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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wie gut ist eure Ernährung?



schmitz
24.05.09, 19:45
Ein einfacher Test um die Qualität seiner Ernährung einzuschätzen

Stefanie81
24.05.09, 21:00
Supi, danke werde ich nachher mal machen ;)

Quarterhawk
25.05.09, 07:31
na da lieg ich mit 136 doch gar nicht so schlecht. Auffallend ist allerdings, dass ich in der Mehrzahl entweder 1 oder 4 Punkte habe. 2 und 3 eher selten...also kann ich jetzt daraus schiessen, dass ich kein halben Sachen mache? entweder ganz richtig oder ganz falsch *lach*

Lg

Tina

Alwine
25.05.09, 21:26
supi, habe 151 Punkte, na wenn das nichts ist. ;-)
LG Alwine

Angelsearcher
27.05.09, 15:14
hm 138 Punkte ***schmunzel**** eigentlich doch gar nicht schlecht......aber leider wiege ich zuviel 170cm und 79 kg *grummel* und ich kriege nichts runter.......hm

netor
25.11.09, 14:01
uff meine Ernährung ist nicht so gut, aber in letzter Zeit mache ich wieder ein bischen mehr Sport ich gehe davon aus das kompensiert das so ein wenig, bilde ich mir jedenfalls ein, nicht auf Gesundheitlicher Ebene aber halt vom Fett Gehalt der Speisen etc...

RWH
26.11.09, 09:27
Hm, nett - aber woher wisst Ihr, dass der Fragebogen sinnvoll ist?

Manja
26.11.09, 09:33
Gute Frage Rudolph - auch Ernährung lässt sich ja von den verschiedenen Ansätzen her völlig unterschiedlich betrachten und empfehlen.

RWH
26.11.09, 09:34
Genau darauf wollte ich raus. (Der Fragebogen sieht mir ein wenig nach DGE aus - und deren Lehren sind nun wirklich ein alter Hut).

Isabel98
26.11.09, 11:14
Sehe ich auch so.

Man bekommt 4 Punkte, wenn man mehrmals am Tag Vollkornbrot isst ... oder Milchprodukte, Kartoffeln, Orangen, Rohkost, Fruchtsaft ... gerade der Konsum der vielen stärkehaltigen Nahrungsmittel ist ja heutzutage ein Problem, gerade Orangen halte ich für gar nicht sinnvoll und Rohkost ist ja auch so eine Sache ... aber es kommt eben darauf an welche Ernährungsphilosphie man vertritt.

VG
Isabel

RWH
26.11.09, 12:34
Ja, das sind so die typischen DGE-Empfehlungen. Eigentlich völlig an der Realität vorbei. Viel zu viele Kohlenhydrate...

Gruss Rudolf

Zora62
26.11.09, 15:03
Ich glaub auch, daß man das so pauschal nicht sagen kann.
Das ungespritzte Obst und Gemüse, aus meinem Garten wird wohl mehr Vitamine und Mineralstoffe enthalten, als Aldifood.
Der gute selbstgemachte Apfelsaft, ohne Zuckerzusatz hat auch ne bessere Qualität.
Öko Test hat ja letztes Jahr mal Gemüse aus Großmärkten getestet.
Eine einzige Paprika enthielt sooo viele Pestizide, daß es für Kinder schon bedenklich wurde. Bei Bananen (bekommen Babys ja als erstes dazugefüttert) war es ebenso.
LG
Petra

schmitz
27.11.09, 05:18
Nee, direkt von der DGE ist der nicht.

Er ist im Curriculum "Gesunde Ernährung" enthalten, an das ich mich bei meiner Arbeit in der Reha-Einrichtung halten soll.

Manches ist okay, manches halt nicht (in diesem Curriculum).

Aber dass Weißbrot ungünstiger als VK-Produkte sind... das, denke ich, kann man schon mal übernehmen.;)

Dieser Bogen ist für Reha-Patienten gedacht um sie mal zum Nachdenken über ihre Ernährung zu bringen, um in die Diskussion zu kommen.

Susanne

RWH
27.11.09, 09:48
Aber dass Weißbrot ungünstiger als VK-Produkte sind... das, denke ich, kann man schon mal übernehmen

Das kommt darauf an...

Es gibt ne Menge Menschen, die vertragen Vollkornprodukte nicht - aber Weissmehl. Ist letztlich eine Mengen- und Typfrage.

Gruss Rudolf

caro1014
31.03.10, 16:57
Bei den vielen Kohlenhydraten ist bei mir selbst etwas aufgefallen.
Ich hatte mal eine Zeit, in der ich mittags und abend viel Nudeln gegessen habe.
Ich muss zum Glück nicht so auf mein Gewicht achten, deshalb war das kein Problem, ABER mir ist im Laufe der Zeit aufgefallen, dass ich nach dem Essen Herzprobleme in Form von Stolperern bekommen habe. Ich konnte nur noch schlecht auf der Seite liegen, das Atmen viel mir schwerer. Ich habe dann meinen Blutdruck gemessen (über länger Zeit). Er war viel zu hoch - 150/95 mmHg.
Dann habe ich aufgehört mit den Nudeln und es wurde relativ schnell besser.
Mein Gefühl es lag an den vielen Nudeln - bzw. an den Kohlenhydraten.

Britta1969
20.08.10, 00:31
Es läuft daraus hinaus, dass eine abwechslungsreiche Ernährung Sinn macht. Von jedem etwas! Nicht zuviel und nicht zuwenig, man sollte auf sich selbst achten. Was möchte ich jetzt? Aber immer in Maßen und mit Bedacht.
Guten Appetit wünscht Britta:)

silver
23.08.10, 20:20
es wird immer abstruser.Wer gesunde Nahrungsmittel will,gilt als geisteskrank.Orthorexia nervosa.

Im Rahmen ihrer schier unaufhörlichen Versuche immer neue »geistige Störungen« zu erfinden, hat die Psychiatrieindustrie jetzt ihre bisher absurdeste Erkrankung ans Licht der Welt gebracht: die Störung, sich gesund ernähren zu wollen.
Das Lexikon zur Neuen Weltordnung: Psychiatrie - Wie man Menschen kontrolliert (http://anti-mobbing-blog.blogspot.com/2010/08/psychiatrie-wie-man-menschen.html)
Pure food obsession is latest eating disorder | Society | The Observer (http://www.guardian.co.uk/society/2009/aug/16/orthorexia-mental-health-eating-disorder)

lg silver

Vennhexe
24.08.10, 08:00
Generell habe ich mein Kinder ( heute erwachsen) mit gesunder Vollwertkost aufwachsen lassen und sie haben das auch übernommen.

Ich habe mir damals - vor fast 30 Jahren - das Kochbuch von Bruker gekauft und mit Leidenschaft begonnen, meine Ernährung umzustellen.

Manchmal gingen meine Kinder zu der Zeit dann allerdings zu meiner Mutter, um zu schauen, was es denn dort zu essen gab......................

Damit war meine Missionarische Tätigkeit ein wenig begrenzt.

6 Jahre lang haben wir auch kein Fleisch gegessen, als meine älteste Tochter Tierhaltung in Klasse 8 hatte.

Heute isst jeder wieder Alles, auch Bio....

Meine Ernährung ist schlecht, seit ich in der HP-Ausbildung bin - Schoko lässt grüssen - man gönnt sich ja sonst nix.

Bin dabei, es umzustellen - wer möchte schon als Tonne vor den Amtsarzt ?

LG, die Vennhexe

PS. In meinem Attest vom Arzt steht übrigens: Frei von Sucht, geistigen Erkrankungen oder sonstigen körperlichen Gebrechen.


"Deine Vorstellungskraft entscheidet über Deine Möglichkeiten."
(Vennhexe)

laxshmi
24.08.10, 10:50
Wenn man sich die Forschungskriterien der Orthorexia Nervosa ansieht, hat das durchaus "Krankheitswert"

Die Störung dauert über einen längeren Zeitraum an.
Es gibt bedeutende negative Auswirkungen auf die Lebensqualität des Betroffenen, z. B. soziale Isolation.
ständiges Kreisen der Gedanken um das Essen
Schuldgefühle, falls vom Ernährungsplan abgewichen wird
Gefühl der Überlegenheit, Missionierungseifer, um andere von seiner Ernährung zu überzeugen.

Mich persönlich stört jedweder Ernährungsfimmel, in welcher Form auch immer, schon lange. Es wird immer obskurer. Ich kenne kaum noch einen Menschen der einfach nur isst. Da haben sich die eigenartigsten Gedankenmodelle in den Köpfen der Menschen festgesetzt. Vor allem die Einteilung in "gesund" und "ungesund", oder "macht dick" "macht schlank". In unseren Augen mag das durchaus sinnvoll erscheinen (in meinen nicht), ein Mensch in Indien, (oder derzeit Pakistan) mag das ganz anders sehen. In diesen Regionen stimmt der Begriff "Lebensmittel" zu Hundert Prozent, gesund/ungesund gibt es nicht, schlank/dick schon gleich gar nicht. Alles essbare sichert das Überleben.

Sobald der Mensch zuviel Auswahl hat wird er unsicher, fängt an abzuwägen, teilt ein in richtig oder falsch. Beginnt auf irgendwelche Parameter von außen zurück zu greifen, aufgrund von totaler Überforderung und Angst. Die innere Stimme wird überhört! Paralell entwickelt sich ein starkes Verlangen nach den verbotenen Dingen (Schokolade), ein sich anklagen für die eigenen Schwächen, die Spirale wird immer verrückter.

Es gibt nicht "die gesunde Ernährung", die Menschen sind verschieden -was dem einen gut tut, ist für den anderen Gift-. Kein Mensch fällt tot um, wenn er denn mal Obst aus dem Supermarkt zu sich nimmt, oder sich frustheißhungrig eine Tafel Schokolade einverleibt. Weißmehl oder Vollkorn sollte keine Sinnkrise auslösen.

Sämtliche Ernährungsratgeber vergessen, all den Müll aus dem Gehirn verbannen und sich mal auf den Weg machen die ureigenste Form der Ernährung zu finden. Es wurde hier schon kurz beschrieben "wie fühle ich mich nach dem Essen". Geht es mir gut, war es zu viel, oder unverdaulich, war es ein Genuss, wenn ich mich schlecht fühle, kommt es wirklich von meiner Nahrung, oder mault lediglich der innere Ernährungsapostel.

Ein fettes Stück Sahnetorte mit großem Genuss verzehrt schadet bestimmt nicht, das selbe Stück Torte, verklemmt mit schlechtem Gewissen einverleibt wird vermutlich "krank" machen.

Ein herrlicher Bio-Apfel, Stück für Stück vertilgt ist was Feines, wenn ich diesen Apfel aus falsch verstandenem Gesundheitsbewusstsein in mich reinstopfe wird der vermutlich unbekömmlich sein.

RWH
24.08.10, 11:18
Ich denke, die "Sucht" nach "gesunder Ernährung" ist auch eine direkte Folge des gesellschaftlichen Wertewandels und immer mehr Information.

Unsere Vorfahren wußten schlicht und ergreifend nicht viel über Ernährung. Sie aßen das, was alle aßen. Die Frage nach gesund oder nicht gesund stellte sich nicht, schon gar nicht, weil die Auswahl gar nicht so groß war (zumindest bei der Mehrheit der Bevölkerung).

Außerdem hatte das individuelle Wohlergehen bei weitem keinen so großen Stellenwert, wie heute. Heute wollen wir möglichst gesund, möglichst fit, möglichst schön - und (wenn man ehrlich ist) möglichst unsterblich sein.

Und in jeder Arztpraxis, bei jedem HP, in jedem Magazin liest man, was gesund ist - und was nicht. Nicht ganz einfach, dann nur noch auf die innere Stimme zu hören. Und - ganz nebenbei - so richtig überzeugend sind die Botschaften der inneren Stimme ja nun auch nicht ("Komm, einer geht noch!" "Käse schließt den Magen" "Auf einem Bein kann man nicht stehen"). Leider sind unsere Gelüste nicht auf unsere Möglichkeiten abgestimmt. Oder, anders gesagt: Würden Schweinshaxen und Schokotorte auf dem Baum wachsen und wir müssten sie uns erst "erarbeiten" gäbe es viele Probleme nicht. Aber das Öffnen einer Kühlschranktür oder das Bestellen einer Pizza ist leider nicht sehr energieaufwendig.

Gruss Rudolf

laxshmi
24.08.10, 11:42
mit innerer stimme meinte ich in erster linie: wie fühle ich mich nach dem essen. eine schweinshaxe abends um acht vor dem fernseher gefuttert kann schwer im magen liegen. diesselbe schweinshaxe, nach schwerer körperlicher anstrengung gegessen, kann völlig unproblematisch sein (wenn man den schweinshaxe mag)


so richtig überzeugend sind die Botschaften der inneren Stimme ja nun auch nicht ("Komm, einer geht noch!" "Käse schließt den Magen" "Auf einem Bein kann man nicht stehen").

das hier ist nicht die innere stimme, sondern der innere kampf zwischen es und über ich, jetzt mal freudianisch ausgedrückt, genau der punkt an dem es unter umständen krankhaft wird. weil "es" (innerer trieb) und "über ich" (gewissen, eltern, gesellschaftliche normen), immer neue mechanismen hervorbringen werden um ihren standpunkt durchzudrücken.

wenn wunderts:), für mich ist individuelle "gesunde ernährung" ausschließlich eine frage der psyche und nicht der lebensmittel

steffi7
24.08.10, 12:23
Ich halte grundsätzlich nicht viel von all diesen Ernährungs-Zwängen, denn das sind sie letztendlich alle. Sicher hat jede Ernährungsform ihre Vorteile und mag auch für einen bestimmten Typ optimal sein. Aber hieraus abzuleiten, dass es „die gesunde Ernährung“ gibt, halte ich für falsch.

In jeder Ernährungsphilosophie gibt es ja nicht nur „erlaubte, gute“ Nahrungsmittel, sondern auch „schlechte, verbotene“. Wenn ich mich nun einfach gesund ernähren will und alles berücksichtige, bleibt leider nicht viel übrig.

Nehmen wir nur mal die bekanntesten Philosophien (Vegetarisch, vegan, Urkost, Rohkost, Hildegard von Bingen, Trennkost, Blutgruppen, etc.) und gehen nicht von der „Erlaub-Seite“ heran, sondern von der „Verboten-Seite“ und berücksichtigen dann noch die Empfehlungen der DGE und dass wir möglichst basenüberschüssig essen wollen, werden wir vermutlich elendiglich verhungern, da sich bei Beachtung der jeweiligen Verbote die Philosophien gegenseitig ausschließen. Wenn ich für mich alle Verbote berücksichtige, bleiben wohl nur Rot-/Weißwein und Feigen übrig. Rotwein vertrag ich nicht, bei den Feigen weiß ich ja nun leider nicht, ob ich sie roh (H.v.B-Verbot) oder gekocht (Rohkost-Verbot) oder getrocknet (erlaubt??) zu mir nehmen darf … also muss ich mich dann wohl oder übel von Weißwein ernähren.
Da ich zwar wirklich gern – so ein-/zweimal im Monat – ein Glas Weißwein trinke, aber nicht verhungern möchte, habe ich für mich beschlossen, es bei einer mediterranen Mischkost mit 2 – 3 Trennkost Gerichten /Woche zu belassen. Und ich lass mir als Cafè-con-Leche-Junkie ganz sicher nicht den ordentlichen Schuss Milch bzw. den Kaffee vermiesen.

Wenn man dann noch bedenkt, dass sich die „offiziellen Ernährungsempfehlungen“ seitens FDA, DGE & Co. sowieso ständig ändern, kann es „Die gesunde Ernährung“ gar nicht geben.

Und hier noch ein Paradebeispiel aus dem Leben gegriffen: Habe vor Jahren mal eine Broschüre mit Ernährungsempfehlungen meiner Krankenkasse erhalten. Da stand dann u.a. als Empfehlung:

„Essen Sie öfter mal Pizza“ … als Erläuterung wurde dann das Lycopin in der Tomatenpampe angeführt, das das Risiko, an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes mellitus, Osteoporose und Unfruchtbarkeit zu leiden, verringert.

Steffi

RWH
24.08.10, 12:33
Ob jemand sich gesund ernährt oder nicht, zeigt sich letztlich daran, ob er gesund ist.

Es gibt den gesunden "Schweinshaxenesser" und den gesunden "Rohköstler". Kritisch wird es in meinen Augen erst dann, wenn die Ernährung offensichtlich dem jeweiligen Menschen schadet.

Wenn ich z.B. das esse, wozu ich "Lust" habe, dann kann ich zuschauen wie ich Gewicht zulege (und zwar nicht in Richtung Normalgewicht). Das kann ich im Urlaub immer schön beobachten, wenn ich meine sonst übliche Ernährung nicht mehr einhalte.

Wir leben nun mal in einer Zeit, in der Nahrungsangebot und Bewegungsnotwendigkeit nicht mehr in einer Balance sind.


sondern der innere kampf zwischen es und über ich, jetzt mal freudianisch ausgedrückt, genau der punkt an dem es unter umständen krankhaft wird. weil "es" (innerer trieb) und "über ich" (gewissen, eltern, gesellschaftliche normen), immer neue mechanismen hervorbringen werden um ihren standpunkt durchzudrücken.


Klar. Nur wer hat nun "Recht"? Das ES, dass im Hier und Jetzt lebt - und sich nicht ums Morgen schert oder das ÜBER-ICH, das sich auch um evtl. Folgen sorgt? Wenn mein ES meint, es sei spaßig, mit 250 über die Autobahn zu rasen, dann kann das durchaus ein kurzes Vergnügen sein, das an der Leitplanke endet. (Oder, ums aufs Essen zu übertragen, im Herzinfarkt).

Leider funktioniert das mit den ES und dem ÜBER-ICH unter Zivilisationsbedingungen nicht mehr so einfach. Die archaischen Seiten in uns tun sich da ein wenig schwer. Oder wie es Freud ausdrückte: Das Unbehagen in der Kultur...

laxshmi
24.08.10, 12:34
bei den Feigen weiß ich ja nun leider nicht, ob ich sie roh (H.v.B-Verbot) oder gekocht (Rohkost-Verbot) oder getrocknet (erlaubt??) zu mir nehmen darf …

erwärme sie auf exakt 37,5 grad, möglichst mittels körperwärme, dann machst du garantiert niks verkehrt

PetiteC
11.11.10, 12:03
hab 140 nach meienm alten Lebenstil, aktuell mach ich eine Ernährungsumstellung und mit der würde ich glaub durchfallen^^

La Baliza
11.11.10, 12:51
Ich hab ja mal Ökotrophologie studiert und mich auch immer 1A ernährt- bis ich dann irgendwann feststellte, dass das alles überhaupt nicht gut ist (für mich).

Fazit, immer wieder: Ernährung ist immer individuell und muß demzufolge immer wieder auf's Neue durchdacht und an die entsprechende Person angepasst werden.

Allerdings finde ich so einen Fragebogen ANSICH gar nicht schlecht- so manch einer 'wacht' dann mal auf und ist einfach zugänglicher für eine Ernährungsumstellung.

Muscat Coach
13.11.10, 07:21
in der heutigen Zeit müssen sich die wenigsten um Vitamine und Mineralstoffe Gedanken machen. Richtige Vitaminosen sind eher eine Rarität. Sicherlich werden jetzt einige von euch dies widerlegen wollen, doch Fakt ist, dass die meisten Todesfälle in Deutschland auf das Konto der Herz-Kreislauferkrankungen geht. Übergewichtig sind in Deutschland laut Statistik ca 60% (männliche Bevölkerung), Adipös davon ca 25%. Wo die Tendenz hingeht ist ja offensichtlich. Diesbezüglich muss ich mir also keine Sorgen um fehlende Kundschaft machen.
Man kommt bedauerlicher Weise nicht darum herum, sich über seine Ernährung Gedanken zu machen. Ich wette, wenn ich euch frage, wieviele rohe Spaghetti entsprechen ungefähr einer guten Portion, die ihr nachher auf dem Teller habt, oder wieviell Brennwert hat denn eigentlich so ein Croissant das 80 gr. wiegt?, dann werden hier ganz unterschiedliche Ergebnisse aufgestischt. Diese Unkenntnis kann man sich heutzutage nicht mehr leisten. Ich muss wissen, was ich ungefähr pro Tag an Energie verbrauche, ich sollte wissen, was ungefähr wieviel Fett enthältund ob es sich um überwiegend gesättigte oder ungesättigte Fettsäuren handelt.
Das das die meisten nicht der Intuition überlassen können liegt einfach daran, dass unser Stoffwechsel immer noch in der Steinzeit lebt - so effizient wie möglich. Das was die Autoindustrie so krampfhaft versucht (möglichst effizient und doch mit hoher Leistung) ist der Natur, (für uns bedauerlicher Weise), bereits gelungen.
Das wird sich auch in weiter Ferne nicht ändern.
Wenn man bedenkt wieviel Medikamente zur Kompensation falscher Essgewohnheiten verschrieben werden....
NAtürlich kann man nicht jeden über einen Kamm scheren, aber jeder muss sich Gedanken über die richtige Ernährung machen. Die sieht bei jedem anders aus aber bei den meisten sind ganz einfach zuviele Kalorien dabei. Es gibt von allem eine toxische Menge und eine heilende Menge, und diese Mengen sind zwar individuell aber im großen kann man nach bestimmten Richtwerten gehen.

Katze
13.11.10, 07:57
Hallo,

dieser Test widerspricht meiner Meinung nach so ziemlich allem, was gesund ist.

Alleine, wenn man sich die Blutgruppen ansieht: Ein 0er wird ohne Fleisch seinen Stoffwechseln nicht richtig in die Gänge bekommen, mit Kuhmilch stockt ohnehin alles. Nur die Blutgruppe B kann Kuhmilch gut verstoffwechseln.
Weiters: Dunkles Brot ist oft mit Malz gefärbt und bei Weitem nicht das, wofür man es hält. Gepritztes Getreide soll auch nicht gerade in die Kategorie "gesund" fallen.
Honig ist ungesund? *staun*

Wofür soll denn mit diesem Fragebogen Werbung gemacht werden?
Die Ernährungspyramide, die Getreide an oberste Stelle stellt, hat "rein zufällig" Kellog´s "erfunden. :cool:

Muscat Coach
13.11.10, 09:32
Honig ist deswegen ungesund, da es sehr kalorienreich ist. Die paar vitalstoffe die da drin sind machen keinen großen Unterschied zu Kristallzucker.

Wenn man mehr Obst und Gemüse aus deutschen Landen kauft, kann man zumindest in gewisser Weise davon ausgehen, dass die ganz gefährlichen Stoffe beim Spritzen nicht verwendet werden.

Ob nun Schwarzbrot mit Malz gefärbt ist oder nicht, macht es deswegen noch nicht ungesund. Du solltest ohnehin auf die Zusammensetzung schauen und nicht unbedingt aufs äußere

Muscat Coach
13.11.10, 09:39
Honig ist deswegen mit Vorsicht zu genießen, da er sehr viele Kalorien enthält. Die paar Vitalstoffe die da drin sind sind nicht der Rede wert. Er ist also gleich zu setzen mit Zucker (fast). Ausserdem nehmen viele Leute dies gerne als Ausrede. "HAb ich doch mit Honig gesüßt" und haben nen BMI von 32.
Die Bevölkerung leidet weniger an Unterernährung als an Überernährung.

Beim gespritzen OBst und Gemüse kann ich dir empfehlen, die Produkte aus deutschen Landen zu nehmen, da unterliegen die Bauern wenigstens noch ein paar Regeln die den Einsatz von ganz schädlichen Mitteln verbietet oder zumindest die eingesetzte Menge.

Beim Brot musst du halt auf die Zusammensetzung schauen, das steht eigentlich immer und überall dran. Selbst beim Bäcker geben sie dir eine Liste mit den Inhaltsstoffen wenn du danach verlangst.