Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : der Weg in die Selbstständigkeit
Sternchen406
11.03.09, 22:41
ist gar nicht so einfach. Ich bin dabei mir Visitenkarten und Flyer zu gestalten. Einen Raum kann ich Zuhause frei machen. Anmeldung beim Gesundheitsamt ist nicht das Ding. Aber: meine Zielgruppen und Richtungen ansprechen und auf mich Aufmerksam machen. Wie habt ihr das gemacht?
Flyer und Karten verteilt? Oder Menschen direkt angeschrieben? Oh je, mein Kopf raucht. :eek:
Hallo Sternchen:),
wie schön, dass du den Sprung in die Selbstständigkeit wagst.
Ein bisschen hängt der Ort, wo du die Flyer verteilst/auslegst davon ab, mit welchem Klientel du arbeiten möchtest.
Ich habe meine Flyer in Arztpraxen ausgelegt und mich auch persönlich vorgestellt hier vor Ort und über meine Angebote informiert, das könnte eine Möglichkeit sein. Ich habe gesehen du bist auch Ergotherapeutin, da wäre es ja auch eine Möglichkeit Flyer bei Kollegen auszulegen... aber es richtet sich halt auch nach deinem Angebot, was das Auslegen am meisten Sinn macht!
Viel Glück!!:)
Sternchen406
11.03.09, 23:02
:)
Hallo Sternchen:),
wie schön, dass du den Sprung in die Selbstständigkeit wagst.
Ein bisschen hängt der Ort, wo du die Flyer verteilst/auslegst davon ab, mit welchem Klientel du arbeiten möchtest.
Ich habe meine Flyer in Arztpraxen ausgelegt und mich auch persönlich vorgestellt hier vor Ort und über meine Angebote informiert, das könnte eine Möglichkeit sein. Ich habe gesehen du bist auch Ergotherapeutin, da wäre es ja auch eine Möglichkeit Flyer bei Kollegen auszulegen... aber es richtet sich halt auch nach deinem Angebot, was das Auslegen am meisten Sinn macht!
Viel Glück!!:)
Danke für deine Zuschrift:). Ja das ist auch noch nicht ganz klar. Ich würde gerne mit älteren Menschen arbeiten - aber nicht nur. Ich denke an eine Visitenkarte - allg. gehalten - und ein Flyer etwas speziell gehalten. Ach ich habe noch ein Chaos im Kopf:) Welche Verfahren wendest du an? Hast du sie auch auf deiner Karte aufgeführt? Lieben Gruß
Sternchen406
11.03.09, 23:23
:)
Danke für deine Zuschrift:). Ja das ist auch noch nicht ganz klar. Ich würde gerne mit älteren Menschen arbeiten - aber nicht nur. Ich denke an eine Visitenkarte - allg. gehalten - und ein Flyer etwas speziell gehalten. Ach ich habe noch ein Chaos im Kopf:) Welche Verfahren wendest du an? Hast du sie auch auf deiner Karte aufgeführt? Lieben Gruß
:)Ich war gerade auf deine Home-Page-sieht sehr gut aus!!!Kompliment an HILDEGARD
Hallo Sternchen:),
zu meinen angewandten Verfahren kannst du dich hier umschauen: www.praxis-kaspari.de
Eine allegmeingehaltene Visitenkarte habe ich auch mit allen Angaben zur Praxis, auf der Rückseite habe ich gleichzeitig aufdrucken lassen sowas wie :
Nächster Termin am.....
Uhrzeit.........
Dann hast du direkt Visitenkarte und Terminkärtchen in einem. Das hab ich immer bei www.vistaprint.de drucken lassen, wenn 250 Vissitenkarten kostenlos waren und ich nur 7 € fürs Porto und einen kl. Obulus für die bedruckte Rückseite zahlen mußte, ist echt ne tolle Sache.
Flyer sollten dann schon spezieller dein Angebot erklären. Wären die umliegenden Altenwohnstifte, Altenheime eine Möglichkeit und die Internisten vor Ort, wenn du mit älteren Menschen arbeiten willst? Meine Praxis liegt in einem großen Gebäudekomplex, wo ein Gesundheitszentrum ist und gleichzeitig auch ein Altenstift (müssen mobil sein die älteren Herrschaften, Pflegefälle können dort nicht betreut werden). Ich weiß von dem Ansprechpartner des Altenstifts, dass er immer nach Angeboten für die Bewohner sucht. Vielleicht gibt es eine solche Möglichkeit auch für dich an deinem Wohnort.
Hast du schon ein Konzept erarbeitet, was vielleicht speziell "dein Ding" ist in der Arbeit mit älteren Menschen? Vielleicht kannst du ja auch im Vorfeld schon einmal deine Fühler ausstrecken in Institutionen, wo vermehrt ältere Menschen sind, welche Verwirklichungsmöglichkeiten sich für dein Konzept bieten...
Lass dich nicht irritieren, am Anfang ist es eine Menge, was auf einen einstürzt, wenn die Praxispläne konkret werden, das bessert sich dann wenn man drin ist in der Praxisarbeit:cool: Ich finde es ist ein total erfüllender Beruf.
Ich grüß das Sternchen, das vielleicht bald schon ein "Big Star" ist am HPP-Himmel;) ist....
ups Sternchen, ich bin so lahm im tippen:rolleyes: das mit der Homepage hast du ja schon selber rausgefunden...:D:D
Sternchen406
12.03.09, 20:15
ups Sternchen, ich bin so lahm im tippen:rolleyes: das mit der Homepage hast du ja schon selber rausgefunden...:D:D
Vielen Dank Hildegard - das macht mir Mut. An meinem Konzept muss ich noch arbeiten. Die Karte allgemein gehalten ist bestimmt sinnvoll. Damit kann ich ja schon starten. Teilzeit bin ich noch in einer Klinik für Psychosomatik tätig. Daher fange ich nebenberuflich mit einem kleinen Raum in meiner Wohnung an. Ich hätte gerne eine größere Praxis - dafür fehlt mir im Moment noch der Mut.
Wenn ich deine Praxis sehe - Respekt! :):)Echt super
Bist du sofort voll eingestiegen?
Lieben Gruß
Ach ja, ich habe noch eine Frage: Kurse zur Entspannung werden dem Klienten zum großen Teil von den Kassen erstattet. Stellst du eine Quittung aus? Oder wie ist der Weg? Musstest du dich bei den Kassen bekannt machen - ich meine woher wissen die, das du eine entsprechende Übungsleiterausbildung hast? Wird Autogenes Training oft als Einzelsitzung angewendet?
Hallo sternchen.
Die Quittung stellst du für den Klienten aus, wenn er bezahlt hat.
Er bekommt am Ende des Kurses eine Teilnahmebestätigung von dir. Die kann er seiner Kasse einreíchen. Bist du dort gelistet, bekommt er sein Geld zu den jeweiligen, festgesetzten Anteilen der Kassen ersetzt. Du must deine Zertifizierungskopie bei AOK und DAK einreichen, die reichen es dann weiter - guck im I-Net nach den Adressen der jeweiligen für dein Bundesland.
Es wird bei AT und PMR nur ein Zertifikat mit dem Stundennachweis von ca 34 Stunden verlangt. Es wird nicht explizit nach der Qualifikation des Ausbilders gefragt.
Ich schreibs mal "leise". Theoretisch könntest du dir das von deinem Bäcker um die Ecke ausstellen lassen.
Und Duck und wech...
Hallo Sternchen:),
naja es stimmt nicht ganz wie Lari es schreibt: Als Erstes brauchst du eine andere berufliche Voraussetung, um von den Kassen anerkannt zu werden. Miraculine hat das hier in ihrem Beitrag recherchiert: http://www.heilpraktiker-foren.de/forum/showpost.php?p=70384&postcount=10
Du Sternchen erfüllst die Vorraussetzungen jetzt schon, dafür brauchst du keine bestandene HPP-Prüfung. Die ist sogar eher hinderlich, nach meinen ersten Kontakten mit den Kassen hab ich gemerkt HP´s und HPP´s sind eine Art "rotes Tuch" für die gesetzlichen Kassen. Dann kommt immer der Satz "Wir erstatten keine Leistung eines HP/HPP!" Ich habe dann beim zweiten Anruf einfach nur gesagt, ich sei Diplom-Sozialpädagogin und hätte einen Trainerschein und schon waren die glücklich. Als Ergotherapeutin fällst du auch unter die Liste anerkannter Berufe.
Nachdem du den Trainerschein hast, gehst du hin und entwirfst ein Konzept für die Kursstunden, fertigst ein sogenanntes Kursleitermanual an, wo du einzeln die Elemente der Stunde 1-8 (oder wie lang dein Kurs geht) an. Dann stellst du mit diesem Manual einen Antrag auf Anerkennung deiner Kurse nach § 20 SGB V als Präventionsmaßnahme, du musst dann noch etwas schreiben zu den Örtlichkeiten, wo du den Kurs anbietest, für welche Altersklasse der Kurs gedacht ist, wie groß die Gruppengröße höchstens sein darf... und dann ab damit zu einer großen Krankenkasse. Ich hab mit der AOK begonnen, wenn du bei einer Kasse anerkannt bist, dann sind die anderen Kassen auch kein Problem. Aber du musst diese Unterlagen von dir an alle Kassen schicken und nacheinander beantragen. Nach dem ersten Erfolgserlebnis in jedem Fall im Anschreiben den Satz zufügen. "Der Kurs ist von der AOK schon anerkannt" oder so ähnlich. Dann geht´s schneller. Die meisten Kassen schicken dir dann mit der Bestätigung, dass sie anerkennen und dich in ihre Therapeutendatenbank aufnehmen, Vordrucke mit, die du für die Kursteilnehmer ausfüllst und abstempelst. Das läuft nicht mit irgendwelchen Quittungen. Wenn 80% des Kurses vorbei sind und die Teilnehmer regelmäßig da waren, kannst du diesen Vordruck ausfüllen und abstempeln, damit gehen die Klienten dann zur Kasse und bekommen in der Regel 75-80% der Kosten rückerstattet.
Ich kassiere die Kursgebühr allerdings zu Beginn des Kurses, die Teilnehmer müssen also zunächst in Vorleistung gehen, die Barzahlung quittiere ich natürlich, aber die reicht nicht zur Vorlage bei der Kasse zum rückerstatten, dafür sind die Vordrucke erforderlich.
Ich wünsch dir viel Glück beim Erwerben der krankenkassengesponserten Lizenz zum entspannen:D:D
Alles Liebe
Hildegard
Psychotante
14.03.09, 09:53
Hallo sternchen,
ich bin in einer ähnlichen Situation wie du. Ich habe vorgestern vom GA die Nachricht bekommen, dass ich gleich bei der schriftlichen Prüfung bestanden habe und die mündliche entfällt. Ich bin total stolz und glücklich, aber jetzt geht es an die Selbständigkeit. Ich habe auch einen Raum zu Hause für meine Einzelberatungen, und über eine Bekannte sehr schöne Räume für Gruppenangebote. Meine Schwerpunkte liegen im Bereich Essstörungen und Gewichtreduktion, sowie Angebote für ADHS Betroffene. Aber ich muss auch noch Flyer, Visitenkarten, eine Homepage entwerfen und mein Angebot dann verbreiten. Es kostet manchmal schon eine Menge Mut und Energie, die mitunter aufkommenden Zweifel zu überwinden und sein Ziel zu verfolgen. Aber ich galube wir schaffen das.
LG Christiane
Sternchen406
16.03.09, 20:06
super - danke wieder einmal für eure Zuschriften.
Also eine gesonderte berufliche Vorraussetzung brauchst du nicht.
Ergotherapeuten sind im §20 und 45 zugelassen.
Wenn du eine Ausbildung besucht hast, solltest du bereits ein Konzept haben oder?! Wenn nicht - mache eins. Einreichen brauchst du es wie gesagt nicht. Es wird nicht verlangt. Anders als zB bei Rückenschule.
Hast du dich bei den Kassen gemeldet, schicken sie dir einen antrag mit Fragen zu. Dabei wird u.a. auch nach Anzahl, Raumgröße und Klientel gefragt. Du kannst deine räumlichkeiten angeben u.o. aber auch erwähnen, das du es "mobil" zb im Auftrag versch. Sportvereine o. Fitnessstudios abhalten möchtes.
Wichtig ist der präventive Charakter. Du darfst damit keine definierten akuten Krankheiten "behandeln". Diesen Passus solltest du als Hinweis den Teilnehmern am Anfang vermitteln u. auch unterschreien lassen bzw. im Flyer, AGB´s... öffentlich lesbar machen.
Hildegard hat das evtl falsch verstanden.
Die Quittung brauchst du 1. für dich zur Abrechnung und zum Nachweis und 2. der Klient zum Nachweis bei den Kassen das er bezahlt hat.
Die Bezahlung solltest du vorher o. zur 1. Stunde abwickeln.
Die Teilnahmebestätigung kommt am Ende und ist auch für den Klienten bzw. die Kassen zum Abgleich der Stundenanzahl und von wem abgehalten wurde.
Mein Rat: Mache den Kurs nicht zu billig. Es gibt schon viele, die nehmen nur die von den Kassen bezuschußten ca 75€. Das ist zu wenig. Den Leuten muß auch mal die Ernsthaftigkeit der Gesundheit vermittelt werden und das sie was wert ist und kein "Zeittotschlagen" und weil man da mal ein paar Leute trift - zumindest nicht primär. Das erreichst du nicht mit Billigangeboten.
Peppe dein AT auf. Das "normale" AT wird alle naselang angeboten.
Du hebst dich dann ab und kannst auch damit einen - nach subjektiver Ansicht vieler Klienten - höheren Preis rechtfertigen.
gruß Lars
Hallo Lari,
we würdest du denn deinen AT-Kurs "aufpeppen" wollen??
Hallo Manja.
Hm.
Im Grunde solltest du dir dein eigenes Konzept entwickeln. Ich kann dir nur ein paar Tips geben, warum ich das AT so für mich nicht stimmig finde und es nach meiner Fasson "aufpeppe".
J.H. Schultz hat das AT aus der Hypnotherapie entwickelt. Er erkannte, das beim Trancezust. entsprechende psychosomatische u. psychische Symptomatiken auftraten, die er dann zu seinen "Trainingsschritten" konzipierte.
Er wollte ein einfacher strukturiertes System als die doch oft von speziellen und spezifischen, entscheidenden Details abhängige Hypnose. Ein System, was einfach zu begreifen und zu handhaben ist und v.A. was keinen extra Therapeuten braucht also allein praktiziert werden kann. Das hat er auch erreicht.
Er arbeitete aber in einer psychischen Klinik und unterrichtete dort seine Probanden über Wochen intensiv in seiner Methode. Auch waren sie meist immer wieder bei ihm vorstellig zwecks Kontrolle etc, was eine langfristige motivation zum Üben nach sich zog.
Danach wurde AT Mode auch für "Normale" und hat dort nat. auch nachweisliche Effekte.
Im Prinzip beruht AT auf ständiges Vorstellen somatischer Effekte (Armschwere etc.). Diese Symptome traten bei der Trance auf.
Er zäumte quasi das Pferd von hinten auf in dem er diese Symptome "antrainierte" um einen ähnlichen entspannten/somnambulen Zustand hervorzurufen.
Funktioniert - hat einen Vorteil - durch das Training geht über einfache Kurzformeln ein entsp. Zustand hervor.
In der Oberstufe kann man dann nat auch Kurzformeln für spezifische Probleme miteinflechten wie zB Prüfungsangst usw.
Nachteil:
Versuche mal deinen Darm zu trainieren, sich zu einem bestimmten Zeitpunkt zu entleeren. Das dauert seine Zeit und ist entsprechend aufwendig. Genauso wie das Training zu AT.
Man muß dranbleiben und zwar über Wochen/Monate und zwar ständig.
Wer macht das heutzutage schon? Erfolge stellen sich entsprechend langsam - kontinuierlich aber langsam ein.
Die einzelnen Vorstellungen sind oft ein wenig zu abstrakt - finde ich. Zu ähm - Kurz.
Hypnose wirkt spezifischer, mit stärkeren Effekten in deutlich kürzerer Zeit. Auch kann bei geschickter, posthypn. Verankerung eine erhebliche Nachhaltigkeit erreicht werden. Die ist be Hypnose manchmal ein kleines Problem. In Kombinat. mit einer Selbsthypnosetechnik (wie zb AT) ist die Nachhaltigkeit aber schon mal optimal gewährleistet.
Das alles kann man mit "nur AT" nat auch erreichen aber... halt die Dauer/Erfolg ...
zB
Entspannung und Konzentration auf einen Körperabschnitt beißen sich oft weil man sich anstrengt das mein linker Fuß jetzt endlich warm wird Herr Gott nochmal!!! Das frustet oft und Viele.
So fange ich grundsätzlich mit der Atemberuhigung an. Dabei wird auch der Plexus solaris angeregt. Ein hauptsächlich parasymphatisches Nervengeflecht.
Ich bringe wieder mehr Techniken aus der Hypnose mit rein. Ich verbinde die Sache mit körperlich ausführenden Techniken und "verankere" verschiedene kleine körperliche "Handlungen" als "Fokus" für die Entspannung. Als Beispiel seien zB "Mudras" genannt. Eine Komb. mit einer direkten Handlung läßt die Formel besser im UB verankern.
Ebenso binde ich auch eher psychosomat. Elemente (zB gegen Angst usw) mit ein.
Du kannst damit also zb verschiedene spezielle Beschwerdebilder ansprechen und verschiedene Kurse danach ausrichten. Aber - Beschwerdebilder - keine akuten Krankheiten - es sei denn du bist nat schon HP.
MEHR verrate ich jetzt nicht.
Grundsätzlich bleibe ich nat. beim Schema AT - es ist also noch als solches zu erkennen.
Die Anregungen sollten dir, denke ich reichen.
Gruß Lars
hallo lari,
im grossen und ganzen kann ich deinem artikel zustimmen und es ist natürlich sehr verlockend den teilnehmern auch "andere erweiternde" techniken" der suggestion zu vermitteln und aufzuzeigen was grundsätzlich möglich ist.
aber:
das ist meiner meinung nach nicht sinn des grundkurses im at.
für mich,und ich denke auch das war das ziel des herrn schulz,
ist das ziel die autonome selbshypnose.die befähigung sich eigenständig und unabhängig von anderen personen in den entsprechenden zustand zu bringen und dort später auch weiter arbeiten zu können.
mir fällt dabei der begriff der "salutogenese" ein.
oder auch hilfe zur selbsthilfe.
anders ausgedrückt:den kunden befähigen selber verantwortung zu übernehmen für seine gesundheit und ihm einige möglichkeiten aufzuzeigen wie er dahin kommen könnte.
unterstützung und begleitung für ein eigenständiges üben und ausführen der Übungen:
das ist mein ziel für meine kurse im AT.
wenn ich natürlich als kursleiter selber die einstellung habe...hm..ähm..es ist anstrengend,dauert zu lange,der erfolg bleibt aus ohne regelmässiges üben....
dann überträgt es sich auch auf die teilnehmer.
natürlich dauert es seine zeit...!
das ist ja auch das prinzip des AT...die verankerung und das konditionieren der formel mit der entsprechenden körperlichen reaktion darauf.das dauert natürlich.
aber:
der weg ist das ziel.
und es ist wie mit vielem.
wie oft fällt man auf die nase bis man zb fahradfahren lernt oder schlittschulaufen.und nach einer zeit,auch der misserfolge,erlernt man es schliesslich und der erfolg ist da...die früchte der anstrengung sind geerntet.
ohne fleiss kein preiss:-)
oder wie lange muss man eine tanzschrittkombination üben und erlenen bis sie sich automatisiert,oder das autofahren...alles das sind nachvollziehbare beispiele die ich auf führe.
und wie sieht dann der erfolg aus nach regelmässigen üben?
wenn der körper konditioniert ist auf die formeln?
der gewinn ist enorm.
die fähigkeit erlernen sich in kürzester zeit effektiv zu enspannen,kraft zu sammeln.
effeltiver als ein einstündiger mittagsschlaf.
die möglichkeit sich in schwierigen situationen,zb vor prüfungen,beim zahnarzt,bei vorträgen durch at darauf vorzubereiten.
und...der gesundheitliche aspekt nicht zu vergessen.
all das sind genügend gründe warum es sich meinung nach es sich lohnt das at zu lernen.
und...ich selber erlebe es so und praktiziere es und kann aus meiner eigenen erfahrung und begeisterung berichten und es weitergeben.
natürlich wird niemend gezwungen und letztendlich dauert es vieleicht ein zwei kurse...oder jahre bis ein jener darauf kommt.
aber:
das ist für mich das ziel des AT kurses und von daher belasse ich es bei der klassischen form von herrn schultz und erhoffe mir das ich von 10 teilnehmern vieleicht 4 erreiche...und der rest kommt vieleicht irgendwann später auf die idee des hintergrundes oder nimmt zumindest ein paar eindrücke mit.
in diesem sinne
liebe grüsse
bara
Hallo Bara.
Durch "meine zusätzlichen Modifikationen" bleibt die Struktur der Selbstsuggestion und des AT erhalten.
Ich erleichtere sie nur. Mache sie dem Klienten damit zugänglicher um - wie du es selbst ausdrückst "den kunden befähigen selber verantwortung zu übernehmen für seine gesundheit und ihm einige möglichkeiten aufzuzeigen wie er dahin kommen könnte."
Das beim AT viele "Abbrecher" dabei sind liegt nicht an der Einstellung. Ich mache das nicht mit depressivem Gesicht.:D
Ein hochmotivierter Seminarleiter ändert daran aber auch nicht viel. Es liegt halt an der Struktur mit der die Klienten konfrontiert werden.
Ich sehe kein Problem darin die negativeren Aspekte zu optimieren und neue Möglichkeiten einzubringen.
Daraus resultiert noch lange kein Ex und Hopp kurz AT.:)
"das ich von 10 teilnehmern vieleicht 4 erreiche...und der rest kommt vieleicht irgendwann später ..."
Genau damit habe ich so meine Probleme... finde ich halt nicht so gut ...
Das spricht für mich dann nicht so dafür...
Aber nat. ist es auch vorteilhaft das ursprüngliche AT zu praktizieren und zu lehren. Jedem das Seine.
Schönen Sonntag
Lars
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