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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wie besteht man die Prüfung?



Jochen
06.12.05, 15:20
Nun als allererstes sollte man natürlich die Materie beherrschen. Dazu helfen im Vordergrund schon mal die hier bereitgestellten Mindmaps (http://www.heilpraktiker-foren.de/forum/showthread.php?t=108). (Premiumforum) Ich möchte hier ein paar Tips auflisten die evtl. dem ein oder anderen an der schriftlichen und mündlichen Prüfung behilflich sein könnten. Ergänzungen und Erweiterungen sind immer willkommen.

Schriftliche Prüfung:

Frühzeitig am Prüfungsort erscheinen, aber nach Möglichkeit nicht mit den anderen Prüflingen große Diskussionen über die Prüfung anfangen. Es passiert oft das man vor der Prüfung noch irgendetwas aufschnappt und genau dieses in der Prüfung dann falsch gemacht wird. Also am besten Walkman oder MP3-Player mitnehmen und entspannende Musik hören.
Es sollte vorher genug Flüssigkeit zu sich genommen werden. Es besteht bei der schriftlichen Prüfung die Möglichkeit auf die Toilette zu gehen. Es kann sogar etwas zum Essen und Trinken auf den Tisch gestellt werden. (Wasser oder Tee, Traubenzucker und/oder Müsliriegel)
in der Regel wird der Prüfungsbogen ausgeteilt und dann erzählt der Prüfungsleiter noch etwas zum Ablauf der gesamten Prüfung. Das sollte erst mal angehört werden, am besten dazu den Prüfungsbogen umdrehen damit man nicht draufschaut.
Schlagwörter unterstreichen (kaum, typisch, akut)
Antworten markieren (100% richtig mit rr - 50/50 mit r - 100% falsch mit f), somit kann man schon einen groben Überblick erlangen und tut sich leichter.Mündliche Prüfung:

Wie bei der schriftlichen Prüfung ist es auch bei der mündlichen Ratsam frühzeitig am Prüfungsort zu erscheinen. Man muß sich anmelden, das kann früh genug erledigt werden, danach kann man sich noch die Füße an der frischen Luft etwas vertreten.
Auf korrekte Kleidung, keine Turnschuhe etc., sollte auf jeden Fall geachtet werden, da nicht nur auf das Wissen sondern auch auf das äußere Erscheinungsbild und Verhalten Wert gelegt wird.
Alles genauestens und ausführlich erklären. (z.B. beim Blutdruckmessen jeden Schritt den man durchführt ansprechen)
immer erst vom Allgemeinen zum Schwierigen gehen. Beispiel: es wird nach Asthma Bronchiale gefragt, da fängt man dann damit an das diese Erkrankung zu den obstruktiven Lungenerkrankungen gehört. Es kann sein das der Prüfer gar nicht mehr wissen möchte und evtl. noch nach einer restriktiven Lungenerkrankung fragt. Dafür sind dann die Mindmaps gut, sofort kommt die Antwort.

lokilowis
06.03.08, 23:50
Hallo Jochen, danke für diese Infos und den neuen Hinweis auf diesen Thread!

Bei meinem ersten versuch habe ich in Ruhe alle fragen durchgearbeitet.
Die Fragen, die mir spanisch vorkamen und ich nicht sofort die Antwort wußte habe ich mit einem Bleistift markiert und mit der nächsten Frage weitergemacht ohne mich lange daran aufzuhalten, was denn die richtige Lösung wäre.
Nach dem ersten Durchgang waren best. Fragen übriggeblieben, die ich mir dann "zur Brust nahm".
Bei einer Frage habe ich dann den AA gefragt, wie sie denn zu verstehen wäre. Ich bekam auch eine vernünftige Antwort, wobei die Frage ansich für mich ziemlich gemein gestellt gewesen war.

Also, bei großen Unklarheiten auch ruhig mal nachfragen, vielleicht bekommt man ja eine vernünftige Antwort, die einem weiterhift...

Liebe Grüße
Andrea

macki3
08.03.08, 15:55
Hallo Jochen,
herzlichen Dank für die Infos. Bei mir ist es am 19.3. so weit und ich werde in Augsburg/Neusäß zur schriftlichen Prüfung antreten. Für Deine Tips danke ich dir schon im voraus ganz herzlich.
Elke:)

kapinnow
10.03.08, 07:24
Hallo zusammen,
hier noch ein Link (http://www.awi.uni-heidelberg.de/study/lehrmaterialien/Schluesselkompetenzen/Folien%20Basiskurs%20SLK%20-%20Umgang%20mit%20Pr%C3%BCfungen%20-%20WS%200708.pdf) der Uni Heidelberg, aus dem weitere Tipps gewonnen werden können.
Liebe Grüße
Kai

Bettina Schmidt
13.07.08, 13:21
Unseren HPA´s rate ich immer, auch ein Lineal zur schriftlichen Prüfung mitzunehmen. Die Gefahr, dass man beim Übertragen der Lösungen auf das Lösungsblatt Fehler macht , ist dann geringer - man verrutscht so nicht so leicht in der Zeile.

Liebe Grüße
Bettina

Alchemilla
21.07.08, 20:09
Ich für meinen Teil bin gut mit der Empfehlung aus einer Skriptenreihe für Medizinstudenten gefahren:
Bei Unsicherheiten trotzdem versuchen, die Frage zu beantworten!
Ganz evtl. markieren oder sich notieren und am Ende noch mal schauen.
Dabei aber Obacht: "Verschlimmbessern" ist weit verbreitet!

Und nicht zu schnell aufgeben und jede zweite Frage auf das Ende schieben.

2 Stunden sind im Grunde lang und vollkommen ausreichend, wenn man sich aber verzettelt, kann die Zeit doch knapp werden!

Die Konzentration ist am Ende einer Prüfung eher nicht höher als am Anfang, daran sollte man denken, wenn man Fragen auf das Ende verschiebt!

Sollte man einmal vollkommen auf dem Schlauch stehen:
- zurücklehnen, durchatmen
- alles wie "Hilfe, Oh Gott, ich habs vergessen, ich wußte das doch, etc." versuchen auszublenden.
- versuchen logisch zu denken und herzuleiten, wenn es einmal nicht gelingt, bereits gelerntes sofort abzurufen
- evtl. kleine Zeichnung, Tabelle o.ä. auf den Notizzettel malen/schreiben und "back to the roots" kehren, notfalls das ganze Organsystem o.ä. noch mal im Kopf wiederholen.

Der Tipp mit dem Lineal ist übrigens wirklich sehr gut, ich habe es vergessen und in meiner Not dann ein gefaltetes Blatt Papier genommen.
Zunächst hatte ich nämlich 2 (!) Übertragungsfehler drin:eek:, gut, dass ich zuerst mit Bleistift vorgeschrieben habe!

Und ich glaube, dass Übertragungsfehler nicht so selten sind in der Aufregung.
Das wäre doch ärgerlich, wenn ein Formfehler das berühmte Zünglein an der Waage darstellen würde.;)

okossmann
21.07.08, 20:19
Hola.

Ich rate immer zum zügigen arbeiten. Nicht zu viel überlegen.

Gruessle

Oliver (der nach 67 min fertig war (ohh man bin ich gut :)))