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Lavee
30.03.09, 14:25
Hallo Ihr Lieben,

die Impffrage ist ja nicht nur seit heute ein heikles Thema.
Da ich auch Mama bin, informiere ich mich immer wieder und ausgiebig.

Es liegt nicht in meinem Interesse, mich einer These anzuschliessen, bzw. mich in das Pro-Contra-Schema einzufügen.
Ich suche und forsche nach einem gesunden Kompromiss.

Hochinteressant finde ich den Ansatz, die "schädlichen" Zusatzstoffe im Impfstoff wie Konservierungsstoffe, Schwermetalle, evtl. tierische Zusatzstoffe über die klass. Homöopathie auszuleiten.

Wenige, naja eigentlich niemand, meiner Kollegen macht das. Im Bekanntenkreis konnte ich nun doch jemanden dazu befragen. Wurde aber leider etwas "kurz gehalten" mit näheren Informationen.
Es sind noch einige Fragen offen geblieben.
Vielleicht könnt Ihr mir helfen.

Wie wird das Mittel der Wahl "repertorisiert"? (oh je ich hoffe, Ihr wisst was ich meine?!) Oder wird mit allgemein bekannten Ausleitungsmitteln therapiert, unabhängig von Konstitution?
Wird der Patient vorher eingehend untersucht? Z.Bsp. dass über das Resonanzverfahren. oder andere Methoden, eine evtl. Belastung vor und nach der Ausleitung geprüft wird.

Eure Erfahrungen (als Patient und Behandler) würden mich seeehr interessieren.
Hat jemand Lust sich mal ausführlich darüber auszulassen? :)

Ich finde, das ist so ein wichtiges Thema und ein guter Ansatz um impfmüde und impfwilde Eltern entsprechend zu informieren.
Mir liegt das sehr am Herzen :012:

Herzliche Grüsse

melle
30.03.09, 19:58
Hallo Lavee!

In der klassischen Homöopathie gibt es kein einzig spezifisches "Ausleitungsmittel". Die klassischen Ausleitungsverfahren stehen sogar eher im krassen Gegensatz zur Homöopathie.

Es ist aber schon so, das einige miasmatisch arbeitende Homöopathen sog. Impferkrankungen (die Vacczinose ist z.B. eine Impfbedingte chronische Krankheit) behandeln. Dies nennt sich jedoch dann nicht Ausleitung im eigentlichen Sinne, sondern die Behandlung eben dieser chronischen Folgeerkrankung der Impfungen.

Hier kommen z.B. Mittel wie Thuja, Sulfur, Mezereum und auch noch viele andere Mittel zum EInsatz. Gemäß der Naturgesetze der Homöopathie wird aber individuell und nach dem Ähnlichkeitsprinzip verordnet und nicht nach dem Problem der Schwermetallbelastung.

Es gibt durchaus auch Menschen, die aufgrund ihrer Miasmatischen Vorgeschichte und Familiengeschichte überhaupt kein Problem mit Schwermetallen haben und die enorme Belastung "locker" wegstecken. Andere wiederum, die eben auch anders geprägt sind, reagieren äußerst empfindlich.

Du siehst also, das es da kein Ent oder weder geben kann und immer im Einzelfall und individuell zu klären ist.


Liebe Grüße
Melle

Ahnungsloser
30.03.09, 21:43
Hallo


Impfstoff ausleiten klass. homöopatisch…Hat jemand Lust sich mal ausführlich darüber auszulassen?

Das ist in meinen Augen eine moderne Form des Exorzismus.


...die Vacczinose...

Ist eine erfundene Erkrankung der „Homöopathenindustrie“.

Grüße

Andrea65
30.03.09, 22:21
„Homöopathenindustrie“.


Hallo, kannst du den Begriff etwas genauer erläutern?

melle
31.03.09, 10:04
@ahnungsloser

Ja....und die Erde ist eine Scheibe und die Sonne dreht sich um uns....
Wir sind auch die einzigen im gesamten Universum und wir wollen gar nicht die Wahrheit wissen, sondern uns nur mit sog. "wissenschaftlich anerkannten Verfahren" befassen und uns auf ewig in Sicherheit wissen, indem wir uns auf die einzig wahre Wissenschaft verlassen und uns voller Vetrauen nach Strich und Faden verarschen lassen

Frei nach dem Motto :
nix sehen, nix hören und bloß nix sagen. Und um Himmels willen niemals die weiße Wissenschaft in Frage stellen!!!

Laß dir doch mal bei Gelegenheit von einem deiner "Kollegen" in weiß den Beipackzettel der Impfstoffe zeigen. Käme mal auf nen Versuch an, dann mal still in dich reinzuhören

EIn ganz interessanter Artikel zum Thema ist z.B hier zu finden:

http://www.naturarzt-access.de/sixcms/list.php?page=business_b&packet=80332&ebene1=80399&di=963023

Liebe Grüße
Melle

Berni
31.03.09, 12:31
Hi Melle, nur mal eine kleine Anmerkung am Rand:

Für die These, dass die Erde rund ist und sich um die Sonne dreht, musste sich die Wissenschaft lange gerade gegen unwissenschaftliche Glaubensdogmen durchsetzen, die das Gegenteil behaupteten.

Insofern ist dieses Zitat genau der Gegenbeweis zu Deinem Ansatz

Grüße, Berni

melle
31.03.09, 20:07
Hi Berni!

Das man dies auch so auslegen könnte, hatte ich nicht bedacht :/
Natürlich hast du Recht damit.

Meine Intention war vielmehr, das wir uns alternativen Ideen, Wahrheiten, Möglichkeiten etc. nicht verschließen dürfen, weil wir im bekannten und "bewiesenen" verharren - eben bewegungslos bleiben, sondern offen sein müssen, auch anderes zu respektieren, anzunehmen oder zumindest die Bereitschaft zeigen, sich ernsthaft damit auseinanderzusetzen, bevor man es als Blödsinn verwirft. Schade finde ich, das gerade offensichtlich junge Studenten der Medizin ( oder erinnere ich das falsch?) sich schon VOR der Arbeit als Arzt komplett der Komplementärmedizin versperren und sie anfeinden, ohne sich wirklich ernsthaft damit auseinanderzusetzen.


Hier gibt es leider offensichtlich immer noch viele Vorurteile.
Auf der "Gegenseite" siehts ja leider nicht anders aus.Viele Naturheilkundler kontern gar böse gegen die Schulmedizin...


Ein Hand in Hand wäre so wünschenswert und erstrebenswert.
Ich habe als Hp nicht die Scheu, Patienten zum Facharzt zu schicken, wenn ich unsicher bin oder der Meinung, das da eine fachmedizinische Abklärung erforderlich ist. Die Ärzte, die ihre Patienten zum HP schicken, sind wohl eher rar gesät....


Ich denke, es braucht einfach eine neue Aufklärung auf beiden Seiten. Schließlich gehts nicht um den Berufsethos, sondern um die Patienten!!!!


In diesem Sinne einen schönen Abend allen Medizinstudis, HPA´s, Ärzten und HPs :)

Melle

Lavee
31.03.09, 20:44
Schönen guten Abend,

danke Melle, sehr interessant.
Ich habe mich vor einiger Zeit mit den Miasmen beschäftigt. Die Tiefe des Wirkungsfeldes hat mich damals am meisten an der homöop. Arbeit beeindruckt.
Dass das Ausleitungsverfahren dem Prinzip der Homöopathie widerspricht, hat auch mich nachdenklich gemacht.
Ich denke, ich werde mich dem Thema noch ausführlicher widmen und hinterfragen.

Offenheit ist eine "wahrhafte" Tugend.
Das liegt nicht jedem und doch ist es so wichtig, so existenziell.
Vor allem, es macht kein Aua, macht kein Hunger und führt nicht zum Tod.
Also warum nicht ausprobieren? Ein reger Geist trägt ausgesprochen deutlich zum körperlichen Wohlbefinden bei.
Und Spass ist auch dabei, ja wirklich. Wenn ich meinen Sohn manchmal so beobachte, wie er die Welt kennenlernt und erforscht.. mit wieviel Spass und Freude. Das lehrt mich so einiges.

Wer hat die Antwort auf alle Fragen? Und woher?
Wo liegt es.. das Buch der Wahrheit?

Tief durchatmen, Füsse hochlegen, Musik hören, Zähne mal nicht zusammen beissen, nicht zwingend Antworten parat haben und locker bleiben.
Spannend wird es, wenn man sich dann noch traut nachzudenken... und irgendwann feststellt, dass man die Welt nicht so sieht, wie sie ist, sondern wie man selber ist (Eine sehr treffende Signatur hier aus dem Forum, die fragenaufwerfender nicht sein könnte und ich es nicht besser mit meinen Worten ausdrücken könnte)

Was das aussagt? Ich kenne meine Antwort, was ist Deine?

Herzliche Grüsse

Ahnungsloser
31.03.09, 21:24
Hallo Andrea65

…kannst du den Begriff etwas genauer erläutern?
Du kannst den Begriff auch durch Wörter wie „Homöopathenpharmaindustrie“(einer muss ja für die Herstellung und Lieferung der Mittelchen zuständig sein) oder „Vaccinosespezialistenlobby“ (einer muss ja die vermeintlichen Diagnosen stellen) ersetzen.

Hallo melle

Ja....und die Erde ist eine Scheibe und die Sonne dreht sich um uns.... wollen gar nicht die Wahrheit wissen, sondern uns nur mit sog. "wissenschaftlich anerkannten Verfahren" befassen und uns auf ewig in Sicherheit wissen
Ach so. Den Kolumbus, Magellan oder Captain Cook hat nicht der Forscherdrang, sonder nur die Langeweile auf die Weltmeere getrieben. Und ich dachte, die hätten den Forscherdrang gehabt zu zeigen, dass die Erde u.a. nicht schon am Horizont endet? Eigentlich bezeichnet man ein solches Vorhaben u.a. als wissenschaftliche Expidition?!


Frei nach dem Motto :
nix sehen, nix hören und bloß nix sagen.

Das Gefühl habe ich, wenn ich so etwas wie „Vaccinose“ höre. Wie definiert und diagnostiziert man denn dieses Krankheitsbild. Ist es ein Syndrom? Wie kann man diese Erkrankungen von anderen unterscheiden? Woran erkennt man einen Therapieerfolg? Ist echt schwierig dazu objektive Informationen zu finden. Vielleicht kannst du mir ja helfen.


Laß dir doch mal bei Gelegenheit von einem deiner "Kollegen" in weiß den Beipackzettel der Impfstoffe zeigen.

Ich frage mich, was auf einem Beipackzettel beim Autokauf alles drauf stehen müsste, wenn die Gesetze so streng geregelt wären, wie es in der Pharmaindustrie der Fall ist:“ Das Benutzen dieses Verkehrsmittels kann, als familiäres Transportmittel genutzt, in wenigen Sekunden zum Tode mehrerer Familienmitglieder führen. Es sind Fälle von Extremitätenverlust, Tetraplegien und andere schwerwiegende Behinderungen durch das Nutzen eines PKWs beschrieben worden…“ Würdest du dann auch kein Auto mehr fahren?



Meine Intention war vielmehr, das wir uns alternativen Ideen, Wahrheiten, Möglichkeiten etc. nicht verschließen dürfen, weil wir im bekannten und "bewiesenen" verharren - eben bewegungslos bleiben, sondern offen sein müssen, auch anderes zu respektieren, anzunehmen oder zumindest die Bereitschaft zeigen, sich ernsthaft damit auseinanderzusetzen,…
Das was du sagst, trifft in meinen Augen NICHT auf die Homöopathie zu. Jeder zitiert Hahnemann, aber keiner traut sich ihn in Frage zu stellen. Die Homöopathie ist ein unerschütterliches Gesetz. Eine Studie, die sich FÜR die Homöopathie ausspricht wird gelobt und plötzlich scheint auch die Wissenschaft gar nicht so schlecht zu sein. Aber wehe es wird etwas Negatives publiziert, dann war es die Pharmalobby und die Wissenschafft ist ein verharrendes System. Denkt ihr denn manchmal darüber nach, ob das was ihr macht, vielleicht nicht das ist was ihr glaubt?
Übrigens, wenn ich mich mit Kollegen unterhalte, und denen mit Kamellen komme, die vor 10 Jahren noch vielleicht aktuell waren, bekomme ich noch nicht mal ein müdes Lächeln. So viel zum Thema:

Und um Himmels willen niemals die weiße Wissenschaft in Frage stellen!!!
Das tut sie nämlich selbst jeden Tag.


Schade finde ich, das gerade offensichtlich junge Studenten der Medizin ( oder erinnere ich das falsch?) sich schon VOR der Arbeit als Arzt komplett der Komplementärmedizin versperren und sie anfeinden, ohne sich wirklich ernsthaft damit auseinanderzusetzen.

Da kann ich dich beruhigen. In den meisten Unikliniken die ich kenne werden Kurse zu vielen „alternativen Heilverfahren“ wie Homöopathie oder TCM angeboten. Letzteres sogar über mehrere Semester mit entsprechendem, nach irgendwelchen Kriterien von entsprechenden Verbänden, anerkanntem Abschluss.

Die Ärzte, die ihre Patienten zum HP schicken, sind wohl eher rar gesät....
Was wäre denn deiner Meinung nach eine Indikation dafür?

Grüße

Andrea65
31.03.09, 22:18
Natürlich werden die homöopathischen Globuli auch irgendwo hergestellt und wer will es Firmen verdenken, wenn sie damit auch Geld verdienen wollen? Viele der Mittel sind ohnehin billiger (preiswerter allemal) als die schulmedizinischen. Natürlich kann man, wenn man möchte, dies als Industriezweig bezeichnen (von mir aus der Zuckerindustrie, *grins*).

Als Vaccinose werden in der Homöopathie die chronischen Krankheiten bezeichnet, die auf eine Impfung zurückzuführen sind.

Was machst du als schulmedizinisch tätiger Arzt, wenn in deiner Praxis ein Patient berichtet, dass sein Kind seit einer Impfung bestimmte Beschwerden hat? Sagst du dem Patienten dann, das kann nicht sein, oder gibst ihm direkt eine Überweisung zum Psychiater?

Die Homöopathie nimmt die Menschen doch an dieser Stelle sehr ernst, und zu Recht, und die Menschen, die hierdurch sogar eine Heilung von ihrem Leiden erfahren dürfen, sind absolut dankbar dafür.

Manuela
31.03.09, 22:26
Back to Topic fände ich schon sehr schön.

Herzliche Grüße Manuela

Andrea65
31.03.09, 22:30
Jeder zitiert Hahnemann, aber keiner traut sich ihn in Frage zu stellen. Die Homöopathie ist ein unerschütterliches Gesetz. Eine Studie, die sich FÜR die Homöopathie ausspricht wird gelobt und plötzlich scheint auch die Wissenschaft gar nicht so schlecht zu sein. Aber wehe es wird etwas Negatives publiziert, dann war es die Pharmalobby und die Wissenschafft ist ein verharrendes System. Denkt ihr denn manchmal darüber nach, ob das was ihr macht, vielleicht nicht das ist was ihr glaubt?


Was stellst du an Hahnemanns Beobachtungen und Erkenntnissen in Frage, oder meinst du, sollte in Frage gestellt werden?

Meiner Erfahrung nach stimmt soweit alles, was er erkannt hat (wie gesagt, ich kann nur über die Erfahrungen sprechen, die ich selber in meiner eigenen Behandlung gemacht habe). Welche Teile der Homöopathie hast du als falsch erkannt?

Für mich ist Hahnemann eines der größten Genies, das es je gegeben hat. Die Erkenntnis, das Ähnliches durch Ähnliches geheilt wird, stammt ja nicht von ihm, die gab es ja schon lange vorher, aber die Idee, die Mittel zu verschütteln und damit auch giftige Mittel besser nutzbar zu machen und außerdem durch die 'Potenzierung' die Wirkung zu verstärken ist genial und in der Praxis absolut tragfähig.

Andrea65
31.03.09, 22:33
Back to Topic fände ich schon sehr schön.

Herzliche Grüße Manuela

Entschuldigung Manuela! Ich habe mich leider hinreißen lassen.

Manuela
31.03.09, 22:59
Liebe Andrea,
ist auch nicht böse gemeint und Du bist nicht alleine.
Ich empfinde es als sehr schade wenn der Thread der gestartet wurde aufgrund einer Frage zur Ausleitung aus Klass.Homöopathischer Sicht zerstückelt wird.
Melle hat sehr gut erklärt und das muß nicht untergehen.

Herzliche Grüße Manuela

Andrea65
31.03.09, 23:08
Liebe Andrea,
ist auch nicht böse gemeint und Du bist nicht alleine.
Ich empfinde es als sehr schade wenn der Thread der gestartet wurde aufgrund einer Frage zur Ausleitung aus Klass.Homöopathischer Sicht zerstückelt wird.
Melle hat sehr gut erklärt und das muß nicht untergehen.

Herzliche Grüße Manuela

Ja, Melle hat es sehr gut dargestellt.

silver
01.04.09, 00:29
ich kann auch nur aus meinen persönlichen Erfahrungen berichten.
Ob man die homoöpathische Behandlung dann als Ausleiten definieren kann entzieht sich meiner Kenntnis.Ich nenne es eher das Problem beantworten.
Die Atemnot eines Pferdes nach der Impfung zog sich lange hin,da der Besitzer das nicht erkennen konnte.Nach Thuja C200 konnte das Pferd aber wieder normal durchatmen und geritten werden.
Ein Hund,der noch in der Praxis nach der Impfung enorme Probleme bekam,reagierte auf dieses Mittel nur wenig.Sein Mittel war Pulsatilla.Ist genesen und immer noch gesund.Ist ein Jahr her.
Thuja war eigentlich das Mittel,das früher nach Pockenimpfung eingesetzt wurde und viele Fälle geheilt hat.
Bei den heutigen Impfungen ist das nicht mehr so leicht zu entscheiden.Da muß man sich den Fall schon einzeln ansehen.
LG
silver

Ahnungsloser
01.04.09, 16:52
Viele der Mittel sind ohnehin billiger (preiswerter allemal) als die schulmedizinischen.

Das liegt z.B. daran, dass aufgrund von notwendigen Wirksamkeitsstudien ein Medikament im Schnitt ca. 15 Jahre bis zur Marktzulassung braucht. Und das schaffen auch nur die wenigsten Präparate, was sich letztendlich im Preis wiederspiegelt. Homöopathische Pharmaka brauchen nicht diese schwierigen Zulassungsprozesse zu durchlaufen, so dass sie, wenn man die Produktionskosten bedenkt und das, was letztendlich drin ist, schon sehr teuer verkauft werden.


Als Vaccinose werden in der Homöopathie die chronischen Krankheiten bezeichnet, die auf eine Impfung zurückzuführen sind
Und wie kann man den Verdacht eines möglicherweise bestehenden Zusammenhanges erhärten?

Was stellst du an Hahnemanns Beobachtungen und Erkenntnissen in Frage, oder meinst du, sollte in Frage gestellt werden?
Hahnemann stellt die Physik und Chemie auf den Kopf. Und wenn man bedenkt, was diese Naturwissenschaften aufgrund entsprechender Erkenntnisse möglich gemacht haben (z.B. das am Leben erhalten von Lebensformen im All), würde ich eher letzterem vertrauen, als auf die Aussage des bereits erwähnten Mannes.
Außerdem, wie kann etwas eine Wirkung haben ohne auch zu Nebenwirkung führen zu können? Woher weiß eine Substanz, welche von ihren Eigenschaften gerade gebraucht wird und welche nicht? Auch müsste ich mich, jedesmal wenn ich ein Schluck Wasser trinke, einer Arzneimittelprüfung unterziehen, was jedoch nicht der Fall ist!?
Nicht zu vergessen, die Placebokontrollierten Doppelblindstudien, die im Großen und Ganzen keinen Vorteil gegenüber einem Scheinmedikament zeigen konnten. Selbst die von Homoöpathieanhängern „gepushten“ Arbeiten zeigten nur einen ganz schwachen und praktisch vernachlässigbaren Unterschied zu den Placebos, der bei einem Verglichen mit dem „schulmedizinischen“ Pendant gnadenlos den kürzeren ziehen würde. Das ist denke ich auch der Grund, warum in der „Homöopathieforschung“ lieber die Placebos als Vergleichsmaß bevorzugt werden.
Denn, will ein Pharmaunternehmen ein Medikament einführen, dessen Indikation die gleiche, eines bereits auf dem Markt befindlichen Pharmakons ist, muss es sich auch mit diesem Messen können. Eine Vermarktung macht nämlich nur dann Sinn, wenn das neue Präparat besser wirksam, oder wenn nur gleichwertig, wenigstens entsprechend Nebenwirkungsärmer ist.

Gruß

Andrea65
01.04.09, 17:14
Argh, in diesem Zusammenhang macht der Username 'Ahnungsloser' schon mehr Sinn. :(

Jetzt ärgere ich mich noch mehr, dass ich da überhaupt nachgefragt habe. :(

Ich glaube, es besteht hier Konsens, dass die Homöopathie wirkt und dass wir mit Skeptikern hier keine Diskussion darüber führen.

Übrigens, mein Mann ist Physiker und lässt sich homöopathisch behandeln. :D

Berni
01.04.09, 18:21
Hi Andrea,

muss man als Heilpraktiker denn an die Wirksamkeit der Homöopathie glauben?

Das ist doch nur eines der vielen Diagnose und Behandlungsverfahren die eingesetzt werden können.

TCM z.B. hat mit Homöopathie eigentlich nichts zu tun, und andere Verfahren beruhen auf einem völlig gegensätzlichen Modell. Das ist doch gerde auch das Problem das Melle aufwarf, nämlich: Kann man die Theorie, dass Gifte (welcher Art und wie auch immer) ausgeleitet werden können, mit der Theorie der klassischen Homöopathie verbinden?

Was mich noch interessieren würde:
Beieinflußt eine homöopathische Behandlung der Impfnebenwirkungen auch die Impfwirkung selber? Ist eine Impfnebenwirkung (also z.B. Fieber) vergleichbar mit der Erstverschlechterung nach homöopathischen Behandlungen?

schmitz
01.04.09, 18:45
Die Ärzte, die ihre Patienten zum HP schicken, sind wohl eher rar gesät....


Von der Sorte kenne ich ein paar....:)

Susanne

Andrea65
01.04.09, 18:49
Hi Andrea,

muss man als Heilpraktiker denn an die Wirksamkeit der Homöopathie glauben?


Hallo Bernie,

als Heilpraktiker mit Schwerpunkt Klassische Homöopathie sollte man nicht nur daran glauben, sondern wissen, dass es funktioniert! (Meine Meinung).

Für alle anderen Heilpraktiker ist es egal, was sie über Homöopathie denken. Genauso, wie es für Homöopathen egal ist, ob andere Behandlungsweisen gut funktionieren.

Wir stellen hier aber auch die Wirksamkeit der anderen Behandlungsweisen ebensowenig wie die der Homöopathie in Frage.

silver
07.04.09, 21:46
Ich habe gerade das Buch von Tinus Smits/das Impfschaden-Syndrom gelesen.Ein Homöopath aus den Niederlanden.
Er leitet zwar nicht klassisch homöopathisch aus,sondern mit den potenzierten Impfstoffen.Aber die Erfolge sprechen für sich.
Jedenfalls wert,sich damit auseinanderzusetzen.
LG
silver

Lavee
09.04.09, 07:28
Schönen guten Morgen,

gestern hatte ich endlich die Gelegenheit mich zur hompöop. Impfbegleitung zu informieren.
Eine befreundete Heilpraktikerin arbeitet in diesem Bereich hauptsächlich mit den potenzierten Impfstoffen.

Wie silver schon sagt, über die Nosoden lässt sich beeindruckend wirkungsvoll ausleiten.

Ich werde in einigen Tagen mit meinen 1jährigen (noch ungeimpften) Sohn durch den Impfprozess gehen und ihn entsprechend homöop. begleiten lassen.
... und Euch entsprechend berichten :)

Herzliche Grüsse

Jacaranda
09.04.09, 09:33
Guten Morgen, Lavee .........

wenn ich es richtig verstanden habe, soll Dein kleiner Sohn jetzt geimpft und dann mit den entspr. Impfnosoden (ausleitend) behandelt werden. Von dieser Vorgehensweise habe ich noch nie gehört. Warum dann impfen? Kannst Du mir das erklären?

Liebe Grüße,
Carola

Lavee
09.04.09, 11:55
Hi Carola,

ja richtig, mein Sohn wird geimpft.

Die Ausleitung bezieht sich nicht auf den Impfstoff selbst, sondern auf alles was dem Impfstoff beigefügt ist. Konservierungsstoffe wie Quecksilber (die immer weniger beigefügt werden, aber noch vorhanden sind), andere Schwermetalle, tierische Stoffe usw.
Der Prozess wie genau die Nosode nun auf den zugeführten Impfstoff reagiert und ausleitet, das unterliegt der Intelligenz des Körpers selber und der Nosode. Da hat mein Hirn keinen Zugriff drauf.

Ich kombiniere die Impfung mit dieser Form der Ausleitung um evlt. "Impffolgen" auszuschliessen, zu vermeiden.

Ich bin fürs impfen, nicht für alles, aber für den Standardschutz, im fortgeschrittenem Alter, mit der entsprechenden Begleitung.

Hab ich noch was ausgelassen?
Frag ruhig weiter :)

Herzliche Grüsse

Jacaranda
09.04.09, 14:13
Danke, Lavee .....

ich hab's verstanden ;).
Da mein "Spezialgebiet" die Homöopathie ist, hat es mich einfach interessiert, denn ich berate ja auch zum Thema Impfen.

Die Entscheidung, zu impfen, liegt natürlich immer bei den Eltern ...... aber, was ich allen mit auf den Weg gebe ist, daß das Immunsystem eines Kindes erst mit ca. 2 Jahren ausgebildet ist. Wenn also impfen, dann ist es sicherlich gut, darüber nachzudenken bzw. es zu wissen.

Meintest Du das mit "im fortgeschrittenen Alter"?

Liebe Grüße, Carola

Lavee
10.04.09, 11:42
Hi,
find ich toll mit der Impfberatung.
Das ist so ein wichtiges Thema.. und es wird oft behandelt wie ein rohes Ei.

Da es eben wenig bis gar keine Langzeitstudien über evtl. Impffolgen gibt; es in der Praxis jedoch immer wieder vorkommt, dass das Immunsystem auf lange Zeit nennen wir es mal "irritiert" ist, bzw. sein kann, ist ein offener Umgang damit ganz ganz wichtig.
Es geht um Aufklärung und Information um eigene Entscheidungen treffen zu können.
Ich wünsche mir, dass die Angstmache der Ärzte, sowie die absolute Impfverweigerung mancher Eltern eine grössere Stabilität und etwas mehr Gelassenheit durch ausreichende Informationsgespräche erfahren.
Sowas muss "in Ruhe" und in vollem Bewusstsein entschieden werden, nicht in Panik.
Pauschalität nervt und es muss Zeit vorhanden sein, hier ganz konkret auf Kind und Eltern einzugehen.

Ab 2 Jahren impfen wäre optimal. Und genau das meinte ich auch mit fortgeschrittenem Alter.
Mir ist bewusst, dass mein Zwerg immernoch sein Immunsystem entwickelt.
Zumal er auch meine Toxine, welche ich ihm gütigerweise in Schwangerschaft und Stillzeit überlassen habe, verstoffwechselt.

Ich hätte am liebsten erst ab Kindergartenalter geimpft, aber ich hab da noch meinen Mann, der diese Idee so gar nicht teilen kann.
Da er Mitspracherecht hat.. tja, haben wir uns auf die 1-jahres-Grenze geeinigt :)

Herzliche Grüsse + frohe Ostern

Rami
06.05.09, 13:58
Hallo,

um die Zusatzstoffe herauszufinden, kann man den Beipackzettel lesen. Für die Aluminiumhydroxid, Formaldehyd und andere Zusatzstoffe gibt es Globuli zum ausleiten.
Da diese Gifte dazu dienen die Impfstoffwirkung zu verstärken, den Impfstoff keimfrei von anderen Erregern zu halten und eine überschießende Immunreaktion zu verhindern mit möglichen Dauerschäden, würde ich ein paar Tage abwarten, bevor ich die Zusatzstoffe ausleite.
Der normale Weg eines Erregers ist nicht direkt in den Muskel, bis auf Ausnahmen. Die meisten Ansteckungen erfolgen über Tröpfchen- oder Schmierinfektion. Da wird das Immunsystem über die Hautbarrieren bzw. den lymphatischen Rachenring vorgewarnt und kann die Immunabwehr entsprechend hochfahren. Dagegen wird es bei einer Impfung plötzlich mit einem Erreger im Körper konfrontiert. Das ist ein Schock für das Immunsystem, worauf es auch völlig chaotisch reagieren kann. Deshalb kann man auf diese Zusatzstoffe nicht verzichten.
Bei Tetanus und Diphterie ist zusätzlich das entsprechende Toxoid im Impfstoff, welches aus dem Toxin gewonnen wird. Durch Auswaschung mit Formaldehyd binden die Toxine an Teile des Formaldehydes an und sind nicht mehr oder nur ganz gering in der Lage an den Rezeptoren der Nervenzellen im Körper anzubinden. Dadurch verliert das Toxin die toxische Wirkung.

Es gibt auch Impfstoffnosoden zur Ausleitung, die in D zwar hergestellt werden, aber nicht gehandelt werden, so daß Du sie über die Apotheke als Re-Import z. B. aus Belgien bestellen mußt. Das macht die Apotheke auch ohne Probleme wenn ein Rezept vorliegt.
Allerdings kann das etwas länger dauern. Ich mußte 14 Tage warten bis es da war und dann waren es Ampullen. Interessanterweise steht im Beipackzettel auf Deutsch, daß die Ampullen injiziert werden müssen, in der anderen Sprache jedoch als Injektion und Trinkampulle. Mein Kinderarzt hat gesagt ich soll sie der Tochter zu trinken geben.

Gruß Rami

Querulant
28.05.11, 15:38
Hi, bin zwar etwas spät für diesen Thread, aber ich hab hier hergefunden, weil ich gerade Zeug ausleite. Und das ist ganz schön anstrengend. Immer wenn ich das Mittel nehme, habe ich in den ersten 24 Stunden danach meistens heftige Reaktionen. Im Moment tränt mein rechtes Auge und mein Kopf fühlt sich an, als würde er wachsen :D

Ich weiß nicht, wie klassische Ausleitungsverfahren aussehen, ich denke meines ist "alternativ". Die auszuleitenden Stoffe werden herausgesucht und es wird getestet, welche Potenzierung für mich effektiv ist. Dann wird möglichst reines Wasser mit dieser Information angereichert und getrunken. Die chemische Zusammensetzung des Wassers ist danach immernoch Wasser, aber es hat offensichtlich die Information gespeichert.

Mein Behandler ist kein Arzt und kein HP, ich nenne ihn mal Medizinmann oder persönlichen Schamanen ;). Die meisten werden jetzt wohl den Kopf schütteln. Viel Spaß beim Schütteln. Für mich funktionierts.

Viele Grüße
Querulant

Corinna
28.05.11, 16:35
Hi Querulant!
Nein, ich gehöre nicht zu den Kopfschüttlern *gg*, denn ich mach das schon lange genauso.
Sag mal - dein Heiler informiert mit homöopathischen Einzelmitteln? Denn deine Reaktionen find ich nicht so prickelnd, m.E. müssen derartige Reaktionen nicht sein, und schon gar nicht nach jeder Einnahme. Mit was und in welcher Potenz informierst du denn dein Wasser?

Querulant
28.05.11, 17:09
Hi Inna,
na gibts ja nicht, dass mich jemand mal nicht zerfleischt :) Ich hab aus diesem Grund solche Foren jahrelang gemieden. Naja also die Informationen dieses Mal sind Urea pura, Formaldehyd solutum und Äther. Alle so um die D15 herum.

Viele Grüße

Corinna
28.05.11, 17:19
Achso. Mit dieser Art der Homöopathie arbeite ich nicht.
Wie lange bzw. wie oft bekommst du denn dann jeweils die einzelnen Mittel-Infos?

Querulant
28.05.11, 17:23
Mir wurde gesagt, ich soll so vorgehen, wie ich es für richtig halte... Nun und da ich Reaktionen aus der Vergangenheit kenne, mach ich das nur am Wochenende. Mit Recht ;)
Wobei die drei Mittel in einem Wasser kombiniert sind. Vielleicht ist das auch der Grund für die heftige Reaktion. Klappt ja in der Schulmedizin auch, wenn man Medikamente kombiniert :) Aber da hab ich eher wenig Erfahrung. Also mit Schulmedizin.