Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Nahrungsmittelunverträglichkeit / Allergie naturheilkundlich testen?
Guten Morgen,
ich habe neulich in einem Gespräch "aufgeschnappt" dass man Nahrungsmittelverträglichkeiten naturheilkundlich testen kann. Dazu habe ich 2 Fragen:
1. Wie funktioniert denn das?
2. Und geht das auch für Allergien? Gibts da eine Alternative zum Prick-Test?
Mich interessiert vor allem ob man damit evtl. auch (ich nenne es mal so:) Überempflindlichkeiten ersehen kann, die zB. bei den herkömmlichen Allergietests beim Dermatologen, HNO oder Allergologen "durchrutschen" bzw. nicht angezeigt werden.
Danke für eure Antworten und verregnete Grüße aus München
Karina
Hallo Karina,
ich habe nicht viel Ahnung von heilpraktischen Geschichten allgemein. Bin selbst aber Anhänger der Homöopatie und vor allem starke Pollenallergikerin mit vielen Nahrungsmittelunverträglichkeiten.
Worüber ich mir nach dem Lesen deines Postings Gedanken mache, ist, ob man denn überhaupt wissen muss, wogegen man allergisch ist (ich meine jetzt, um die Allergie zu bearbeiten). Vor allem ist es ja auch ziemlich wechselhaft bzw. es kommen immer neue Lebensmittel dazu - mein Arzt sagte mir vor vielen Jahren, das könne man im Grunde nur durch "Versuch und Irrtum" herausfinden. Ich mache seit einem Jahr eine homöopathische Therapie und mein behandelnder Arzt und Heilpraktiker hat mich noch nie danach gefragt, worauf ich reagiere. Vor allem kommt es bei mir immer darauf an, wieviel Histamin ich mit der Nahrung aufnehme und um das dann im Griff zu haben, müsste ich wissen, welche Nahrungsmittel wieviel Histamin haben (oder heißt es bilden?). So kann es bei mir sein, dass ich 2 Äpfel, 1 Kiwi, 3 Möhren gegessen habe ohne Reaktion und 30 g Camembert dann das Tüpfelchen auf dem i sind und ich fürchterlich stark reagiere. Es gibt in I-Net Seiten mit entsprechenden Informationen.
Aber seit der Therapie mit Natrium Muriaticum geht es mir mit diesen Unverträglichkeiten bedeutend besser.
Und jetzt überlege ich gerade, ob mein getippe überhaupt sinnvoll für dich war? Naja, zumindest habe ich deine Frage nicht wirklich beantwortet. Aber vielleicht hilft es dennoch. Sonst vergiss es einfach ;)
Liebe Grüße
Patricia
Hi Patricia,
es ist ein Unterschied ob man auf etwas allergisch ist und deshalb der Körper Histamin bildet oder ob man zu viel von einem Nahrungsmittel isst, welches selbst Histamin hat. Korrigiert mich wenn das falsch ist. Und wenn man ein hyperempfindliches Bronchialsystem hat, ist es schon entscheidend ob man auf Tomaten reagiert oder eben nicht. Das merkt man dann zwar selber, aber dennoch fände ich es hilfreich wenn es eine Methode gäbe. Möglich ist ja auch, dass man auf Sachen nur leicht reagiert und es gar nicht wirklich bewusst merkt. zB. wenn man permanent eine leichte Beschwerde hat, an die man sich schon total gewöhnt hat und die man nie auf so etwas schieben würde, zumal auch ein Allergietest negativ war.
vG
Karina
Hallo, also ich denke in der Akutphase, also wenn es eindeutig ist..bei meinen beiden Großen war es Neurodermitis mit ca. 5-6 Wochen beginnend. Meine Hpin testete kineosologisch beide hatten eine Kuhmilchunverträglichkeit, sie haben beide ein Homöopathische Mittel bekommen und ich wurde auf Diät gesetzt:-), da die Jungs natürlich gestillt wurden, also habe ich alles weggelassen, was Milch und Milchprodukte enthält, nach einem halben (der 2.) und einem dreiviertel(der 1.) waren sie kerngesund und heute vertragen sie Milch. Ich finde es schon gut, wenn man weiß worauf man reagiert, um den Organismus-auch während der Behandlung-nicht noch weiter damit zu belasten, später kann man wenn man es wichtig findet, ja wieder essen;-) Und bei meinem 3.ist es ganz aktuell so, das er mehr oder weniger Durchfall hat,nun wird er getestet warum und dann werde ich das LM weglassen, warum sollte ich es ihm und mir antun, weiter in die Hose machen zu müssen, bis esirgendwann geheilt ist, wenn es sofort geht?
LG nanette
PS. Meines Wissens nach kann man kineoslogisch alles testen, es gibt auch noch Bodytalk aber da kenne ich mich nicht mit aus..
Hi Nanette, na das ist ja schon mal ein Stichwort. Dann kann ich jetzt weiterforschen. Mit Kinesiologie kenne ich mich überhaupt noch nicht aus.
Hat sonst noch jmd. Ideen?
LG, Karina
Mein älterer Sohn wurde vor vielen Jahren von einem naturheilkundlich orientierten Arzt mit EAV (Elektroakupunktur nach Voll) diagnostiziert und mit homöopathischen Mitteln behandelt. Es war ein großer Erfolg. Wie es genau funktioniert, kann ich Dir nicht sagen, mein Sohn hatte eine Unverträglichkeit von Kuhmilch seit seiner Geburt (*würg* ich habe während der Stillzeit Ziegenmilch getrunken) und nach der EAV war sie weg.
Super, danke dir Vipi! Dann werde ich meinen Homöopathen beim nächsten Mal darauf ansprechen.
Hallo,
ich habe erst vor 2 Wochen einen Test auf Nahrungsallergien Typ III machen lassen. Allergien Typ I merkt man sofort beim Essen, die Unverträglichkeitebn des Typ III merkt man nicht, da die Wirkung erst 1-2 Tage später einsetzt und unspezifisch abläuft. Das hat etwas mit unterschiedlichen Immunglobolinen zu tun (Typ I = IgE, Typ III = IgG).
Die Tests werden von HP angeboten. Anbei Preisübersicht und Muster einer Auswertungsseite.
gruss
Jörg
Die Preise sind ja schon ganz schön happig. Aber ich glaube so viele Nahrungsmittel muss man gar nicht testen. Wenn dann hat man ja wahrscheinlich schon ein grobe Ahnung worum es sich handeln könnte. Ich denke aber ich werde es auch mal über die Kinesiologie probieren.
Hallo,
beim Testen von Nahrungsmitteln kommt es darauf an, ob man einen objektiven oder subjektiven Test will.
Prick-Test und IgE/IgG-Tests sind insofern objektiv, als man da feststellen kann, ob entsprechenden Antigen/Antikörper-Reaktionen stattfinden. Was aber nicht unbedingt bedeutet, dass man auf alle gefundenen Substanzen auch zwangsläufig tatsächlich entsprechende Symptome ausbildet.
Bei den Kinesiologischen Tests (wozu ich auch alle "Griffel"-Test ala EAV, Vegatest, Bioresonanz usw. zähle) testet man immer nur eine aktuelle Reaktion: Gibt es eine Reaktion auf die Testsubstanz?
Dieses Ergebnis kann aber heute anders ausfallen, als eine Woche später. Insofern sind die Tests nicht vergleichbar.
Aber - auch meine Ansicht - das Wissen um die einzelnen Allergene ist nur in der Anfangsphase sinnvoll. Sinn einer guten Therapie sollte es sein, die allergische Reaktionsbereitschaft abzubauen - und nicht unbedingt Allergene zu meiden.
Es gibt - hier zeigt sich die Gefahr des Vermeidungsansatzes - Menschen (Kinder!!!), die fast nichts mehr essen dürfen, weil sie angeblich auf fast alles reagieren. Klar, wenn man an dem Grundpoblem - der allergischen Reaktionsbereitschaft - nichts ändert, dann wird man im Laufe der Zeit immer "allergischer".
Gruss Rudolf
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