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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Behandlungsverbot



sasou
17.01.07, 10:38
Heute hab ich auch mal wieder ne Frage zu den Krankheiten die dem Behandlungsverbot unterliegen: angenommen ein Patient kommt vom Arzt, die Diagnose steht - ich weiß also das ich ihn auch nicht weiter behandeln darf. Aber er will irgendwas zur Unterstützung - muss ich ihn dann wegschicken?

mukkebine
17.01.07, 10:47
Hmm,
ich würd sagen, alles was mit der Krankheit zu tun hat darfst Du nicht. Auch nicht unterstützen.
Behandelst Du ihn aber wegen was anderem , dürfte das OK sein.

Is nur so wie ich mir das denk.
Grüssle Sabine

Lisa
17.01.07, 11:21
Hmm,
ich würd sagen, alles was mit der Krankheit zu tun hat darfst Du nicht. Auch nicht unterstützen.
Behandelst Du ihn aber wegen was anderem , dürfte das OK sein.

Is nur so wie ich mir das denk.
Grüssle Sabine

So isses :)

sasou
17.01.07, 11:51
Also wenn er jetzt z. B. ne Virushepatitis hat und er will was Unterstützendes für die Leber, muss ich ihn wegschicken?

Lisa
17.01.07, 12:02
Also wenn er jetzt z. B. ne Virushepatitis hat und er will was Unterstützendes für die Leber, muss ich ihn wegschicken?

Gute Frage ;) Ich denke, es nicht verboten, das Immunsystem zu unterstützen. Du darfst nur nicht direkt die Hepatitis behandeln (Wobei das Immunsystem ja auch die "...itis" bekämpft :D ).

Auf dem sicheren Weg wärst du, wenn du den behandelnden Arzt fragst, ob etwas dagegensprechen würde. Wenn er sein OK gibt, darfst du, so wie ich das verstanden habe.

gila
17.01.07, 13:00
Der Idealfall waere natuerlich, in Zusammenarbeit/ Absprache ) mit dem behandelndem Arzt zu agieren. :)

Das Immunsystem darf unterstuetzt werden, aber der Patient darf nicht auf unser Anraten die Medikamente die er verordnet bekam, absetzen.

Wir hingegen muessen einschaetzen, ob unser Immunsystem-Unterstuetzung bei dem Patienten, mit den genommenen Medikamenten kollidiert oder zu Reaktionen fuehren koennten, die in der Kombination liegen .

Wir duerfen die Hepatitis nicht als Solche behandeln, aber unterstuetzend wirken, das geht.

Gila

sasou
18.01.07, 10:04
Danke für eure Antworten. So dachte ich das eigentlich auch: unterstützen ja, behandeln klar nein. Nur irgendwie ist die Grenze dazu für mich nicht ersichtlich, denn man behandelt ja die Krankheit trotzdem.
Setz ich mich in ner mündlichen Prüfung damit in die Nesseln, wenn ich das so erklären würde?

Sue Riahi
18.01.07, 11:00
Danke für eure Antworten. So dachte ich das eigentlich auch: unterstützen ja, behandeln klar nein. Nur irgendwie ist die Grenze dazu für mich nicht ersichtlich, denn man behandelt ja die Krankheit trotzdem.
Setz ich mich in ner mündlichen Prüfung damit in die Nesseln, wenn ich das so erklären würde?


Hallo Sasou :)

in der mündlichen Prüfung würde ich so nicht argumentieren. Nicht für Kuchen.

In der Prüfung würde ich sagen, ich darf es nicht behandeln und überweise den Patienten zum Arzt. Punkt.

Ich denke, damit ist man auf der sicheren Seite. Hinterher in der Praxis würde ich hier auch den Kontakt zum Arzt suchen und mit ihm in der Richtung zusammenarbeiten.

Liebe Grüße,
Coco

mukkebine
18.01.07, 11:18
Ja, so seh ich das auch. In der prüfung auf jeden Fall nicht.
Grüssle Sabine

sasou
19.01.07, 14:42
Danke an alle. Damit kann ich was anfangen.