Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wirkung von Magnesium bei Muskelkrampf
Hallo, ich hätte kurz eine Frage. Weiß jemand was genau Magnesium bei Muskelkrampf macht??? (Physilogisch gesehen?) Fördert es die Speicherung von Calcium im Sarkoplasmatischen Retikulum oder verhindert es die Produktion von ATP? Wäre dankbar für eine möglichst exakte Beantwortung:
Und warum erhöht Calciummangel das Krampfrisiko???
Danke Wurzel
Silke Uhlendahl
23.11.08, 18:14
Magnesium stabiliisiert das Ruhepotential von Muskel- und Nervenzellen.
Magnesium wird benötigt zum Aufbau von ATP.
Die krampflösende Wirkung kommt dadurch zustande, dass Magnesium als physiologischer Calcium-Antagonist die Umsetzung eines Nervenimpulses in eine Muskelkontraktion an der glatten Muskulatur verhindert.
Als Gegenspieler wirken Calcium- und Magnesium-Ionen nur an Geweben mit Ionenkanälen, über welche die Stimulation erfolgt. (Herzmuskel,Skelettmuskel)
Calcium führt in der Muskelzelle zu einer Kontraktion.
Aufgabe des sarkoplasmatischen Retikulums und speziell der Terminalzisternen ist die intrazellulärere Calcium-Speicherung und die rasche Freisetzung von Ca2+ für die Muskelkontraktion.
Calcium senkt allerdings auch die Membranerregbarkeit, dadurch häufen sich die Aktionspotentiale und es kommt zB zu tetanischen Krämpfen.
Silke Uhlendahl
29.12.08, 13:31
Hallo Wurzel, hat die das denn so evtl etwas weitergeholfen?
Freue mich über return:)
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