Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Futtermenge bei Welpe
Hallo ihr lieben THB-ler
Ich hätte gern mal gewußt, was ihr zur Futtermenge sagt. Unser Mischling (Rüde) ist jetzt 10 Wochen alt...wiegt knapp 5 KG. Wie`s aussieht, wird er mal ein Riese. ("g") Die Mutter ist ein Collie-Berner-Sennenhund, der Vater ein Tibet-Terrier-Pudel-Mix. Wie viel soll ich ihm jetzt täglich an Futtermenge geben? Ich will ihm natürlich nicht zu wenig geben...aber ich will ihn auch nicht überfüttern. Momentan bekommt er Pedigree Junior. Darf man das jetzt schon bisschen mit Hundeflocken (von Matzinger) mischen, oder ist das noch zu früh? Ich geb ihm jetzt eine 400g Dose verteilt auf 3 Mahlzeiten am Tag. Ich hab zwar einerseits das Gefühl, er würde mehr mögen (der ist so gierig)....aber er hat schon so zugenommen, dass ich mir nicht sicher bin, ob das nicht zu viel wird. Er soll ja nicht dick werden.
Ich wäre euch sehr dankbar für ein paar Futtertipps.
Liebe Grüße....Feenblume
Hallo Feenblume,
zu der Menge kann ich nix sagen, da ich frisch füttere, da wissen andere mehr.
Aber dreimal am Tag bei 10 Wochen finde ich zu wenig, es sollten noch 4 Mahlzeiten sein.
Der kleine Knuddel ist doch noch ein kleines Baby:)
Liebe Grüße
Sybille
:D ich hab es Sybille nachgmacht und schnell einen neuen kleinen Welpen (Labrador Retriever) bekommen. Die Stimmung hier im Hause war unerträglich und wir hatten alle ein absolutes Vermeidungsverhalten.
Klein Rina tut uns gut auch wenn wir unsere Dayna nicht vergessen haben und ich noch manches mal ein Tief habe.
Die Süße Maus ist jetzt 10 Wochen und wir füttern 4 Mal täglich Eukanuba Puppy für große Rassen. Die Tagesmenge liegt je nach Welpe in den ersten 3 Monaten bei 300 - 330 g.
:D und bevor ich Schimpfe bekomm mach ich gleich schnell einen neuen Thread auf und stell Bilder ein. :D
wie schön Heike!!!!!:):)
Liebe Grüße
Sybille
Auch ich füttere frisch/roh und passe das den Erfordernissen an. Bei Trofu würde ich weniger als die auf der Verpackung genannte Menge geben und sehen, wie er damit zurecht kommt, da meistens eine zu hohe Menge angegeben wird (die wollen das Zeugs ja schliesslich verkaufen...;)) und zum Produkt Pedigree sach isch jetzt lieber nix...........
Insgesamt kommt es aber immer darauf an, wie aktiv der Hund ist, wie die Zusammensetzung ist usw. Übrigens würde ich gar nicht mehr lange Welpenfutter geben, sondern relativ schnell auf Erwachsenenfutter umstellen, gerade bei grösseren Rassen. Ich würde eher dazu tendieren zu wenig zu füttern (denn hochfüttern kann man immer schnell) als zu viel und damit ein Übergewicht zu verursachen (das man bekanntlicherweise und meist selbsterfahrenderweise deutlich schlechter regulieren kann...:eek:). Kontrolliere regelmässig ob die Rippen gut fühlbar sind.
LG Marion
Ich schließe mich den Aussagen von Marion zu 100% an - sie hat alles geschrieben, was ich auch loswerden wollte :)
Sarah Renner
25.11.08, 08:53
Hallo Feenblume,
im Großen und Ganzen wurde alles wichtige schon gesagt. Gerade große Rassen knapp füttern und in dem Alter besser 4x täglich. Fütterst Du zuviel, ist oft gar nicht das Problem, dass die Tiere sichtlich zu dick werden, sondern einfach zu schnell wachsen. Das bedeutet, dass sich die Knochen und Gelenke nicht so entwickeln, wie sie es sollten (ist zwar nicht alleine ausschlaggebend, fördert aber z.B. die HD). Also besonders auf den Eiweißbedarf achten. Der ist in den meisten käuflichen Futtersorten auch bei Welpenfuttern zu hoch! Ich empfehle zusätzlich auch eine zusätzliche Calciumgabe, die ist nämlich dafür wiederum oft zu niedrig im Trofu. Sollte man ruhig über 2-3 Monate beigeben. Die Tiere bekommen dann deutlich weniger Probleme wie die ohne Beifütterung!!!
Grundsätzlich werden die meisten Tiere mit Phosphor überversorgt, was sich besonders im Wachstum negativ auswirkt. Dagegen steuern kann man mit einer entsprechenden Gabe von Calcium (oder besser füttern:D).
Jaja, das liebe Calcium-Phosphor-Verhältnis. Es gibt da so ein Futter, was von vielen Züchter stark umworben wird. Als ich vor ein paar Jahren auf das Ca-Ph-Verhältnis sah, verschlug es mir den Atem: 10% Calc. und 1% Phos. :eek:
Da wundert es mich nicht, dass in 9 von 10 Fällen der Hunde, die im Jugendalter Knochenprobleme hatten, dieses Futter erhielten. Mittlerweile haben sie es wohl etwas angepasst.
Mit Calciumgaben zusätzlich zum Futter bin ich persönlich immer seeehr vorsichtig. Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, dass vor etlichen Jahren dies Calciumzufütterung sehr populär war und man feststellte, dass die Gelenkerkrankungen (z.B. Arthrosen) danach zunahmen und man anschliessend von dieser Praxis Abstand nahm. Mir wäre da als Calciumgabe, bzw. Calciumausgleich die Fütterung von Knochen (rohe Hähnchenhälse usw.) wesentlich lieber.
LG Marion
Sarah Renner
25.11.08, 11:38
Mit Calciumgaben zusätzlich zum Futter bin ich persönlich immer seeehr vorsichtig. Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, dass vor etlichen Jahren dies Calciumzufütterung sehr populär war und man feststellte, dass die Gelenkerkrankungen (z.B. Arthrosen) danach zunahmen und man anschliessend von dieser Praxis Abstand nahm.
Jein :D. Das Problem ist im Zweifelsfall nicht das Überangebot von Ca, sondern der synthetische Zusatz von Vit D, der die Aufnahme "Verbessert" und dadurch die Ca-Aufnahme beeinflusst.
Nach dem derzeitigen Erkenntnisstand haben immer noch mindestens 50 Prozent aller großwüchsigen Hunde Symptome eines Calciummangels. Sehe persönlich auch mehr solche wie umgekehrt.
Fütterung von Knochen (rohe Hähnchenhälse usw.
Stimmt, da hast Du das Vit D Problem nicht.
Erst mal ein ganz herzliches DANKE an euch alle für die Tipps und die tollen Erklärungen!:)
Ich probier jetzt mal das JOSERA JUNIOR aus (Trofu). Mal sehen, wie er das verträgt.
Sagt mal, was gebt ihr euren Hunden wenn ihr "frisch" füttert? Rohes Fleisch? Werden die nicht "scharf" davon?
Nochmals danke und viele Grüße...Feenblume:hutwink::hutwink:
Nein, die werden nicht scharf davon....;) Das ist leider noch immer so ein kursierendes Ammenmärchen.
Sieh mal unter www.barfers.de , da gibt es jede Menge Tipps dazu. Meine bekommen diverses rohes Fleisch (Herzmuskel-, Kopffleisch, ab und an Innereien wie Leber, Lunge, oder auch Pansen, als Knochen Rinderrippen, Hähnchenhälse/Putenhälse, Lammrippen) und Gemüse aller Arten, ab und an Müsli mit Vollkornflocken, rohes Ei, Joghurt, Obst, dazu tgl. Öl, ab und an Bierhefe, Propolis oder Blütenpollen.
LG Marion
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