Guten Morgen zusammen
Das alte Thema, es gibt leider in unserem Beruf keine Ausbildungsordnung, die ein Praktikum vorsieht und damit auch die gesetzlichen Grundlagen schafft.
Wichtig ist das unbestritten!
Nur wie an so etwas rankommen??
Für niedergelassene Kollegen/in ist sicher wie Alchemilla sagt, der wirtschaftliche Gedanke ein Punkt. Aber ich denke, das ist nicht das einzige. Ein Aspekt ist eben auch, daß wir selten riesige Praxen haben, die auch die nötige Menge an Patienten bietet. Meist sind es kleine Bestellpraxen, die man sich mal anschauen kann und wenn es um Therapieformen geht, dann werden sie interessant.
Für den Umgang mit Patienten, die Schulung des Blickes und die vielen praktischen Aspekte halte ich ein Krankenhaus, eine Pflegestation, ein Hospiz, einen niedergelassenen Internisten oder den Rettungsdienst für sinnvoller.
Da gibt es durchaus die Möglichkeit, mal eine oder ein paar Wochen einfach mitzulaufen und zu schauen. Und natürlich das eine oder andere auch mal zu probieren.
Solche Einsätze bringen sicher auch mehr an Schulung, weil es ( leider ) auch oft kränkere Patienten sind, als die die zu Fuß in unsere Praxen laufen.
Liebe Grüße
Peter
Hallo PeterB,
da stimme ich voll ganz und zu. Gerade vor der Pruefung macht das mehr Sinn. Ich habe 3 Monate Praktikum in einer Allgemeinarztpraxis gemacht, Mo-Fr jeweils 4 Std. Das hat mir wahnsinnig viel gebracht.
Ja Peter und Spagyria, ich finde es auch sehr wichtig Praktika zu machen und da kann man auch durchaus mal an "Randgebiete" des HP-Daseins gehen, um erste praktische Erfahrungen zu sammeln. Ich hab auch 6 Jahre Krankenschwester-"Erfahrungen" und 4 Jahre Teilzeitjob bei einem Neurologen/Psychiater im Gepäck gehabt für meinen HPP! Das war sehr prägend und auch bereichernd für meinen jetzigen "Job". Ich hab sozusagen fast jedes psychiatrisches Krankheitsbild schon mal "live" kennenlernen dürfen.
Was mir aber total gefehlt hat, ist alles was über schulmedizinische Dinge hinaus geht, von Naturheilkunde und Chinesischer Medizin hab ich keinen Schimmer und da hätte ich schon gerne wenigstens einmal "zugeschaut" (auch wenn ich es als HPP nicht selber durchführen darf). Aber ich hab keinen HP gefunden, der dazu bereit gewesen wäre. Schade eigendlich...
Guten Morgen zusammen
Na Hildegard, wenn Du schon so ein riesen Gepäck hast, dann war der Tipp sicher nicht nötig. Aber das bringt wohl dem einen oder der anderen Anregung für die Wahl des Praktikums.
Was mich ein bischen irritiert ist, daß Du Dich als HPP mit den Therapieformen vertraut machen willst. Spricht für Dich. Probiers doch nochmal und betone, daß Du zur "anderen Fakultät " gehörst und eben nur mal so den Ablauf kennenlernen willst.
Schönen Tag & liebe Grüße
Peter
Ich habe 3 Monate Praktikum in einer Allgemeinarztpraxis gemacht, Mo-Fr jeweils 4 Std. Das hat mir wahnsinnig viel gebracht.
Hallo Spagyria,
Das klingt ja super interessant. Magst du ein bisschen mehr erzählen? Was durftest du denn alles machen? Durftest du auch mal "an die Patienten"? Und wie hast du das Praktikum bekommen? Bist du einfach hingegangen und hast deine Situation erklärt oder wie?
Hmm... vor meiner Prüfung im Oktober bekomme ich das wohl nicht mehr hin, höchstens kürzer. Aber falls ich einen "zweiten Anlauf" machen darf... ;)
Liebe Grüße
Riek
Hallo Riek,
es war ein Praktikum, so wie ja auch Schueler machen, nur laenger. In erster Linie habe ich der Arzthelferin geholfen, und da war maechtig viel zu tun. Habe viel Papierkram gemacht, bin ans Telefon gegangen und habe auch schonmal Liegen abgewaschen usw. Mit der Zeit wurde es immer mehr, und ich habe EKGs angelegt, Blutdruck gemessen, BZ gemessen, usw. Also eigentlich alles das, was eine Arzthelferin tut, ich habe viel geholfen und die beiden, die Arzthelferin und der Arzt haben mir viel gezeigt. War ne super Zeit, hat Spass gemacht. Hatte natuerlich auch Einblick in die Krankengeschichten und habe Laborberichte abgeheftet usw. Das war sehr interessant, den direkten Umgang mit Laborwerten zu haben, was es bedeutet wie die Ergebnisse ausfallen, welche Ueberweisungen dann gemacht werden oder welche Therapie usw.
Hallo,
ich denke auch das in einer Allgemeinarztpraxis der einzigste möglich Weg ist um einen "eingiermaßen" guten Berufseinbilck zu bekommen, wobei aber dennoch der "direkt Patienten kontakt fehlt".
Ich habe gelesen, dass das Hauptproblem bei einem Praktikum in einer HPpraxis ist, das man jeden Mitarbeiter (auch wenn er kein Gehalt erhält) bei der Berufgenossenschaft für Wohlfahrt und Gesundheitswesen anmelden und versichern werden muss, also wegen der Einhaltung von Sichheitsvorkehrungen am Arbeitsplatz (Unfallverhütung). Der HP (also der Praxisinhaber) selber muss wolh nicht Mitglied werden, aber das "Personal" worunter leider auch der Praktikant fällt.
(das habe ich aus einem Buch Stand Mai 2006)
Ich denke, wenn man das weis warum man keinen Platz bekommt, ist das Verständlicher.Andererseits auch sehr schade, das einem immer solche Steine in den Weg geworfen werden.
Grüße Styx
Naja, ueber Mangel an Patientenkontakt konnte ich mich nicht beklagen. Als Praktikant stellt man natuerlich keine Diagnosen, aber trotzdem habe ich mehr als einen "einigermassen" guten Berufseinblick bekommen.
Das mit dem "einigermassen" war nicht böse gemeint :D , ja gut, man steht vor Patienten und bekommt schon eniges mit, weiß ja nicht was beu euch so alles los ist, aber wenn ich an meinen Allgemeinarzt denke ist das da man nicht so dolle, wobei mich an einem Praktikum mehr die Anwendung einzelner Therapieverfahren mehr interessiert (also einzelne Reaktionen von Patienten), daher mein einigermaßen. :cool:
Grüße Styx
Ich stand auch nicht vorm Patienten und bekam so einiges mit, ich hatte schon viel zu tun. Wie gesagt es ging darum vor der Pruefung Grundlagen der schulmedizinischen Praxis zu erlernen, und dafuer war es numal wirklich gut. Jedenfalls fuer mich, es bleibt ja jedem selbst ueberlassen ob, und wo er sein Praktikum macht, und wie er sich auf die Pruefung vorbereitet.
Liebe Foris,
hab den Thread erst jetzt entdeckt und möchte auch noch was dazu beisteuern, weil ich Praxiserfahrung sehr wichtig finde und aus eigener Erfahrung weiß, wie schwierig es ist Praktikumsplätze zu finden.
Ist eigentlich eine längere Geschichte, aber ich versuch mich kurz zu fassen:
Einen Praktikumsplatz bei einem HP zu finden ist wirklich extrem schwierig gewesen. Ich habe sehr viele Telefonanrufe getätigt, ohne Erfolg. Über Mundpropaganda habe ich von jemandem erfahren, der schon einen Bekannten als Praktikant übernommen hat. Nachdem ich mich persönlich vorgestellt hatte (telefonisch wird man ja auch gerne mal schneller abgewimmelt. :D , durfte ich tatsächlich in der Praxis "assistieren". Ein halbes Jahr lang arbeitete ich da jeden Morgen mit, allerdings hatte die Praxis den Schwerpunkt auf Stromtherapie, was langfristig nicht so mein Thema ist (obwohl es den Patienten sehr geholfen hat!!!) Das war das einzige Manko. Trotzdem habe ich sehr viel dort gelernt. Unter anderem auch wie man subkutane Injektionen gibt, ect... Natürlich nicht am Patienten, sondern gleich am HP, der sich als Versuchskanninchen zur Verfügung gestellt hat.
Bei mir war es eher problematisch einen Arzt zu finden, der einen HPA zum Praktikum einstellt. Die haben sich da sehr gestreubt und viele haben auch durchblicken lassen, dass sie nichts von HPs halten. Gut, ist ja nichts Neues...
Da habe ich niemanden finden können, der mich genommen hätte.
Vor einiger Zeit habe ich aber noch ein Praktikum im Labor draufgesetzt. Da arbeite ich heute immer noch halbtags. :) Auch das hilft mir sehr, besonders die Labordiagnostik zu verstehen, auch wenn ich nicht die Diagnosen direkt mitbekomme.
Was mich trotzdem sehr deprimiert hat, war der Fakt, dass ich durch die Mündliche Prüfung gerasselt bin, hauptsächlich wegen fehlender Praxiserfahrung. :( In meiner Naivität habe ich nämlich behauptet, dass ich ausleitende Verfahren anwenden würde und bin an der Blutegelbehandlung gescheitert. Mit den Worten: "Sammeln sie noch mehr Praxiserfahrung" hat man mich aus der Prüfung entlassen. Das war schon hart, aber wahrscheinlich trotzdem gerecht, so bitter es ist.
Jedenfalls finde ich es auch ziemlich schade, dass es so schwierig ist sich zusätzlich fortzubilden. Auch die enormen Kosten, die man tragen muß, wenn man beispielsweise Ayurveda oder TCM lernen möchte. Wäre doch schön, wenn es mehr Möglichkeiten für Praktika gäbe. Ein Medizinstudent geht ja auch in die Krankenhäuser und macht da sein Praktikumsjahr...
Ich hoffe, dass sich jemand ermutigt fühlt weiterhin nach einem Praktikumsplatz zu suchen. Man kann schon was finden, es ist nur nicht immer auch das optimale, das muß man sich klarmachen.
Liebe Grüße
Nicoletta
In meiner Naivität habe ich nämlich behauptet, dass ich ausleitende Verfahren anwenden würde ...
Hallo, Nicoletta,
wenn man sich so motiviert und engagiert für eine Sache einbringt und dann nicht den gewünschten Erfolg hat, ist das sicher zuerst sehr bitter.
So, wie du den Prüfungsablauf beschreibst, klingt das nach einem typischen taktischen Fehler. Wenn man nämlich andeutet, ein bestimmtes Verfahren bevorzugt anzuwenden, das darüber hinaus gerade bei Schulmedizinern 'leicht anrüchig' ist, bietet man eine Steilvorlage, die sich kaum ein AA entgehen läßt.
Es ist daher sinnvoll, in Bereichen, in denen man nicht so sicher ist, oder die schon vom Thema her kontrovers sind, so wenig wie möglich Angriffsfläche zu bieten.
Wie geht es jetzt eigentlich bei Dir weiter? Machst Du noch einen zweiten Anlauf?
Schönen Gruß
Claus
Hallo Claus,
mit dem taktischen Fehler hast Du völlig Recht. Bei mir hat sich jedoch der Heilpraktiker auf das Thema gestürzt. Ich denke, der konnte ja auch nicht wissen, dass ich die Egel falsch ansetze und keinen richtigen Plan habe...
Nächstes Mal bin ich besser vorbereitet...
Im Herbst will ich die Prüfung wiederholen. Lange Zeit war ich mir nicht sicher, ob ich das wirklich will. Es hat ganz schön genagt... Aber das geht ja einigen so... Manche Leute brauchen ein bißchen länger, um sich wieder aufzurappeln. Manche gehen ja gar nicht mehr hin.
Liebe Grüße
Nicoletta
Hallo zusammen!
Es ist tatsächlich nicht so einfach, mit dem Praktikumsplatz, aber wo ein Wille ist....
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: In meiner HPA-Zeit habe ich 3 Urlaube "geopfert" um bei drei verschiedenen Heilpraktikern Praktika zu machen. Alle waren ca. 500km von meinem Wohnort entfernt. (Die Familie war mit und machte Ausflüge usw.) Die Praktikumszeiten beliefen sich so zwar nur auf insgesamt 7 Wochen, aber für den Patienten-Kontakt und dafür zu sehen, wie die Kollegen arbeiten, was man für sich selbst mitnehmen kann und was man überhaupt ganz anders machen will, dafür hat es gereicht (und es war kein Patient dabei, der mich als Praktikantin nicht dabei haben wollte). Außerdem hatte ich mich auch ins Blaue hinein bei Arztpraxen als Teilzeitkraft beworben (ohne zu sagen, was ich später machen will) und war 6 Monate bei einem Orthopäden und 1 Jahr bei einer Internistin. Ich war am Ende allerdings eher genervt von dem Umgang der Ärtze mit den Patienten und alles, was ich aus meiner Position heraus dort für die Patienten versucht habe, wurde etwas mit Argwohn betrachtet. Neue Dinge einführen??? Bei Diabetikern auf die Fußpflege hinweisen??? Hausbesuch bei einem Krebspatienten in der Mittagspause????....
Ganz am Anfang der HPA-Zeit habe ich außerdem noch 4 Wochen praktikum im Krankenhaus und 2 Wochen in einem Altersheim gemacht (ich habe gesagt, ich möchte mich beruflich umorientieren). Das war wirklich gut.
Aber es gibt auch einige Schulen, die Ambulatorien anbitene, auch für Schulfremde HPA's, einfach mal umhören.
Ich denke schon, dass eine gewisse Praktikumszeit sehr wichtig ist. Ich würde ja gern einen Platz anbieten, habe aber leider noch nicht so viele Patienten und auch sehr unregelmäßig. Wenn das besser geworden ist, sage ich Bescheid!!
Viele Grüße
Tatjana
Ich denke schon, dass eine gewisse Praktikumszeit sehr wichtig ist. Ich würde ja gern einen Platz anbieten, habe aber leider noch nicht so viele Patienten und auch sehr unregelmäßig. Wenn das besser geworden ist, sage ich Bescheid!!
Viele Grüße
Tatjana
Liebe Tatjana,
vielen Dank fuer deinen Bericht und ich denke auch, dass es ganz wichtig ist, ein Praktikum machen zu koennen.
Vor allen Dingen, fuer all die Studenten die nicht schon aus einem medizinischem Bereich kommen, ist der Kontakt zu Patienten, auesserst hilfreich.
Ich wuensche dir fuer deine Zukunft, ein " brechendvolles Wartezimmer " und vielen Dank, fuer dein nettes Angebot, dann doch irgendwann einmal, HPA's hospitieren zu wollen.
Liebe Gruesse Gila :)
Hallöchen.
Natürlich wünsche ich mir auch eine Praktikantenstelle. Meine Idee wäre es einen " alten " HP zu finden, der vielleicht nicht mehr lange praktizieren möchte und dann doch seine Erfahrungen weitergeben möchte. Vielleicht (so ganz utopisch gedacht;-) kann ich dann die Praxis übernehmen. Wenn schon ein gewisser Kundenstamm da ist dürfte dies die Lange Durststrecke überbrücken.Der HP wüßte wer seine Praxis übernimmt und man müßte eben z.b. über eine Gewinnbeteidigung für den HP nachdenken.
(immer diese man-Botschaften)
Win Win
Klappt meist :-)
Kann ja mal ein wenig träumen, nicht:-)
Hallöchen.
Natürlich wünsche ich mir auch eine Praktikantenstelle. Meine Idee wäre es einen " alten " HP zu finden, der vielleicht nicht mehr lange praktizieren möchte und dann doch seine Erfahrungen weitergeben möchte. Vielleicht (so ganz utopisch gedacht;-) kann ich dann die Praxis übernehmen. Wenn schon ein gewisser Kundenstamm da ist dürfte dies die Lange Durststrecke überbrücken.Der HP wüßte wer seine Praxis übernimmt und man müßte eben z.b. über eine Gewinnbeteidigung für den HP nachdenken.
(immer diese man-Botschaften)
Win Win
Klappt meist :-)
Kann ja mal ein wenig träumen, nicht:-)
Ja Glamo, traeumen ist weiss Gott nicht verboten und ich wuensche dir, das es in der Realitaet etwas fuer dich gibt, was deinen Traeumen sehr aehnlich ist. :)
Vielleicht hast du Lust, in der Zwischenzeit mal auf die Seite der " Neuvorstellungen " zu gehen, damit alle etwas mehr ueber dich erfahren.
..................dass die Pruefung ueberstanden ist, war das Allerwichtigste, aber nun gibt es bestimmt noch viele interessante Dinge ueber dich zu sagen ;)
Liebe Gruesse Gila
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